Call for Papers

 

ATGENDER, The European Association for Gender Research, Education and Documentation, is a broad association for academics, practitioners, activists and institutions in the field of Women’s, Gender, Transgender, Sexuality, and Queer studies, feminist research, women’s, sexual and LGBTQI rights, equality, and diversity. 
The association constitutes a permanent structure for the growing field of knowledge and practice in Europe. 

LINK: https://atgender.eu/category/c48-atgendersnews/ 


Mailaussendung: 17. Dezember 2018

CfP: 7. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF)
Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: RÄUME - RELATIONEN – REPRÄSENTATIONEN
Universität Innsbruck, 7.-9. November 2019
Deadline: 17. Februar 2019 
 

Die Jahrestagung der ÖGGF vom 7.-9. November 2019 findet an der Universität Innsbruck statt und widmet sich der Untersuchung der Transformation von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in ihren historischen, räumlichen und wechselseitigen Beziehungen, Bedingungen und Wirkungen. Mit der Ausrichtung der Jahrestagung möchte die Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck zugleich das 350-Jahr-Jubiläum der Universität Innsbruck ergänzen. Wir möchten daher die Analyse der Wandlungsprozesse von Geschlechterverhältnissen fokussieren, d.h. nach Veränderungs- und Beharrungsregimen fragen einschließlich der sozialen Kämpfe und zivilgesellschaftlichen Protestkonstellationen, durch die diese angestoßen, behindert, mobilisiert und kommuniziert werden. 

Räume werden hier insbesondere als soziale und kulturelle Handlungs- und Ereigniskoordinaten gefasst, dazu als intelligible Räume oder Gedächtnis- und Erinnerungsräume, außerdem als materielle, geografische und architektonische, zudem ausdrücklich als physische Orte des Aus- und Einschlusses sowie des Übergangs bestimmt, die als Grenzen, Barrieren und Bedingung der Möglichkeit von Teilhabe wirken. Relationen wiederum werden als Kontakt, Beziehung und Verbindungen von handelnden Personen ebenso verstanden wie als Zusammenwirkung individueller Subjektwerdung und gesellschaftlicher Subjektpositionierung, die alte wie neue Ungleichheiten, Hierarchien und Grenzziehungsprozesse sowie bestehende Handlungsfähigkeiten stärken aber auch schwächen können. Schließlich werden Repräsentationen als sinnstiftende, (de-)legitimierende Symbolsysteme, diskursive Formationen und literarische oder mediale Narrative gefasst, die das Potential besitzen, gewaltvolle Subjektivierungsformen, Sozialverhältnisse und Wissensordnungen zu schaffen, zu stabilisieren, aber eben auch zu transformieren. 

Die thematischen Zugänge zu Transformationen von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in Räumen, Relationen, Repräsentationen sind vielfältig. Mögliche Beiträge sehen wir in der Analyse von Biographien, Körpern, sozialen, rechtlichen und ökonomischen Ungleichheiten, Materialität und visueller Kultur, Utopien, etc. Weitere Zugänge sind selbstverständlich herzlich willkommen! 

Notwendig für eine solche Unternehmung ist u. E. eine interdisziplinäre, intersektionale und transnationale bzw. transregionale Analyseperspektive. Daher sollen auf der Tagung forschende und künstlerische Auseinandersetzungen aller Disziplinen, die eine deutliche Schnittmenge mit der Geschlechterforschung bilden, eingebunden werden.
Die Jahrestagung will einen Ort des lebendigen Austauschs über sich wandelnde Geschlechterverhält-nisse bieten und fordert Forscher_innen auf, sich in deutscher oder englischer Sprache in Form eines ausgearbeiteten Panels (mit Diskussion à 90 Minuten), Einzelvortrags (mit Diskussion à 30 Minuten) oder Posters (mit Posterpräsentation à 10 Minuten) an der Tagung zu beteiligen. Die Beitragsvorschläge werden in einem anonymisierten Verfahren durch das Team der Organisator_innen der Tagung an der Universität Innsbruck ausgewählt. Darüber hinaus können abseits dieser Formate alternative Vorschläge gemacht werden. Für Open Spaces müssen Aufbau und Ablauf benannt werden. Erwünscht sind auch Vorschläge (forschender) künstlerischer Auseinandersetzungen oder Performances. Bitte wenden Sie sich hierbei direkt an das Organisationsteam. Dieses prüft in weiterer Folge die Durchführbarkeit.

