Das Masterstudium Medien im Profil

Hier finden Sie ein Profil, das die Schwerpunkte, Vertiefungsmöglichkeiten, individuellen Freiheiten und beruflichen Perspektiven zusammenfasst. Stärken des Studiums sind die Kombination von theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung, die Freiheit in der Bildung von Schwerpunkten und die Möglichkeit, während des Studiums Praxis- und Auslandserfahrung zu sammeln.

Zielsetzung 

Im Zentrum des Studiums stehen Fragen, die sich mit der Medienkommunikation befassen – mit den Kommunikationsprozessen, mit der sprachlichen und visuellen Gestaltung von Medienprodukten und mit der medienkritischen Analyse. In den Pflichtmodulen setzen sich die Studierenden mit Theorien und Modellen der Medienforschung auseinander. Sie lernen die wichtigsten Methoden und Ergebnisse der empirischen Medienwissenschaft kennen und erwerben vertiefte Kompetenzen im Bereich der Produktanalyse. Medienpraktische Angebote geben einen Einblick in die redaktionelle Praxis in Print- und Onlinemedien, Fernsehen oder Hörfunk. Die Wahlmodule ermöglichen eine Vertiefung in den unterschiedlichsten Themenbereichen – von der Filmanalyse über die Literaturvermittlung bis zur Intermedialität.

Berufsqualifikation

Das Masterstudium Medien bereitet auf konzeptionelle und redaktionelle Tätigkeitsfelder in den Medien und im Umfeld der Medien vor. Es vermittelt Grundlagen, die für eine Tätigkeit in Print-Medien, Radio, Fernsehen, Film oder Online-Medien benötigt werden. Wichtige Berufsfelder sind aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Kulturvermittlung, im Verlags- und Bildungswesen zu finden. Gleichzeitig bereitet das Masterstudium auf eine wissenschaftliche Laufbahn in medienwissenschaftlichen und philologisch-kulturwissenschaftlichen Disziplinen vor.

Inhalte des Studiums

Der Medienbegriff, der dem Masterstudium Medien zugrundeliegt, ist einerseits weit, andererseits eng gefasst. Medientheorie und Medienpraxis, wissenschaftliche Grundlagen und anwendungsbezogene Fragestellungen werden miteinander verknüpft. Im Mittelpunkt stehen Medienprodukte: ihre sprachlichen und gestalterischen Merkmale sowie ihre kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen.

  • Die Pflichtmodule decken unterschiedliche Aspekte der Medien ab: Printmedien, audiovisuelle Medien und Online-Medien werden aus historischer und medienwissenschaftlicher Perspektive betrachtet, aber auch in Übungen praktisch erschlossen. Eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung geht auf diese Weise Hand in Hand mit dem Erwerb berufsbezogener Kompetenzen.
  • Die Wahlmodule ermöglichen individuelle Schwerpunktsetzungen, beispielsweise in Linguistik und Medienlinguistik, Journalistik, Unternehmenskommunikation, Filmwissenschaft und Literaturvermittlung.
  • Ein Praktikum in einem Medienbetrieb oder in einer Medieninstitution kann im Rahmen der Wahlmodule angerechnet werden.