Hohe For­schungs­qua­lität in Inns­bruck

Auch heuer beeindruckte das Life Science PhD Meeting Innsbruck mit hervorragenden Arbeiten junger Wissenschafter*innen. 89 Doktorand*innen und Post-Docs der Medizinischen Universität und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck präsentierten Ende April ihre Forschungsarbeiten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung im Centrum für Chemie und Biomedizin.
Blick in die Aula des CCB
Bild: Das Life Science PhD Meeting Innsbruck fand im CCB statt. (Credit: Dave Bullock)

Das Meeting, organisiert von ÖH MUI-Team PhD, dem Center for Molecular Biosciences Innsbruck (CMBI), Molecular Cell Biology and Oncology (MCBO), Signal Processing in Neurons (SPIN) und Host Response in Opportunistic Infections (HOROS), dem Comprehensive Center for Infectiology, Immunology and Transplantation (CIIT) und dem Spezialforschungsbereich Zelluläre Signalwege bei chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, bringt mehrere Veranstaltungen zum Thema Life Sciences  unter ein Dach und findet in dieser Form jährlich statt. Dabei soll der gemeinsame Life-Science-Standort Tirol betont werden. Den etwa 300 Teilnehmer*innen wurde ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm und mit dem Centrum für Chemie und Biomedizin ein adäquater Rahmen geboten.

Forschungsqualität

Die hohe Qualität der in Form von Postern präsentierten Forschungsarbeiten, von der sich die internationalen Gäste und Vortragenden beeindruckt zeigten, wurde im Zuge von Short Talks von den Doktorand*innen und Post-Docs einem breiten Publikum vorgestellt. Um darüber hinaus noch mehr jungen Forscher*innen die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten Interessierten näher zu bringen, wurden nach dem Erfolg im vergangenem Jahr sogenannte Flash-Talks durchgeführt, bei denen ausgewählte Jungwissenschaftler*innen in zwei Minuten ihre Arbeiten präsentierten.

Gründungsworkshop

Die Vielfalt der Life Sciences zeigte sich auch bei den Vorträgen von Andrea Pauli vom Research Institute of Molecular Pathology in Wien, Ralf Amann von der Universität Tübingen,  Robert Messing von der University of Texas in Austin und Patrick Eyers von der University of Liverpool. Neben den hochwertigen Vorträgen und Präsentationen fand der diesjährigen Workshop, organisiert von der Standortagentur Tirol, dem Gründungszentrum Start-up Tirol GmbH und dem Life & Health Science Cluster Tirol, unter dem Titel „From Research to Market: Creating your own business“ statt.

Preise

Die beiden besten Alumni-Talks wurden mit einem Alumni-Preis an Letizia Marvaldi (Weizmann Institute of Science) (SPIN Alumni) Marlies Meisel (University of Pittsburgh) (MCBO Alumni), die ihre aktuellsten Forschungen präsentierten, verliehen. Die besten Paper Award Lectures gingen an Violetta Refolo (SPIN) und Mehmet Kaplan (MCBO).

„Die Organisation einer solchen Veranstaltung war viel Arbeit, aber eine tolle Erfahrung. Ohne die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, bei denen wir uns nochmals bedanken wollen, wäre das sicher nicht möglich gewesen. Aber es hat sich ausgezahlt; das Event war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie stark der Wissenschaftsstandort Innsbruck ist, vor allem auch der Nachwuchs“, sagen die Organisator*innen der ÖH-PhD  Bettina Rass, Valentina Sladky und Sebastian Peer.

(red./Dave Bullock)

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