Besondere Karriereförderung

Bereits zum dritten Mal vergibt die Uni Innsbruck Förderungen für begünstigt behinderte Nach­wuchs­wissen­schaftle­rinnen und Nach­wuchs­wissen­schaftler. In diesem Jahr wurden zwei Doktorats­stellen sowie ein Doktorats­stipendium aus der Nachwuchs­förderung vergeben.
Gruppenfoto der Verleihung
Bild: VR Sabine Schindler mit den PreisträgerInnen Barbara Saxer, Lukas Gottardis, Rocio Cachada Dibuja, VR Wolfgang Meixner und Mathias Streicher, stellvertretende Behindertenvertrauensperson. (Credit: Uni Innsbruck)

Im Jahr 2014 wurde das Programm zum ersten Mal ausgeschrieben, wobei weitere Ausschreibungen in den darauffolgenden Jahren erfolgten. Damit konnte bereits erfolgreich begünstigt behinderten Menschen eine Karriereförderung an der Uni Innsbruck zuteilwerden. „Diese Förderung soll als Dissertationsförderprogramm ausgezeichneten Nachwuchs­wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zugutekommen“, so Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung an der Uni Innsbruck. In seinen Eröffnungsworten betont auch Vizerektor Wolfgang Meixner die Wichtigkeit des Programms: „Es ist wichtig, dass an der Universität auch Diversität gelebt wird. Mit dieser Karriereförderung wollen wir begünstigt behinderte Menschen unterstützen, damit sie auch weiterhin an der Uni arbeiten und forschen können. Eine Behinderung darf kein Nachteil sein, wir bieten hier nur einen Platz an, der ihnen gebührt.“

Heuer erhielten Rocio Cachada Dibuja vom Institut für Medien, Gesellschaft und Komunikation sowie Lukas Gottardis vom Institut für Zivilrecht eine Dissertationsstelle. Barbara Saxer vom Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung erhält ein Doktoratsstipendium aus der Nachwuchsförderung für drei Jahre. Das Programm wird wieder im Jahr 2018 ausgeschrieben.


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