Forschungsfeld: Körper - Gesundheit - Normierung

Verantwortliche (in alphabetischer Reihenfolge):
Elisabeth Dietrich-Daum / Institut für Geschichte, Maria Heidegger / Institut für Geschichte, Christine Klapeer / Institut für Politikwissenschaft.

 

Weitere beteiligte ForscherInnen:
Ellinor Forster / Institut für Geschichte, Marina Hilber / Institut für Geschichte, Hermann Kuprian / Institut für Geschichte, Gertraud Ladner / Institut für Systematische Theologie, Michaela Ralser / Institut für Erziehungswissenschaften, Helga Treichl / Institut für Soziologie, Alois Unterkircher / Institut für Geschichte, Maria Wolf / Institut für Erziehungswissenschaften.

 

Das Forschungsfeld konzentriert geschichts-, kultur-, politik-, religions- und literaturwissenschaftliche Zugänge zu historischen und aktuellen Körper- und Gesundheitskonzepten von und für Männer(n) und Frauen.

 

Körpergeschichte wird als diskursiver, reziproker und historischer Prozess aufgefasst, in welchem Körper und Körperlichkeit an der "Konstruktion" und "Kreation" von Körperbildern beteiligt war und ist, gleichzeitig Körper durch gesellschaftliche Körperkonzepte geformt und normiert wurden/werden. Körper- und Gesundheitskonzepte wirkten und wirken in ihrer Deutungsmacht über Symbolisierungen, Normierungen, Instrumentalisierungen und Politisierungen unmittelbar auf Männer und Frauen ein, erzeugten "soziale Ungleichheit" (Spree), definierten Geschlecht, Status und Lebenschancen.

 

Die Arbeiten zur umrissenen Thematik bewegen sich auf den Ebenen Grundlagenforschung (Recherche, Quellenerschließung, Quellenkritik) und Methoden-, Theorieentwicklung und -reflexion.