Innsbrucker Student erhält renommiertes Stipendium

Markus Domeier, Doktorand an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaften, erhielt kürzlich das renommierte Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zuvor wurde sein Dissertationsprojekt von der Universität Innsbruck gefördert.
Markus Domeier
Bild: Markus Domeier ist Doktorand an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaften. (Foto: Domeier)

Die Studienstiftung ist Deutschlands ältestes und größtes Begabtenförderungswerk. Unter dem Motto „Leistung, Initiative, Verantwortung“ fördert die Stiftung, unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundespräsidenten, junge Menschen, von denen, aufgrund ihrer Begabung und Persönlichkeit, besondere Leistungen hinsichtlich dem Dienste an der Allgemeinheit zu erwarten sind.

Zur Person

Markus Domeier, derzeit zu Forschungszwecken an der University of California (Berkeley), promoviert aktuell zum Thema „Fehlentscheidungen“ am Institut für Psychologie (Fachbereich Allgemeinen Psychologie) bei Univ.-Prof. Dr. Pierre Sachse. In seiner Dissertation wirft er einen präzisen Blick auf reale Entscheidungen und analysiert, wie im Entscheidungsprozess Fehler entstehen können. Dabei spielen kognitive Verzerrungen, also auf unser Denken und Handeln unbewusst einwirkende Effekte,  eine wichtige Rolle. Sie treten vor allem in komplexen Entscheidungssituationen, wenn der Entscheider überfordert oder verunsichert ist, auf. Des Weiteren geht es auch um die Frage, ob alle Fehlentscheidungen wirklich „irrational“ sind oder ob manche Entscheidungsfehler vielleicht sogar vermeintliche  subjektive „Vorteile“ ermöglichen. Der konkrete Untersuchungsfokus liegt vorerst auf  unternehmerischen Entscheidungen von Gründern aus dem Start-up-Bereich.


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