Fami­lien­freund­liche Uni­ver­sität

Für ihre familien­freundliche Arbeits- und Lernumgebung wurde die Uni Innsbruck am 28. Januar bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat des Audits hochschuleundfamilie in der Aula der Wissenschaften in Wien ausgezeichnet. Vergangenen Donnerstag hat Vizerektor Wolfgang Meixner sich bei allen daran maßgeblich beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement bedankt.
hochschuleundfamilie
Bild: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Organisationseinheiten bringen Ideen für eine familienfreundliche Universität Innsbruck ein und setzen diese gemeinsam um. (Credit: Uni Innsbruck)

Der Begriff Familie umfasst an der Universität Innsbruck mehr als Personen mit Kinderbetreuungspflichten. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung gewinnt die Pflege von Angehörigen weiter an Bedeutung. „Für uns ist dieses Zertifikat eine Chance unsere vielfältigen familienfreundlichen Maßnahmen extern bewerten zu lassen und stetig besser zu werden“, sagt Isabella Göschl, Leiterin der Personalentwicklung und Auditbeauftragte. Das Audit hochschuleundfamilie erfasst den IST-Zustand der bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Lehre und Studium und ermittelt das individuelle Entwicklungspotenzial der jeweiligen Hochschule, um daraus passgenaue Lösungen für eine Gesamtstrategie abzuleiten. „Es ist schön zu sehen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen an einem Strang ziehen, tolle Ideen einbringen und diese dann auch gemeinsam umsetzen“, freut sich Göschl über die erfolgreiche universitätsweite Zusammenarbeit.

Flexible Kinderbetreuung und Führen in Teilzeit

Als eine der größten Arbeitgeberinnen Tirols ist sich die Universität Innsbruck ihrer gesellschaftlichen Relevanz und der Rolle als Signalgeberin in der Region bewusst. Sie baut die intern gelebte Praxis, Familie und Beruf zu vereinbaren kontinuierlich aus und stärkt damit auch ihr Profil als attraktiver, familienfreundlicher Arbeits- und Studienort. Als besonders positiv hat das Audit hochschuleundfamilie die flexible Kinderbetreuung am Universitätsstandort und die Möglichkeit der Führung in Teilzeit bewertet. Die Universität Innsbruck bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten, was auch eine flexible Kinderbetreuung erfordert. In den universitätseigenen „SpielRäumen“ können Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie auch von Studierenden von 6 Monaten bis zum vollendeten 10. Lebensjahr stundenweise betreut werden. Diese Option erleichtert den Wiedereinstieg in Berufsleben oder Studium und ermöglicht Universitätsangehörigen ein flexibles zusätzliches Betreuungsangebot neben Kinderkrippe, Kindergarten und Schule.

Eine weitere Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren, richtet sich speziell an gegenwärtige und zukünftige Führungskräfte. Das Führen in Teilzeit ermöglicht Führungskräften nach einer Babypause oder im Falle familiärer Betreuungspflichten die Leitung einer Organisationseinheit in Teilzeit. „Führungskräfte können mit verringertem Stundenausmaß wieder einsteigen und so Familie und Beruf vereinbaren. Unsere Erfahrungen damit sind bisher sehr gut“, sagt Isabella Göschl.

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