Mario Klarer

Institut für Amerikastudien

Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft

seit 01.12.2009

Leben

Mario Klarer studierte Anglistik/Amerikanistik und Geschichte an der University of Notre Dame (M.A. 1986) und Innsbruck (Mag. phil. 1988). Nach der Promotion (1991) war er jeweils 2 Jahre Schrödinger Fellow am Getty Center (Kalifornien) und Rockefeller bzw. Mellon Researcher am NHC in North Carolina, für 3 Jahre Apart-Fellow sowie ACLS- und Humboldtstipendiat. 1997 erfolgte die Habilitation für engl. u. amerik. Literaturwiss. mit dem Preis für die beste Habilitation des deutschen Anglistentags sowie die Ernennung zum A.o. Univ.-Prof. Es folgten Rufe an die Universität Aachen und Regensburg sowie Gastprofessuren in Salzburg (1997/98), an der University of Pennsylvania (2000) und der Columbia University (NY, 2001-2002). Anschließend nahm er den Ruf als Institutsvorstand und Ordinarius an der Université de Neuchâtel (CH) an. Am 1.12.2010 trat er die Professur für Amerikanistische Literatur- u. Kulturwissenschaft (Nachfolge Scheer) in Innsbruck an. Er ist verheiratet und Vater von 2 Kindern.

Forschung

Mario Klarers frühe wissenschaftliche Publikationen analysieren utopische Literatur und Entdeckungsberichte aus geschlechtstheoretischen Perspektiven. Hierbei werden in komparatischer Methodik literaturhistorische Entwicklungen von der Antike bis in die Postmoderne nachgezeichnet. Seine neueren Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit Literatur und Bildender Kunst, wobei literarische Bildbeschreibungen in unterschiedlichen Epochen vom Mittelalter bis in die Gegenwart als repräsentationstheoretische Indikatoren eines historischen Abbildungsverständnisses gelesen werden. Mario Klarer ist Autor mehrer Einführungen in die Literaturwissenschaft sowie Verfasser von Managementhandbüchern für Wirtschaftskommunikation. Er ist Präsident der Austrian Association of American Studies. Derzeit betreut Mario Klarer ein 3-jähriges FWF-Projekt zum frühen amerikanischen Film und erweitert zusammen mit NachwuchswissenschafterInnen den längjährigen Filmschwerpunkt am Institut für Amerikastudien.

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