Ihren Beitragsvorschlag senden Sie bitte bis 17. Februar 2019 an Marion Jarosch, Koordinatorin der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung: OeGGF2019@uibk.ac.at 

Beitragsvorschläge können auch von Nicht-Mitgliedern gemacht werden. Zum Zeitpunkt der Tagung ist jedoch eine Mitgliedschaft bei der ÖGGF erforderlich.

CfP deutsch --- CfP english


Mailaussendung: 15. Dezember 2018

Call for Papers: Warum (noch) Frauen* fördern? Reflexion des Status Quo und Visionen für neue erfolgreiche Strategien
Tagung, 21. und 22. November 2019, Institut für Höhere Studien, Wien (IHS)
Deadline: 31. März 2019 
 

Anfang der 1990er Jahre wurde erstmals von einem Backlash im Bereich der Frauenförderung und Gleichstellung gesprochen und die Strategien des Patriachats aufgezeigt, die den Forderungen von Frauen* nach gleichberechtigter Teilhabe entgegengesetzt werden (Faludi 1993). Rund 25 Jahre später spricht Sabine Hark davon, dass der Feminismus von seinem Erfolg überholt wurde (Hark 2014) und von der Notwendigkeit, schlagkräftige Strategien im Umgang mit Widerständen gegen feministische Anliegen zu entwickeln. Aktuell wird wieder – nicht nur in Österreich – von einem Backlash gesprochen, der sich beispielsweise in einer Abkehr von der geschlechtsneutralen Sprache, in der Kürzung von Subventionen für Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen, im Rückbau von Institutionen und in Angriffen auf die Gender Studies niederschlägt. Zu diesen Phänomenen von Backlash kam es trotz der Verankerung von Gender Mainstreaming im Primärrecht der EU und auf nationaler Ebene, obwohl inzwischen zahlreiche Institutionen im Bereich Gleichstellung geschaffen und weithin Bekenntnisse zur Förderung von Vielfalt auf politischer Ebene und von Unternehmensseite erteilt werden.

Die genannten Entwicklungen treten zu einem Zeitpunkt auf, an dem positive Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen sichtbar werden. So beginnen mittlerweile mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium, die Erwerbsquote von Frauen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen und der Frauenanteil im Management wächst allmählich. Trotz dieser Erfolge bleibt eine Reihe von Benachteiligungen bestehen (siehe www.statistik.gv.at): Es haben immer noch mehr Frauen als Männer keine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung abgeschlossen (2016 waren es 22 % der Frauen zwischen 25 und 65 Jahren aber nur 15 % der gleichaltrigen Männer), 2016 arbeitet fast jede zweite Frau in Teilzeit aber nur 11 % der Männer, und Frauen verdienen bezogen auf das Bruttojahreseinkommen immer noch rund 38 % weniger als Männer. 

Die Fokussierung auf die Erfolge und die Schaffung von Maßnahmen (z.B. flexible Kinderbetreuungsgeldmodelle) haben die Sichtweise gestärkt, dass in vielen Bereichen Geschlechterunterschiede überwunden sind und Frauen und Männern gleichermaßen alle Möglichkeiten offen stehen. Die Fakten zeigen jedoch, dass die Eröffnung von Möglichkeiten uns nicht davon entbinden darf, auch weiterhin die Bedingungen für Gleichstellung zu hinterfragen. Die eingangs erwähnten Backlash-Tendenzen verschlechtern die Bedingungen der Politisierung von Gleichstellung. Es besteht somit die Notwendigkeit, Fragen der Gleichstellung und Frauenförderung neu zu verhandeln und den negativen bzw. entpolitisierenden und antifeministischen Tendenzen entgegenzutreten. Hierzu bedarf es der Rückbesinnung auf die Traditionen feministischen Denkens und feministischer Politik wie auch der Entwicklung neuer Visionen für wirksame und nachhaltige Gleichstellungspolitik (Knapp 2012).
Vor diesem Hintergrund stellen sich u.a. folgende Fragen: 

