Levke Harders

Geschlechtergeschichte
Levke Harders
(Credit: Thomas Abel)

Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck

Geschlechtergeschichte

seit 01.09.2021

Foto: Thomas Abel

Leben

Nach ihrem Studium in den Fächern Neuere deutsche Literatur, Neuere und Neueste Geschichte, Kulturwissenschaften und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin hat Levke Harders dort mit der Studie American Studies. Disziplingeschichte und Geschlecht promoviert. Von 2008 bis 2021 (mit einigen Unterbrechungen) war sie an der Universität Bielefeld im Arbeitsbereich Geschlechtergeschichte, am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung, und von 2010 bis 2013 als Geschäftsführerin der Bielefeld Graduate School in History and Sociology tätig. Zuvor war Levke Harders wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Studien- und Forschungsaufenthalten in New York, Notre Dame (South Bend, USA) und Lund (Schweden) hat sie 2019/20 als Gastwissenschaftlerin am German Historical Institute in Washington, DC (USA) geforscht. Seit September 2021 ist Levke Harders Professorin für Geschlechtergeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie am Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) der Universität Innsbruck.

Forschung

Als Historikerin untersucht Levke Harders sozialen Wandel im 19. und 20. Jahrhundert, wobei Geschlecht als intersektionale Analysekategorie die verbindende Perspektive ihrer Forschungsvorhaben ist. Denn Fragen nach der Historisierung von Kategorien wie Geschlecht, Klasse, race, Religion eröffnen neue Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen und Diskurse, auf Praktiken und Handlungsspielräume von Individuen. Neben Geschlechtergeschichte und -theorie gehören zu den Arbeitsschwerpunkten von Levke Harders Migrationsgeschichte, Biografieforschung und Wissenschaftsgeschichte. Forschungsergebnisse veröffentlicht sie u. a. im „Journal of Borderlands Studies“, in der „Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften” und bei Routledge. Wissenschaftskommunikation und -transfer sind ihr ein besonderes Anliegen, so mit ihrem Wissenschaftsblog Migration and Belonging.


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