Fit für die Zukunft durch univer­sitäre Weiter­bildung

Weiterbildung war noch nie so wichtig wie heute. Jeder von uns ist angehalten sich weiterzubewegen und somit weiterzubilden – sowohl im persönlichen Alltag als auch im Arbeitsleben. Der Arbeitsmarkt der Zukunft verlangt von allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern offen und flexibel zu bleiben, und ihr Wissen stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.
Universitäre Weiterbildung
Bild: 20 Universitätslehrgänge, 27 Kurse sowie Seminare und vielseitige Projekte mit externen Partnerinnen und Partnern stehen zur Auswahl. (Credit: Uni Innsbruck)

Neben der Vermittlung von fachlichem Know-how profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsangebote der Uni Innsbruck vielseitig. Gewonnene Erkenntnisse stärken das Selbstbewusstsein, neue Kontakte erweitern die Netzwerke und dienen dem persönlichen Austausch. Vertiefte fachliche Kommunikation bringt Schwung in eingefahrene Muster und kreative Denkweisen eröffnen Möglichkeiten auf der Karriereleiter. Sowohl die persönliche als auch die fachliche Weiterbildung sind ein großes Anliegen der Lehrenden in den Weiterbildungsformaten der Uni Innsbruck. „Die Halbwertszeit des Wissens hat sich in den letzten Jahren massiv verkürzt. Daher ist es notwendig, sich laufend weiterzubilden. Aber neben dem fachlichen Wissen spielt die bewusste Persönlichkeitsentwicklung eine zunehmend große Rolle. Somit muss man sich auch um diesen Bereich kümmern“, verdeutlicht Daniela Genser, Leiterin der Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung. Neben fachlicher Kompetenz kommt der zwischenmenschlichen Kommunikation – dem miteinander Leben und Arbeiten – große Bedeutung zu. Durch Weiterbildung ist es möglich, das notwendige Maß an Sicherheit sowohl persönlich als auch im Fach zu erlangen.

Univer­sitäres Weiter­bildungs­angebot

20 Universitätslehrgänge, 27 Kurse, Seminare und vielseitige Projekte mit externen Partnerinnen und Partnern stehen Interessierten zur Auswahl. Ausgerichtet an den Bedürfnissen der Gesellschaft und abgestimmt mit den Forschungsschwerpunkten der Universität Innsbruck nahmen im letzten Jahr rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer berufsbegleitend an Weiterbildungsprogrammen der Uni Innsbruck teil. Die Besonderheit der Angebote: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lehren die neuesten Forschungsergebnisse. Dabei wird vor allem Wert auf die berufsnahe Vermittlung der Inhalte gelegt, denn Genser ist sich sicher: „Durch den Austausch zwischen Theorie und Praxis profitieren nicht nur die Lernenden, sondern auch die Lehrenden. Es ist ein Geben und Nehmen der Disziplinen, das den Unterricht bereichert.“ Interessierte können ihr spezielles Weiterbildungsprogramm aus dem breiten Angebot von derzeit 14 weiterbildungsaktiven Fakultäten wählen. Im Portfolio der universitären Weiterbildung finden sich zum Beispiel neben den etablierten Universitätslehrgangsformaten „Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache“ bzw. „Frieden, Entwicklung, Sicherheit und internationale Konflikttransformation“, Weiterbildungsinitiativen zur Professionalisierung für Laiendolmetscherinnen und -dolmetscher. Zudem bietet die Universität vier Spezialisierungen im juristischen Bereich (LLM) und verschiedenste pädagogische Weiterbildungen wie beispielsweise Traumapädagogik an. Dabei werden Praktikerinnen und Praktiker rund zwei Semester darauf geschult, lebensgeschichtlich belastete sowie traumatisierte Kinder und Jugendliche – oft mit Fluchterfahrung – zu unterstützen. Der Universitätskurs „Traumapädagogik“ startete im Herbst 2017 erstmalig.

Auch für Firmen werden passgenaue Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. In diversen FFG-Projekten werden von der Uni Innsbruck gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern gezielt Schulungen für Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Mehr als 50 Unternehmenspartnerinnen und -partner konnten bereits für verschiedenste Angebote der universitären Weiterbildung begeistert werden. Eines dieser Kooperationsprojekte ist das FFG-Qualifizierungsnetz „Q-West“, das sich mit Industrie 4.0 beschäftigt. Gemeinsam mit der FH Vorarlberg, der FH Salzburg und 21 Firmen setzt sich die Universität mit dem Thema Digitalisierung auf Mikroebene auseinander.

An der Uni Innsbruck finden sich zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung für Interessierte. Diese Angebote sind für Menschen, die Neues wagen und ihren persönlichen wie beruflichen Horizont erweitern wollen.

(Redaktion)


Unileben aktuell – die neuesten Beiträge

weitere Beiträge