Juristisches Treffen

Zu einer großartigen Informationsveranstaltung für Studierende der Rechtswissenschaften luden vergangene Woche in der historischen Atmosphäre des archäologischen Gipsmuseums Dekan Univ.-Prof. Dr. Christian Markl und Studiendekan Univ.-Prof. Walter Obwexer.
Juridische Weiterbildung
Bild: Walter Obwexer, Klaus Hilber, Oskar Platter, Birgitt Breinbauer, Klaus Schröder, Brigitte Loderbauer, Christina Berchtold, Markus Heis, Christian Markl, Rainer Silbernagl. (Credit: Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Michael Brida)

Die höchsten Vertreter der juristischen Berufe in Tirol und Vorarlberg diskutierten im Rahmen der Langen Nacht der juristischen Weiterbildung zur Frage „Was bringt eine Spezialisierung in den Rechtsberufen?“. Für die Anwesenden wurden zahlreiche Fragen, sei es für die spätere Berufswahl oder wie das Studium der Rechtswissenschaften in der beruflichen Ausübung gesehen wird, erörtert. Alle Vertreterinnen und Vertreter hatten Einigkeit, dass eine fundierte juristische Grundausbildung an den Universitäten unerlässlich für eine spätere Spezialistentätigkeit ist. Auch die Sprachenkenntnis wurde aufgrund der immer stärker werdenden europäischen Kontextualisierung bei den klassischen Rechtsberufen betont. Weiters ist es wichtig, sich auch vor Themen der Wirtschaft wie Bilanzierung, Wirtschaftskriminalität, steuerliche Fragen etc., nicht zu scheuen. Die Juristinnen und Juristen sollten sich natürlich ein Leben lang mit der laufenden Aktualisierung ihres rechtlichen Wissens beschäftigen.
Das Podium, bestehend aus Dr. Klaus Schröder (Präsident des OLG Innsbruck), Dr. Brigitte Loderbauer (Leitende Oberstaatsanwältin Innsbruck), Dr. Markus Heis (Präsident der Tiroler Rechtsanwaltskammer), Dr. Birgitt Breinbauer (Präsidentin der Vorarlberger Rechtsanwaltskammer), Dr. Klaus Hilber (Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Tirol), Mag. Oskar Platter (Vizepräsident der Notariatskammer für Tirol und Vorarlberg) und DDr. Christina Berchtold (Absolventin des ULG Medizinrecht) regte die vertiefte Ausbildung in Teilgebieten des Rechtes besonders nach dem Arbeitsantritt an, da sich hier oft erst die Weichen stellten, welche besonderen juristischen Fragestellungen man zu behandeln hat. Besondere Interessen an Rechtsgebieten sollte man aber selbsttätig pflegen.
Bei einem gemütlichen Abendausklang konnten die Studierenden das Podium noch in Einzelgesprächen zur eigenen Berufs- und Karriereplanung befragen.

(Thomas Krieglsteiner)


Unileben aktuell – die neuesten Beiträge

weitere Beiträge