Detektion humaner Signaturen zur Aufdeckung von Schlepperei (DHS-AS)

Im Projekt „Detektion humaner Signaturen zur Aufdeckung von Schlepperei“ (DHS-AS) wird ein tragbarer Prototyp zur Detektion menschlicher Spurengase weiterentwickelt und optimiert. Die Spurengase werden über Atem, Haut oder anderer Ausscheidungsorgane freigesetzt. Zudem kann das Gerät mit Hilfe einer Infrarotkamera die personengenerierte Wärme auch bei Dunkelheit visualisieren. Das Ziel des Projektes ist, mit dem tragbaren Gerät ein typisches Signalmuster der detektierten flüchtigen Verbindungen zu erkennen, ähnlich einem Hund, der mit seiner Nase z.B. den Geruch verschütteter Menschen aufspüren kann. Das Kernstück des tragbaren Suchgerät-Prototyps beinhaltet eine Wärmebildkamera und ein Sensorsystem bestehend aus einem Ionenmobilitätssensor und einem elektrochemischen Sensor für den spezifischen Nachweis von Aldehyden. Der Prototyp wird mit Hilfe von Messungen humaner Proben und Testversuchen mit ProbandInnen trainiert und in Feldversuchen validiert. Da das Gerät modular konzipiert wurde, ist die Integration zusätzlicher Sensoren und Kommunikationsmodule jederzeit möglich. Das Projekt ist eine interdisziplinäre Kooperation mit Partnern aus der Industrie, dem Bundesministerium für Inneres und dem Institut für Atemgasanalytik der Universität Innsbruck. Es ist Teil des Österreichischen Förderungsprogramms für Sicherheitsforschung (KIRAS).

 



 

 

 

 

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