Verena Thaler

Französische und italienische Sprachwissenschaft
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(Credit: privat)

Institut für Romanistik

Französische und italienische Sprachwissenschaft

seit 01.10.2020

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Leben

Verena Thaler studierte Romanistik, Slawistik und Medienwissenschaft an den Universitäten Graz, Salzburg und Paris X-Nanterre. Sie promovierte an der Universität Salzburg zu sprachlicher Höflichkeit in computervermittelter Kommunikation. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der romanischen Sprach- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim tätig. Ebenda habilitierte sie sich 2020 mit einer Arbeit über pragmatische Partikeln in den romanischen Sprachen. Nach einer Professurvertretung an der Philipps-Universität Marburg ist Verena Thaler seit Oktober 2020 Professorin für französische und italienische Sprachwissenschaft an der Universität Innsbruck.

Forschung

Verena Thaler arbeitet in der synchronen und angewandten Sprachwissenschaft mit Schwerpunkten in den Bereichen der linguistischen Pragmatik, der Höflichkeitsforschung, der Medienlinguistik, insbesondere zu Sprache und Kommunikation in den Neuen Medien, sowie der Partikelforschung und der interaktionalen Linguistik. In ihrer Dissertation und diversen weiterführenden Publikationen hat sie sich mit sprachlicher Höflichkeit und Strategien sozialer Interaktion in der synchronen Online-Interaktion im Französischen und Deutschen befasst. In ihrer Habilitationsschrift untersuchte sie die Bedeutungskonstitution pragmatischer Partikeln in den romanischen Sprachen.
Darüber hinaus hat sie zu verschiedenen Aspekten der Kommunikation im Internet gearbeitet und publiziert, unter anderem zum Konzept der Synchronizität in der computervermittelten Interaktion, zum Kommunikationsbegriff im digitalen Zeitalter, zu negativen Bewertungen in Online-Kommentaren und zum Konzept des Raums in der Online-Kommunikation. Sie hat außerdem verschiedene Arbeiten zu Abschwächung und Abtönung, zu Wortspielen, zu Ergonymen sowie zur Lernersprachenpragmatik veröffentlicht. Von 2014 bis 2016 war sie Mitglied des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten internationalen wissenschaftlichen Netzwerks „Dynamik des Wortspiels: Sprachkontakt, sprachliche Kreativität, Sprecher-Hörer-Interaktion“. Aktuell plant sie ein Forschungsprojekt zur Interaktion mit sozial intervenierenden Assistenzsystemen im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion.


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