  • Welche Rolle spielen Frauenförderungs- und Gleichstellungsstrukturen im Kontext der aktuellen Entwicklungen? Welche Handlungsmöglichkeiten stehen den Akteurinnen und Akteuren in diesen Strukturen offen? Inwiefern kann in den Strukturen kritisches Potential genutzt werden?
  • Welche Initiativen / Maßnahmen erweisen sich als nachhaltig bzw. vom Backlash in geringerem Ausmaß betroffen? Worauf ist dies zurückzuführen und wodurch zeichnen sich diese Initiativen / Maßnahmen aus?
  • Wie können bestehende Erfolge der Gleichstellungspolitik abgesichert werden? Welche Bedeutung kommt alten Exklusionsmechanismen zu, welche neuen Ausschlussmechanismen zeigen sich?
  • Welche Erfahrungen gibt es mit innovativen Formen des Aktionismus? Wie kann den Ermüdungserscheinungen von Aktivist_innen und Praktiker_innen begegnet werden und wie kann eine performative Kraft im Sinne von Sara Ahmed (2017) hergestellt werden?
  • Welche Diskurse bzw. diskursiven Praktiken können aktuell identifiziert werden, um Gleichstellungsfragen neu zu definieren? Welche Lücken bestehen in diesem Zusammenhang?
  • Welche Rolle spielen Gendertheorien / Gender Studies im Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen von Frauenförderung oder Gleichstellungspolitik? Welche sollten sie spielen? Wie hat sich ihre Rolle verändert?
  • Wie können die aktuellen Entwicklungen theoretisch gefasst werden? Wo lassen sich blinde Flecken in der theoretischen Diskussion ausmachen?

Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum einer zweitägigen Veranstaltung, die am 21. und 22. November 2019 am Institut für Höhere Studien in Wien stattfinden wird.

Die Veranstaltung schließt an die Diskussionen im Rahmen der im Jahr 2017 von der Wirtschaftsuniversität Wien veranstalten Tagung: „Warum (noch) Frauen* fördern? Von der Individualisierung zur Kollektivierung gleichstellungspolitischer Ansätze“ an. Ziel ist es, ein Austauschforum für Wissenschafter_innen und Praktiker_innen zu bieten und damit sowohl die Weiterentwicklung oder Neukonzeption von Maßnahmen als auch den Theoriediskurs zu befruchten. 

Zur Unterstützung des Austausches und der Diskussion ersuchen wir vorab um Zusendung einer Kurzfassung der Beiträge. Die Beiträge werden jeweils von einer Expertin/einem Experten kommentiert. Die Veröffentlichung der Konferenzbeiträge in einem Herausgeber_innenband ist geplant.

Wir freuen uns daher über Einreichungen, die sich mit den genannten Themen aus einer theoretischen Perspektive auseinandersetzen oder Praxiserfahrungen vorstellen. Wir begrüßen insbesondere die Einreichung von Beiträgen, die Praxiserfahrungen vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte reflektieren, sowie theoretische Beiträge, die konkrete Praxiserfahrungen aufgreifen.

Senden Sie das Abstract im Umfang von 500 Wörtern bis 31. März 2019 an gender@ihs.ac.at 
Die Rückmeldung über die Annahme des Beitrags erfolgt bis 31. Mai 2019.
Die schriftliche Version des Beitrags ist bis 30. September 2019 einzureichen.

Während der Konferenz wird Kinderbetreuung angeboten.

Organisationskomitee
Angela Wroblewski, Magdalena Wicher (beide Institut für Höhere Studien Wien), Johanna Hofbauer, Katharina Mader, Angelika Schmidt (alle Wirtschaftsuniversität Wien)

Literatur

Ahmed, Sara (2017), Living a feminist life. Durham: Duke University Press.

Faludi, Susan (1993), Die Männer schlagen zurück: wie die Siege des Feminismus sich in Niederlagen verwandeln und was Frauen dagegen tun können, Rowohlt.

Hark, Sabine (2014), Vom Erfolg überholt? Feministische Ambivalenzen der Gegenwart, in: Hänzi, Denis; Matthies, Hildegard; Simon, Dagmar (Hrsg.), Erfolg. Konstellationen und Paradoxien einer gesellschaftlichen Leitorientierung, Baden-Baden: Nomos Verlag: 76-91 [DOI: https://doi.org/10.25595/332]

Knapp, Gudrun-Axeli (2012), Im Widerstreit. Feministische Theorie in Bewegung, Heidelberg: VS Springer. 

Wetterer, Angelika (2013), Das erfolgreiche Scheitern feministischer Kritik. Rhetorische Modernisierung, symbolische Gewalt und die Reproduktion männlicher Herrschaft. In: Appelt, Erna; Aulenbacher, Birgit; Wetterer, Angelika (Hrsg.), Gesellschaft. Feministische Krisendiagnosen. Münster: Westfälisches Dampfboot: 246-266.


