Christoph Singer

British and Anglophone Cultural Studies
Christoph Singer
(Credit: privat)

Institut für Anglistik

British and Anglophone Cultural Studies 

seit 01.03.2021

Foto: privat

Leben

Christoph Singer schloss 2009 das Studium der Germanistik und Amerikanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ab. Während des Studiums verbrachte er ein Jahr als Teaching-Assistant an der State University of New York. Im Anschluss an die abgeschlossenen Examens- und Magisterprüfungen in Würzburg wechselte er an die Universität Paderborn, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anglistik und Amerikanistik in der britischen Kultur- und Literaturwissenschaft sowie der Didaktik lehrte und forschte.
2012 wurde Christoph Singer mit einer Dissertation zur Grenzsemiotik in britischer kolonialer- und postkolonialer Literatur promoviert. Das anschließende Habilitationsprojekt beschäftigte sich mit Krisenerfahrungen und deren narrativer Verfasstheit im zwanzigsten Jahrhundert. 2019 wurde ihm die venia legendi für ‚Englische Philologien‘ in Paderborn verliehen. 2020 nahm er den Ruf auf die Professur für British and Anglophone Cultural Studies an der Universität Innsbruck an. Mit dem Sommersemester 2021 nimmt Christoph Singer seine Forschung und Lehre am Institut für Anglistik auf.

Forschung

Der Anglist Christoph Singer arbeitet als Mitglied des Editorial Boards der Buchreihe Spatial Practices im Forschungsbereich der Border-Studies. Sein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit der lokalen, kolonialen Grenzziehung zwischen Indien und Pakistan sowie deren sozio-kulturellen Folgen, welche bis in die globale Gegenwart nachwirken. Christoph Singer analysiert, wie hegemoniale Diskurse – insbesondere in digitalen Medien – die kulturelle Erinnerung an diese traumatische Teilung approbieren und in politische Ideologien implementieren.
Christoph Singer ist auch Mitherausgeber der Buchreihe Narratives and Mental Health und erforscht mit Psycholog*innen und Kulturwissenschaftler*innen im interdisziplinären Verbund die Wirkweise von Erzählungen in der medizinischen Praxis, als auch in der kulturellen Darstellung von geistiger Gesundheit. Hier erforscht er das Konzept der narrativen Identität und die Möglichkeiten und Grenzen von Empathie mit und in Krisenerzählungen – ein Thema welches sich in der aktuellen Pandemie, leider, als sehr aktuell zeigt.
Weitere Bereiche zu denen Christoph Singer publiziert und forscht, sind die englischen Neuzeit, Middlebrow-Studies sowie (post-)koloniale Literaturen. 

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