In 48 Stunden von der Idee zur Umsetzung

Digitalisierung ist ein großes Thema in unserem Zeitalter. Auch bei den Innovation Days 2016 in Innsbruck lag der Fokus auf digitalen Innovationen. Unternehmen aus sechs verschiedenen Bereichen stellten Aufgaben, die von 160 Studierenden aus 6 Hochschulen gelöst werden sollten.
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Bild: 160 Studierende aus 6 Hochschulen stellen sich den Aufgaben. (Credit: Innovation Days)

Die Innovation Days 2016 starteten in der „Der Bäckerei – Kulturbackstube“ in Innsbruck, veranstaltet von Dr. Thomas Kohler vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus mit Unterstützung der Standortagentur Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol, IMP Consulting und CAST. Die Problemstellungen wurden von den Auftraggebern und Unternehmen alpS, IMP Consulting, Rhomberg Bau, Stadtwerke Wörgl, Region Seefeld und World Direct in den Kategorien Sicherheit, Consulting, Immobilien, Energie, Wintersport und Wohnen gestellt. Mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten am Eröffnungstag ihre Ideen in den jeweiligen Kategorien vor. Von selbstlernenden Handy-Apps, über Augmented Reality Brillen, bis hin zu hochtechnischen Warmwasserboilern war alles dabei. Im Anschluss hatten die Studierenden, von der Universität Innsbruck, der Technischen Universität Wien, dem Management Center Innsbruck, der Fachhochschule Kufstein, und der Freien Universität Bozen die Möglichkeit, sich mit jenen, die ihre Ideen präsentierten, auszutauschen und Teams zu bilden. Nachdem sich 25 Teams, bestehend aus rund fünf Studierenden aus den Bereichen Management, Design, Kommunikation und Technik gebildet hatten, war der Kick-off Tag offiziell beendet.

Am Beginn des zweiten Tages wurden den Teams wichtige Konzepte und Tipps für Ausarbeitung der Ideen mitgegeben. Anschließend verwandelte sich „Die Bäckerei“ in eine Werkstatt der Innovation. Über 40 externe Mentoren und Unternehmensvertreter unterstützen und berieten die Teams bei ihrer Arbeit. Am finalen dritten Tag beendeten die Studenten, mit Unterstützung der Mentoren, ihre Ideen und Prototypen. Diese stellten die Teams dann in einer Messe, mit aufgebauten Ständen, den Jurymitgliedern, anderen Gruppen und Besuchern vor. Hierbei konnten die Teams mit den jeweiligen Personen über ihre ausgearbeiteten Ideen diskutieren. Anschließend berieten sich die Jurymitglieder und wählten aus jeder Kategorie zwei Teams aus, die Ihre Prototypen vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentieren durften. Im Anschluss wurde aus jeder Kategorie dann ein Sieger ernannt. Jede Siegergruppe erhielt als Gewinn einen Scheck von 1000 Euro um damit weiter an Ihrer Idee zu arbeiten. Großes Highlight war die überraschende Ernennung eines Gesamtsiegers über alle Kategorien hinweg. Das Team ‚elf.zwei‘ präsentierte eine Idee, wie man einen Notruf effizienter gestalten kann. Ihr Gedanke war, dass bei einem Notruf nicht nur per Telefon kommuniziert wird, sondern das auch Live Bilder, Videos und Standort per Handy an die Notrufzentrale übermittelt werden. Nach der Siegerehrung gab es noch ein Feedback von Unternehmensvertretern mit den jeweiligen Gruppen. Die Innovation Days 2016 fanden mit erfrischenden Getränken einen gemütlichen Ausklang.

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