350 Jahre: Gratu­lanten aus aller Welt in Inns­bruck

Mit insgesamt rund 300 Partnerhochschulen ist die Universität Innsbruck weltweit verbunden. Anlässlich des 350-Jahr-Jubiläums hat die Universität diese Partnerinnen und Partner nach Innsbruck eingeladen. Teil des Programms war auch die Enthüllung von „pharos.link“, einer dauerhaften Installation, die am Innrain buchstäblich die internationalen Verbindungen der Universität zeigt.
Gruppenfoto mit Vertreterinnen und Vertretern der Partner-Hochschulen.
Bild: Internationale Gäste mit Vertreterinnen und Vertretern der Universität Innsbruck vor dem Hauptgebäude. (Credit: Victor Malyshev/fotovm.com)

Die Universität Innsbruck ist eine der internationalsten Universitäten weltweit, wie auch Rankings regelmäßig belegen: Rund 11.400 von gesamt knapp über 27.000 Studierenden der Uni Innsbruck sind nicht-österreichischer Herkunft, sie stammen aus über 100 Ländern. Aus ihren rund 300 Partnerhochschulen beherbergt die Universität Innsbruck jährlich rund 510 Personen im Rahmen von Austauschsemestern. Dem gegenüber stehen rund 440 Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die im Rahmen von Austauschprogrammen jedes Jahr andere Universitäten besuchen. „Wir sind natürlich regelmäßig in Kontakt mit unseren Partnerinnen und Partnern. Für das Jubiläumsjahr und die laufende Festwoche haben wir uns aber etwas Besonderes überlegt: An drei Tagen bieten wir ein eigens für unsere Partner-Hochschulen gestaltetes Programm“, erläutert Dr. Barbara Tasser, Leiterin der Internationalen Dienste der Universität Innsbruck. Insgesamt 49 Personen von 27 Universitäten aus 14 Nationen – darunter Israel, Brasilien, USA, Russland, Kanada und Thailand – sind der Einladung gefolgt.

Umfassendes Programm

pharos.link
pharos.link steht auf dem Dach der Universitäts- und Landesbilbiothek. (Foto: Universität Innsbruck)

Den Auftakt bildete am Abend des Montags der Festwoche, am 14. Oktober, ein Empfang des Rektors, am 15. Oktober präsentierten Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in kurzen Vorträgen ihre Forschung. Am Abend dieses Tags nahmen die Partnerinnen und Partner auch als Ehrengäste am Festakt zum 350-Jahr-Jubiläum im Tiroler Landestheater teil. „Mich freut auch besonders, nicht nur universitäre Vertreterinnen und Vertreter begrüßen zu dürfen, sondern dass auch die Botschafterinnen und Botschafter von Israel, der Slowakei und Thailand unserer Einladung gefolgt sind – drei Länder, mit deren Universitäten uns ebenfalls Kooperationsabkommen verbinden“, sagt Barbara Tasser.

Am 16. Oktober folgte die Enthüllung des Designprojekts „pharos.link“ auf der Fläche oberhalb der Universitäts- und Landesbibliothek in Innsbruck: Das Designprojekt der Innsbrucker Studierenden Fabian Venier und Konstantin Jauck ging aus einem Ideenwettbewerb an der Fakultät für Architektur hervor. „Pharos bedeutet auf Griechisch Leuchtturm und wie der Leuchtturm von Alexandria, das jüngste der sieben Weltwunder der Antike, leuchtet der pharos.link und signalisiert unseren Studierenden Wege in die akademische Welt. Für unsere Gaststudierenden aus aller Welt steht er außerdem für einen kleinen Heimathafen“, erläutert Barbara Tasser. Der pharos.link symbolisiert die Weltkugel und stellt Verbindungen zwischen der Universität Innsbruck und ihren Partnerhochschulen her – die Partner sind mittels Schildern repräsentiert, die aufleuchten, wenn die jeweiligen Hochschulen auf Twitter oder Facebook aktiv werden.

Die Enthüllung auf Twitter: #seit1669

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