historia.scribere überreicht Awards

Die Best-Paper-Awards für angehende HistorikerInnen zum 8. Mal überreicht. Das University of New Orleans Center stiftet erstmals einen Preis für Innsbrucks erste Online-Zeitschrift für Arbeiten von Studierenden.
Gruppenbild historia.scribere
Bild: Ein Gruppenbild mit allen Beteiligten von historia.scribere. (Credit: Timur-Reza Horváth)

Bereits zum achten Mal ging am 14. Juni 2016 die Verleihung der Best Paper Awards für ausgezeichnete Arbeiten von Studierenden der Geschichtswissenschaften über die Bühne. Zugleich wurde damit die achte Ausgabe der eZeitschrift historia.scribere, die heuer zum zweiten Mal mit kompetenter Unterstützung der Innsbruck University Press erschien, freigeschaltet. Trotz starker Konkurrenz durch das runde Leder fanden sich wieder zahlreiche Studierende, Lehrende und Emeriti in der Wagner’schen Buchhandlung ein. Besonders die diesjährigen PreisträgerInnen durften sich über lobende Worte des Dekans der philosophisch-historischen Fakultät, Klaus Eisterer, sowie der Leiterin des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Margret Friedrich, freuen.

Dekan Eisterer betonte die wissenschaftliche Qualität der bei historia.scribere eingereichten Arbeiten. Es zeigt sich, dass dies auch außerhalb der historischen Institute Anerkennung findet, da eine der diesjährigen Preisträgerinnen von historia.scribere, Sara Oberbichler, auch mit dem Anerkennungspreis der Jury des (gesamtuniversitären) Best-Student-Paper-Award 2016 ausgezeichnet wurde.

Herausgeberinnen Gunda Barth-Scalmani und Eva Pfanzelter wiesen auf die steigende Zahl der Emeriti hin, die nunmehr Preisgelder für die auszuzeichnenden Arbeiten beisteuern. Aus diesem Grund gab es heuer erstmals auch eine neue Aufteilung und damit einhergehend eine Staffelung der Preise. Somit konnten nicht nur die von der Fakultät gesponserten Best-Paper-Awards (Julian M. Degen, Philipp Ebell, Dominique Karner, Tobias Leo, Maria Buck), sondern auch „zweite“ Preise (Runner-up-Awards) sowie Anerkennungspreise vergeben werden. Die Herausgeberinnen bedankten sich für die dadurch insgesamt 14 zur Verfügung stehenden Preise bei der Fakultät und den Emeriti Reinhold Bichler, Franz Mathis, Brigitte Mazohl, Helmut Reinalter, Josef Riedmann, Rolf Steininger und Christoph Ulf für ihre Unterstützung. Das Land Vorarlberg verdoppelte für die achte Ausgabe sein Preisgeld, sodass zwei Arbeiten mit thematischem Vorarlberg-Bezug (Thomas Walli, Nele Gfader) prämiert wurden. Zusätzlich vergab das University of New Orleans Center Austria erstmals einen Preis für transatlantische Geschichte an eine bei historia.scribere eingereichte Arbeit (Lisa-Marie Gabriel).

Da die Lehrenden der historischen Institute durch die Betreuung der Arbeiten in den Kursen und durch ihre Unterstützung beim Peer-Review der eingereichten Arbeiten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen von historia.scribere leisten, wurde heuer ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Dietrich-Daum von den Studierenden mit einer Laudatio und von den Herausgeberinnen mit Blumen belohnt. Damit wurde ihr besonderes Engagement für die Studierenden hervorgehoben, was sich darin äußert, dass in jeder Ausgabe Studierende aus ihren Kursen zu den Gewinnerinnen und Gewinnern der Best-Paper-Awards der eZeitschrift gehören.

Die gelungene Kombination aus regionaler Küche, heimischem Wein und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung zeigte sich beim abschließenden gemütlichen Ausklang. Auch unter neuer Leitung von Mag. Markus Renk war die Wagner‘sche Buchhandlung wieder großzügiger Hausherr und steuerte Sachspenden in Form von Buchgutscheinen sowie einen Umtrunk mit ausgezeichneter kulinarischer Beilage aus dem hauseigenen Café bei.

Das Interesse des Publikums war jedenfalls durch die Laudationen der Arbeiten geweckt, was sich innerhalb weniger Tage an den Klickzahlen der ausgezeichneten Arbeiten ablesen ließ: Diese können sich durchwegs mit jenen international anerkannter Fachzeitschriften messen und bestätigen den von den Herausgeberinnen konsequent verfolgten Peer-Review- und Open-Access-Kurs. Die Details darüber, welche Arbeiten besonders oft gelesen werden, finden sich auf der Homepage von historia.scribre.

(Irene Madreiter)

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