Neue Publikation am Institut

"Soil microbiota along Ayoloco glacier retreat area of Iztaccíhuatl volcano, Mexico" Heribert Insam, Hugo Delgado-Granados, Magdalena Nagler, Sebastian Waldhuber, Sabine Marie Podmirseg, Sylvie Quideau
iztaccihuatl_fig1.jpg
Bild: Location of Iztaccíhuatl volcano southeast of Mexico City. Location of the sampling sites on the western side of Iztaccíhuatl volcano. A view of Ayoloco glacier on Iztaccíhuatl in March 2009 from the southwest.

Der Ayoloco-Gletscher des Iztaccihuatl, der schlafenden Schwester des Popocatepetl in Mexiko, hat sich auf 5000 m Meereshöhe zurückgezogen. Während der Gletscher- und Klimaforscher den Rückzug des Gletschers bedauern mag, findet der Bodenmikrobiologe eine neues Betätigungsfeld, die Entwicklung (Genese) von Böden und deren Mikrobiota zu untersuchen. Der Vorteil zentralamerikanischer, tropischer Gletscher gegenüber Gletschern in anderen Regionen ist, dass sie sich durch kontinuierlichen Rückzug auszeichnen und keine zwischenzeitlichen Vorstöße zu verzeichnen haben.

Die Forschungsgruppe um Heribert Insam, in Kooperation mit Hugo Delgado Granados (UNAM, Universidad National Autónoma de México, México D.F.) und Sylvie Quideau (University of Alberta, Edmonton, Kanada), einer Partneruniversität der Leopold-Franzens-Universität) konnte die Bodenentwicklung am Ayoloco-Gletschervorfeld mit der Ressourcen-Heterogenitätshypothese erklären, und viele Parallelen zu Bodenentwicklungen in anderen Weltregionen auch in einer Höhe zwischen 4000 und 5000 m Seehöhe bestätigen.

Zur Publikation: ScienceDirect

Nach oben scrollen