Mailaussendung: 29. November 2018

CfP: Feminist alliances: the discourses, practices and politics of solidarity among inequalities
International Conference, 8 March 2019, Department of Social and Political Sciences, Scuola Normale Superiore, Florence,
Deadline: 30 December 2018 
 

Organizers: Donatella della Porta, Rossella Ciccia, Elena Pavan

Keynote speakers: Donatella della Porta, Isabelle Engeli, Myra Marx Ferree, Chiara Saraceno, Mieke Verloo

Feminist movements have a long history of building alliances across social divisions of class, race, ethnicity, age, disability, and sexuality. These alliances have taken different forms ranging from the adoption of intersectional strategies within organizations, to staging coordinated campaigns, and the creation of advocacy and political coalitions at national and international levels. Such instances of collaboration strengthen the fight against all inequalities and have the potential to breed inclusive transformative projects. Nonetheless, the development of collaborative strategies among inequality-based organizations and political actors has been uneven across contexts and arenas and constantly endangered by the possibility of the exclusion of particular inequalities and dynamics of competition and conflict among groups. 

The making of coalitions across inequalities and their political impacts is shaped by a complex range of factors. In recent years, a series of different crises– from the financial crash of 2008 to the refugee crisis and the rise of anti-politics, populist, racist and anti-gender mobilizations – have resulted in new threats and opportunities for solidarity among social movements,
organizations and political actors representing different inequalities. Against this background, this conference focuses on the role played by discourses, practices and politics in the construction and political consequences of feminist alliances with inequalities defined by class, race/ethnicity, citizenship, age, disability and sexuality. We aim, in particular, to further discussion on intersectional feminist solidarity in political arenas such as 1) welfare state politics and policies; 2) knowledge production and the media; 3) civil society and grassroots politics, and 4) the politics of space and the geographical structuring of inequalities. We
welcome empirical or theoretical contributions which address one or more of the following
issues:

  1. What new goals and projects do coalitions among inequalities produce? How do we assess these goals from a normative and intersectionality perspective? Which gender equality principles are inclusive of other inequalities?
  2. What forms have alliances between gender and other inequalities taken? Around which issues are alliances more likely to coalesce? Which strategies are adopted to build connections across issues and groups? When do groups support policies which do not benefit them directly?
  3. What are the factors fostering or hindering coalitions across inequalities? What is the role played by issue framing, the use of media and digital communication technologies, resources, organizational forms, counter-movements, policy legacies, political institutions and the broader configurations of polities?
  4. What are the outcomes of alliances between inequalities? What is the link between the forms and the composition of alliances and their outcomes? What other alliances and conditions are necessary for coalitions to influence politics and produce policy impacts? 

Please send a 500 words abstracts to Rossella Ciccia (rossella.ciccia@sns.it) and Elena Pavan (elena.pavan@unitn.it) by December 30th, 2018

A selection of submissions to the conference will be invited to form the basis for a special issue to be published in an international leading journal.

Schedule
30 December 2018 Submission of abstracts
15 January 2019: Notification of acceptance
20 February 2019: Circulation of papers
8 March 2019: Conference at Palazzo Strozzi, Scuola Normale Superiore in Florence
31 May 2019: Submission of special issue proposal gathering selected papers


Mailaussendung: 29. November 2018

Call for Papers: KEG - Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien
Hagen, 03. bis 04. Juli 2019
Deadline: 31. Januar 2019 
 

Liebe Kolleg_innen, Liebe Kolleg_innen, 

die nächste Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)” bietet wieder die Möglichkeit, inhaltliche und hochschulpolitisch brisante Entwicklungen in den Gender Studies mit Fachkolleg_innen zu erörtern. 

Anhaltendes Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Er soll zur diagnostischen Sicht auf Trends und Fallen der Hochschulentwicklung verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Ausgewählte Themen werden in Arbeitsgruppen diskutiert.

Für die nächste KEG vom 3. bis 4. Juli 2019 an der FernUni Hagen, die im Vorfeld der Jahrestagung der Fachgesesellschaft Geschlechterstudien (FG Gender) stattfindet, bieten sich als mögliche neue Themen an:

  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit als Instrument und Strategie gegen Antifeminismus und Antigenderismus
  • Neue soziale Medien: Chancen, Notwendigkeiten, Rahmenbedingungen für Gender Studies
  • Neue politische Handlungsbedingungen im Kontext der Rechtswende
  • Open Digital Science in der Geschlechterforschung
  • Gender und Diversität: Konzepte, Positionen, Politiken
  • Gender Studies: Neue Formen der Institutionalisierung (z.B. Zertifikate)
  • Lehre der Gender Studies: Projekte und Herausforderungen (z.B. E-Learning, Team-Teaching)
  • Gender Studies – Forschungsförderung: Entwicklung von Strategien und Aktivitäten

Wissenstransfer der Gender Studies: Ansätze, Erfahrungen, außeruniversitäre PraxisfelderWeiter fortgeführt werden sollen folgende AGs:

