25 Jahre Ötzi-Fund

Zum Jahrestag der Entdeckung von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, fanden sich am 23. September mehr als 100 Kinder im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) an der Uni Innsbruck ein. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten tauchten die Volksschüler in die Welt vor 5000 Jahren ein und konnten der Ötzi-Finderin Erika Simon Fragen stellen.
Ötzi-Finderin Erika Simon mit Volksschul-Kindern
Bild: Elisabeth Rastbichler, Institut für Archäologien (links) und Vizerektorin für Forschung Sabine Schindler (rechts) mit der Ötzi-Entdeckerin Erika Simon (Mitte) und Volksschulkindern. (Credit: Universität Innsbruck)

Vor 25 Jahren wurde „Ötzi“ gefunden, vor 15 Jahren wurde die „Junge Uni“ gegründet und seit sieben Jahren gibt es die mobile Kinderuni „Schatztruhe“, bei der Kindern Schätze aus der Archäologie spielend nähergebracht werden. Gleich mehrere Jubiläen, die am Freitag, den 23. September  2016, gefeiert wurden. Gemeinsam mit einer Auswahl von Schulkindern, die dieses Jahr den Ötzi-Jubiläumsworkshop „Ötzi = 5300 + 25. Eine Faszination hält an!“ besucht haben, feierte das Team der Kinderuni den Jahrestag der Entdeckung des Eismanns. 121 Kinder von den Volksschulen in Rinn, Sistrans, Lans, Zirl, Hötting und der NMS Oetz kamen an die Universität. Das Jubiläumsprogramm der mobilen Kinderuniversität „Schatztruhe“, „Ötzi = 5300 + 25. Eine Faszination hält an!“, tourt schon seit Monaten durch Tirol und hat Kindergärten, Horte, Schulen, die Lange Nacht der Forschung und auch den Ferienzug und das Universitätszentrum in Obergurgl besucht. Aufgrund des großen Erfolgs folgen im Herbst noch weitere Veranstaltungen.

Die Kinder erhielten auch die Gelegenheit, die Ötzi-Finderin Erika Simon kennenzulernen und Fragen zu stellen. Die Direktorin des Ötzi-Museums in Bozen, Angelika Fleckinger, erzählte, woran bei Ötzi nach 25 Jahren aktuell geforscht wird und für die Teilnahme an den Jubiläumsveranstaltungen gab es zum Abschluss für alle Kinder Jubiläumsurkunden. Neben Musik auf nachgebauten „Steinzeitinstrumenten“, präsentierten einige Schulen auf einer Posterwand, was sie rund um Ötzi am meisten fasziniert.  Die „Steinzeit-Kreativwerkstatt“ lud mit verschiedenen Spiel-, Lern-  und Werkstationen dazu ein, sich weiter in die Welt des Ötzi zu vertiefen.

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