Thomas Franosch

Thomas Franosch

Institut für Theoretische Physik

Theoretische Physik

seit 01.10.2013

Leben

Thomas Franosch studierte allgemeine Physik an der Technischen Universität München, wo er auch 1996 seine Promotion in der statistischen Physik einreichte. Nach Postdoc-Aufenthalten an der Harvard University und der TU München ging er 2001 an das Hahn-Meitner-Institut in Berlin, um schließlich 2006 an der Freien Universität Berlin zu habilitieren. Im Frühjahr 2006 wechselte er an das Arnold-Sommerfeld-Zentrum für Theoretische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er als Privatdozent eine eigene Arbeitsgruppe aufbaute. Während dieser Zeit übernahm er eine Reihe von Vertretungsprofessuren, unter anderem an den Universitäten Mainz, Bayreuth und Erlangen. Im Jahr 2010 folgte er einem Ruf auf eine Professur an die Universität Erlangen, seit Oktober 2013 ist er Professor für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck.

Forschung

Die Forschungsinteressen von Thomas Franosch liegen in komplexen Transportphänomenen im Bereich der biologischen Physik, der weichen Materie und der Nanophysik. In der Kombination von analytisch lösbaren Modellen und Computersimulationen werden dynamische Prozesse, wie Diffusion in heterogener Umgebung, beispielsweise dem Zellinneren, anomaler Transport in nanoporösen Materialen, Brownsche Bewegung in Verbindung mit hydrodynamischen Wechselwirkungen, sowie getriebene Systeme fern vom Gleichgewicht untersucht. Aktuelle Fragestellungen befassen sich mit der nichtlinearen Antwort von Systemen nahe am strukturellen Arrest, dem Glasübergang oder stark heterogener Materialien nahe an der Perkolationsschwelle. Weitere Themenkomplexe beinhalten den Transport von Biopolymeren im Zytoskelett, Mikrofluidik in Verbindung mit optischen Fallen sowie selbstgetriebene Schwimmer.

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