Fünf Me­dail­len für Claudia Lösch

Die Alpinen Skiweltmeisterschaften der Behindertensportler in Tarvis (Italien) bescherten der Innsbrucker Politikwissenschaftsstudentin Claudia Lösch einen Medaillenregen. Die Sportlerin kehrte mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille im Gepäck in die Heimat zurück.
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Bild: Die erfolgreiche Behindertensportlerin Claudia Lösch (Credit: ÖSV)

Claudia Lösch legte bei den Weltmeisterschaften in Italien einen perfekten Start hin: Beim Abfahrtslauf am ersten Wettkampftag belegte sie den zweiten Platz und gewann die erste Silbermedaille. Am darauffolgenden Tag konnte die querschnittsgelähmte Sportlerin über die erste Goldmedaille im Super-G jubeln. In der Super-Kombination folgte die nächste Silbermedaille, und im anschließenden Riesentorlauf die zweite Goldmedaille. Der dritte Platz im Abschlussbewerb, dem Slalom, brachte dann die erste Bronzemedaille und den krönenden Abschluss dieser für Claudia Lösch sehr erfolgreichen Weltmeisterschaften. Insgesamt errangen die Sportlerinnen und Sportler vom ÖSV Austria Skiteam Behindertensport zehn Medaillen.

Zur Person

Claudia Lösch wurde 1988 in Niederösterreich geboren. Sie ist seit einem Verkehrsunfall mit sechs Jahren querschnittgelähmt.  Seit 2002 ist Claudia Lösch Mitglied des Österreichischen Behindertenskiteams und feierte zahlreiche Erfolge, die zweifache Siegerin des Gesamtweltcups errang zahlreiche Medaillen bei Weltmeisterschaften und war auch bei drei Paralympics erfolgreich. Seit 2007 lebt Claudia Lösch in Innsbruck und studiert Politikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität. Die Universität verlieh ihr 2010 das Ehrenzeichen.

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