FWF be­willigt 17 Projekte

Insgesamt 17 Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uni Innsbruck hat der österreichische Wissenschaftsfonds FWF in der Kuratoriumssitzung Anfang Oktober bewilligt. Besonders erfolgreich waren dabei die Fakultät für Chemie und Pharmazie und das Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik.
Petrischale
Bild: Vier Projekte wurden vom FWF bewilligt. (Credit: Uni Innsbruck)

In der ersten FWF-Kuratoriumssitzung nach dem Sommer, die am 30. September und 1. Oktober 2019 stattfand, konnten bei einem Antragsvolumen von 156,1 Millionen Euro rund 42,9 Millionen Euro bewilligt werden. Dies ergibt eine Bewilligungsquote über alle Programme von 27,5 Prozent. Insgesamt konnten von 539 Anträgen 155 herausragende Projekte reüssieren. Wie schon das gesamte Jahr über mussten auch dieses Mal Projekte abgelehnt werden, die zwar von den internationalen Gutachten als förderungswürdig eingestuft wurden, aber aufgrund des zu geringen FWF-Budgets im Wettbewerb mit anderen, ebenfalls exzellent eingestuften Anträgen zurückgereiht werden mussten.

Chemie und Pharmazie erfolgreich

Mit insgesamt fünf Projekten - vier Einzelprojekten und einem Lise-Meitner-Stipendium - schlug sich die Fakultät für Chemie und Pharmazie dieses Mal besonders gut. Genehmigt wurden die Projekte von Eduard Stefan vom Institut für Biochemie, Christoph Kreutz und Bernhard Kräutler vom Institut für Organische Chemie sowie Alexandra Koschak vom Institut für Pharmazie. Das Lise-Meitner-Stipendium erhält Sergio Sopeña de Frutos am Institut für Organische Chemie. Besonders erfolgreich war auch das Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik, wo Steffen Zimmermann zwei Einzelprojekte und Aliaksei Miniukovich ein Lise-Meitner-Stipendium genehmigt wurde.

Einzelprojekte 

Gemma De Las Cuevas, Institut für Theoretische Physik
Positivitätsstrukturen in Quantenvielteilchensystemen

Bernhard Kräutler, Institut für Organische Chemie
Übergangsmetall-Analoga von natürlichen Cobalt-Corrinen 

Roland Stalder, Institut für Mineralogie und Petrographie
Quarz als Monitor für Sediment Provenance

Eduard Stefan, Institut für Biochemie
cAMP-vermittelte Regulation von onkogenen Kinasekaskaden

Ernst Steinecke, Institut für Geographie
New Highlander in den östereichischen Alpen

Martin Mauersberg, Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik
Antike und moderne Geschichtsschreibung

Steffen Zimmermann, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik
Ökonomie und Gestaltung von Sharing-Plattformen

Esther Blanco, Institut für Finanzwissenschaft
Ökosystemleistungen bei Förderung durch Außenstehende

Christoph Kreutz, Institut für Organische Chemie
Ein NMR Werkzeugkasten für integrative Strukturbiologie

Alexandra Koschak, Institut für Pharmazie
Pharmakotherapeutisches Potenzial v. Cav1.4 L-Typ Ca-Kanälen

Thomas Weisse, Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee
Funktionelle Diversität planktischer Ciliaten

Steffen Zimmermann, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik
Realnalyse in digitalen Transformationsprogrammen

Barbara Kraus, Institut für Theoretische Physik
Physikalische Untersuchung von Vielteilchenverschränkung

Meintner-Programm

Aliaksei Miniukovich, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik
Entwicklung einer Prototypentheorie für Webseiten

Yin LU, Institut für Geologie
Developing a 220 kyr-long continuous earthquake record

Sergio Sopeña De Frutos, Institut für Organische Chemie
Chemische Synthese von Kibdelomycin/Amycolamicin

Schrödinger-Programm

Stärkere Beweisautomatisierung via nichtklausale Beweissuche
Michael Färber, Institut für Informatik

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