SafeAviationTyrol

Das Projekt "SaveAviationTyrol" beschäftigt sich damit trotz steigender Zahlen an unbemannten Luftfahzeugen die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten.

Nach Freizeitgebrauch stehen nun auch professionelle Anwendungen der unbemannten Luftfahrt vor einem regelrechten Boom.  So prognostiziert z.B. die von der EU groß angelegte SESAR European Drones Outlook Study für 2025 insgesamt 200.000 Drohnen innerhalb der EU. Es gilt jedoch die Sicherheit im Luftraum, Sicherheit vor Personenschäden, vor Störungen und Bedrohung, Schutz vor Industriespionage und der Privatsphäre in höchstmöglichem Umfang zu gewährleisten. Genau hier setzt das Projekt „SafeAviationTyrol“ an und schafft strategische wichtige Kernkomponenten der ab 2019 seitens der EU und der obersten Luftfahrtbehörde EASA neu zu schaffenden U-Space Lösungen:

⦁ Flächendeckende vollständige Funkerfassung von Drohnen und Zivilluftverkehr in Bodennähe

⦁ Erfassung der Flugbewegungen, Lokalisierung und Geoinformation der Flugteilnehmer

⦁ Ortung von Luftfahrzeugen mit ADS-B, FLARM und neuen Transpondern, begleitend dazu Multilateration- und Feldstärkeauswertung, Funkcharakterisierung nicht registrierter Drohnen

⦁ Detect & Avoid Einrichtung für Drohnen mit Pilotenalarm und Ausweichen bei Kollisionsgefahr

⦁ Umweltfreundliche Vermessung von Datenfunknetze (4G,5G) mit gesicherter Drohen-Konnektivität 

Die praxis- und zulassungstaugliche Umsetzung dieser Punkte zu gewährleisten wird steht im Zentrum der F&E Aktivitäten. Dabei wird eng mit Bedarfsträgern wie etwa der  Austro Control GmbH (ACG) und dem ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein zusammengearbeitet.

Das Projekt „SafeAviationTyrol“ stellt ein K-Regio Projekt welches aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird dar und besteht aus der World Direct GmBH, der Twins GmBH, dem Management Center Innsbruck (MCI) sowie der Universität Innsbruck (Mikroelektronik und Implantierbare Systeme).

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