Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Jedes Jahr wird am 25. November – ausgerufen von der UNO – der Mädchen und Frauen gedacht, die Opfer von Gewalt wurden und nach wie vor werden. Die Universität Innsbruck beteiligt sich auch dieses Jahr an einer Fahnenaktion der Organisation „Terre des Femmes“, um das Bewusstsein für dieses Problem zu schärfen. Neben Campus Innrain und SOWI hängt die Fahne 2016 erstmals auch am USI.
Die Fahne der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ beim Hauptgebäude.
Bild: Die Fahne beim Uni-Haupgebäude. (Credit: Universität Innsbruck)

Weltweit wird am 25. November alljährlich jener Mädchen und Frauen gedacht, die Opfer von Gewalt wurden und nach wie vor werden. Der von der UN ausgerufene Gedenktag leitet den internationalen Aktionszeitraum „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ein, der am 10. Dezember mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte endet. 

Im Rahmen von „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ setzt auch die Universität Innsbruck ein sichtbares Zeichen für ein gewaltfreies Miteinander. Auf Initiative des Büros für Gleichstellung und Gender Studies beteiligte sich die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck 2014 zum ersten Mal an der Fahnenaktion „frei leben - Nein zu Gewalt an Frauen“ von Terre des Femmes. Im Jahr 2015 wurde die Aktion ausgeweitet und die Fahne an zwei Uni-Standorten – Hauptgebäude und SOWI – gehisst, dieses Jahr hängt die Fahne erstmals auch beim USI.

Initiatorin der Fahnenaktion, die erstmals 2001 stattfand, ist die Organisation Terre des Femmes. Nach und nach konnten europaweit viele Institutionen und Organisationen für diese Aktion gewonnen werden. Auch in Tirol haben sich Einrichtungen angeschlossen (z.B. Stadt Innsbruck, Land Tirol, Autonomes Tiroler Frauenhaus uvam.). Das Hissen der Flagge ist Symbol für ein friedliches Miteinander ohne Gewalt und für den besonderen Schutz von Mädchen und Frauen vor tätlichen Übergriffen im privaten und öffentlichen Raum. Terre des Femmes hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Gewalt an Frauen aus der Tabuzone zu holen und gesamtgesellschaftlich sichtbar zu machen.

Ein Leben ohne Gewalt – in allen ihren Ausprägungen – ist ein Menschenrecht. Festgeschrieben ist das Recht auf ein gewaltfreies Leben für Mädchen und Frauen in der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung von Frauen (CEDAW).

(Maria Furtner)


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