Carmen Morawetz

Carmen Morawetz

Institut für Psychologie

Psychologie

seit 01.09.2020

Foto: Eva Fessler

Leben

Carmen Morawetz hat an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt Psychologie studiert und bereits während ihres Studiums an internationalen Forschungseinrichtungen im Bereich der kognitiven Neurowissenschaft gearbeitet. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit den neuronalen Grundlagen der Verteilung von Aufmerksamkeitsressourcen im visuellen Feld und promovierte 2008 an der Georg-August Universität Göttingen. Ihre Dissertation wurde von der Dr. Maria Schaumeyer-Stiftung ausgezeichnet. Im Anschluß war Frau Morawetz neun Jahre an der Freien Universität Berlin als Postdotoktorandin tätig, wo sie unter anderem am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ mitarbeitete und ihren Schwerpunkt in der Emotionspsychologie mit zahlreichen fMRT-Experimenten am Center for Cognitive Neuroscience Berlin (CCNB) vertiefte. Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Freien Universität Berlin leitete sie unter anderem ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Forschungsprojekt zu dem Einfluss von der kognitiven Kontrolle von Emotionen auf wert-basierte Entscheidungen von 2016 bis 2018. Darauf folgte ein zwei jähriges Marie SkŁodowska-Curie Research Fellowship an der Medizinischen Universität Wien. Frau Carmen Morawetz wurde 2020 als Professorin für affektive Neurowissenschaft an die Universität Innsbruck berufen.

Forschung

Das Forschungsinteresse von Carmen Morawetz gilt der sozialen, kognitiven und affektiven Neurowissenschaft. In ihren Forschungsprojekten beschäftigt sie sich unter anderem mit der kognitiven Kontrolle von Emotionen auf intra- als auch auf interindividueller Ebene, dem Einfluss von Emotionen auf Entscheidungsprozesse, Sprache und Gedächtnis, sowie der Modellierung kognitiver und emotionaler Prozesse in Zusammenhang mit Persönlichkeitseigenschaften. Zur Untersuchung dieser Themen nutzt sie einen multimodalen Ansatz, der behaviorale Experimente, kognitive Modellierung, Psychophysiologie und funktionell bildgebende Verfahren (funktionelle Magnetresonanztomographie) miteinander verknüpft, um theoretische und neuronale Modelle der Emotionsverarbeitung und Emotionsregulation zu entwickeln.

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