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Buchtipp: Asklepios, der Heiler mit dem Hund, und der Orient

Religion und Medizin in alten Kulturen in universalhistorischer Sicht. Von Günther Lorenz

Vom Blickpunkt der Universalgeschichte aus führt Günther Lorenz die Leserin/den Leser in die Welt von Religion und Medizin der Naturvölker, der Hoch­kulturen des Altertums und der griechisch-römischen Antike. „Ehrfurcht vor dem Leben“ modernes ethisches Postulat im Sinne Albert Schweitzers bei Naturvölkern? Heroen, herausragende, oft gottähnliche Vorfahren, als ein Mosaikstein zur ­griechischen Identitätsfindung? Hat der griechische Gott Asklepios Verbindungen in den Osten, die seine ausschließliche Funktion als Heilgott erklären oder sogar das Rätsel um seinen etymologisch nicht-griechischen Namen lösen? Gibt es eine Affinität der Seelenwanderungslehre zu den Oberschichten des ­frühen Griechenlands oder alten Indiens? Dies sind nur einige der Fragen, die auf wissenschaftlich fundierte Antworten warten. Und zur Abrundung des wissenschaftlichen Profils des Innsbrucker Geisteswissenschaftlers noch ein Exkurs zu seinem dritten Forschungsschwerpunkt, der schon in einer Publikation vor einigen Jahren seinen Niederschlag gefunden hat: die Mensch-Tier-Beziehung, wiederum als weltumspannende Rundschau ausgeführt.

Informationen zum Buch

Asklepios, der Heiler mit dem Hund, und der Orient
Religion und Medizin in alten Kulturen in universalhistorischer Sicht
Günther Lorenz
ISBN 978-3-902936-92-9
brosch., 268 Seiten
2016, innsbruck university press
Preis: 27,90 Euro


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