Kathrin Figl

figlInstitut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik

Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik

seit 19.02.2018

Leben

Kathrin Figl ist 1980 in Wien geboren und hat das Studium der Wirtschaftsinformatik sowie der Psychologie an der Universität Wien abgeschlossen, wo sie 2008 in Wirtschaftsinformatik mit Auszeichnung promovierte. Auf ihre Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien folgte die Habilitationsphase als Universitätsassistentin am Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsaufenthalte führten sie an die University of Queensland (Brisbane) nach Australien und an die Universität Liechtenstein. Neben über 70 wissenschaftlichen Publikationen, u.a. in renommierten Fachzeitschriften wie Journal of the Association for Information Systems, Decision Support Systems, Information & Management und Business & Information Systems Engineering, präsentierte Kathrin Figl ihre Forschung auf internationalen Konferenzen, wofür sie mit drei Best Paper Awards prämiert wurde. Im Januar 2018 wurde Kathrin Figl die Lehrbefugnis für das Fach Wirtschaftsinformatik verliehen. Zugleich wurde sie als Forscherin des Monats von der Wirtschaftsuniversität Wien ausgezeichnet. Seit Februar 2018 ist sie Professorin für BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an der Universität Innsbruck. Kathrin Figl ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Forschung

In ihrer Forschung beschäftigt sich Kathrin Figl damit, welchen Beitrag kognitionspsychologische Theorien leisten können um digitale Innovation voranzutreiben und mensch-zentrierte Informations- und Kommunikationssysteme zu gestalten. In ihren früheren Forschungsarbeiten untersuchte sie die Verwendung Neuer Medien zur Kommunikation in Teams. Ein jahrelanger Schwerpunkt ihrer Forschung waren und sind visuelle, konzeptionelle Modellierungssprachen. Visuelle Modelle sind nämlich ein wichtiges Instrument, um z.B. komplexe Prozesse, Produkt- oder Organisationsstrukturen oder betriebliche Entscheidungen zu optimieren und besser zu verstehen. Im Rahmen ihrer Habilitation leistete sie auf Basis zahlreicher Experimente einen wesentlichen Beitrag dazu, wie solche visuellen Modelle aussehen müssen, um effizient gelesen und verstanden werden zu können. Ihre grundlegende Forschung zeigte auch, dass visuelle Modelle die Suche nach innovativen Lösungen unterstützen können, z.B. um Prozesse zu verbessern und die Potentiale digitaler Technologien maximal zu nützen. Ihre aktuellsten Forschungsarbeiten im neu eingerichteten Eye-tracking Labor der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre untersuchen weitere Fragestellungen, die im Rahmen der Digitalisierung von hoher praktischer Relevanz sind, z.B. wie kognitive Fehler in Entscheidungssituationen durch die Gestaltung von User Interfaces evoziert bzw. verhindert werden können.

Dossier: Vorgestellt

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