Förderkreis 1669-Projekt:
Software für Antennendesign

Unsere Welt wird von Jahr zu Jahr stärker vernetzt und digitalisiert. Neue Funktechnologien treiben dabei neue technische Entwicklungen voran und ermöglichen neue Anwendungsgebiete. So werden etwa mit der fünften Generation von Mobilfunktechnik (meist kurz als 5G bezeichnet) noch höhere Datenraten, viel kleinere Latenzen und mehr zur selben Zeit bedienbare Geräte möglich.

Die für zukünftige Standards und Antennen benötigten Techniken werden dabei jedoch so komplex, dass nur noch wenige, große Unternehmen weltweit dazu in der Lage sein werden, solche Systeme zu erstellen. Für im Funksektor unerfahrene Unternehmen stellt die Integration eines Funksystems mitsamt Antenne in bestehende Produkte deswegen eine große Herausforderung dar und ist entweder oft mit sehr hohen Entwicklungszeiten und Kosten verbunden oder mit der Verwendung von Systemen von Drittherstellern. Systeme von Drittherstellern sind jedoch nicht für die jeweiligen Produkte optimiert. Dies kann in vielen Fällen dazu führen, dass Produkte nur unzureichend funktionieren und nicht konkurrenzfähig sind. Da in Zukunft zudem die verwendeten Frequenzen für Kommunikationssysteme mit hohen Datenraten und geringer Latenz steigen werden, werden auch die Funksysteme– aufgrund damit verbundener erhöhter Anforderungen – um ein Vielfaches komplexer und teurer. Besonders die Antenne – welche zwangsweise für jedes Funksystem benötigt wird – muss für eine optimale Effizienz für jedes Produkt individuell entwickelt werden. Die Antenne ist zum Beispiel bei Smartphones das einzig speziell angefertigte Bauteil und erfordert hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung.

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Quelle Video: Universität Innsbruck/Förderkreis 1669


1669 Mair
Quelle: Dominik Mair (MDPI)

 

 

 

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