  • Entwicklungen der Zentren für Gender Studies
  • Entwicklungen der Gender Studies Studiengänge
  • Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung
  • Gender in der Medizin
  • Gleichbehandlungspolitik und Gender Studies an Kunsthochschulen und -universitäten
  • Berufsperspektiven in/mit den Gender Studies

Initiativen zur Ausgestaltung dieser und anderer AGs sowie Vorschläge für kreative Formate und Präsentationsformen sind herzlich willkommen. Die AGs auf der Arbeitstagung der KEG sollen austausch- und ergebnisorientiert ausgerichtet werden.
Bitte schicken Sie bis zum 31. Januar 2019 Ihre Vorschläge hierzu an die Sprecher_innen mit folgenden Angaben:

  • 1. Thema/Titel der AG;
  • 2. Verantwortliche Person(en);
  • 3. Kurzbeschreibung (maximal eine Seite). 

Die KEG regt an, dass sich an den AGs jeweils eine Person aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen. Wir freuen uns auf eine rege und vielseitige Beteiligung an der kommenden Arbeitstagung!

Die Sprecher_innen der KEG:
Dr. Birgitta Wrede: birgitta.wrede@uni-bielefeld.de
Dr. Ilona Pache: ilona.pache@gender.hu-berlin.de
Dr. Michèle Amacker: michele.amacker@izfg.unibe.ch
Dr. Andrea Ellmeier: ellmeier-a@mdw.ac.at
Dr. Dirk Schulz: dirk.schulz@uni-koeln.de 


KEG im Internet: http://www.genderkonferenz.eu 


Mailaussendung: 23. November 2018

Call for Papers - VERLÄNGERUNG: Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, Heft 1/2020
Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption?
Deadline: 01. Mai 2019 bzw. 01. August 2019 
 

... der Themenschwerpunkt "Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption?" der Zeitschrift für Diversitätsforschung und –management wurde auf Heft 1/2020 verlegt. Bitte beachten Sie die neuen Deadlines für Beiträge je nach Art der Einreichung entweder am 01.05.2019 bzw. 01.08.2019.

Hier finden Sie den aktualisierten Call for Papers: https://budrich.de/Zeitschriften/Call_For_Papers%20ZDFM%20Heft%201-2020.pdf 

Für dieses Heft wollen wir Forschungsbeiträge gewinnen, die sich empirisch wie theoretisch mit dem Potenzial diversitätssensibler bzw. -affirmativer Praktiken beschäftigen, die Möglichkeiten intersektional angelegter Identitätspolitiken diskutieren oder Konzepte wie Inklusion, Teilhabe oder Partizipation aus explizit diversitätsaffirmativer Perspektive weiterentwickeln. Es geht also um die Beschäftigung mit und das Ausloten von konkret "lebbaren" Alternativen in bestimmten Kontexten (Organisationen, Gesellschaft, etc.), die Differenzen als Fundament menschlicher (Ko-)Existenz voraussetzen anstatt  eines zu adressierenden Problems.

Es gibt unterschiedliche Textkategorien: wissenschaftliche Beiträge (35.000 bis 45.000 Zeichen inklusive Leerzeichen), Forschungsskizzen und Positionen (12.000 bis 15.000 Zeichen inklusive Leerzeichen) oder Praxisbeiträge (12.000 bis 15.000 Zeichen inklusive Leerzeichen).

Nachfragen richten Sie bitte vorab an zdfm@budrich-journals.de

Lieben Gruß, Katharina Kreissl


Mailaussendung: 20. November 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER
Geschlecht, Arbeit, Organisation. Aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt (Heft 2/2020)
Deadline: 14. Januar 2019 
 

Geschlechterfragen nehmen in der Arbeits- und Industriesoziologie sowie in der Organisationssoziologie nur wenig Raum ein. Insbesondere wie sich aktuelle und zukünftige Veränderungen in der Arbeitswelt auf Geschlechterverhältnisse auswirken und wie diese wiederum Einfluss auf die Organisation von Arbeit nehmen, wird nur wenig systematisch bearbeitet. Ziel dieses Schwerpunktheftes ist es, zentrale Forschungsfelder und Entwicklungen zu benennen, Diagnosen zu stellen und Ausblicke in die Zukunft zu wagen. Politische, theoretische und methodologische Herausforderungen wie auch innovative Themen und Theorien im Forschungsfeld von Arbeit, Organisation und Geschlecht sollen identifiziert und reflektiert werden.

Herausgeberinnen sind Dr. Julia Gruhlich, Dr. Edelgard Kutzner und Prof. Dr. Diana Lengersdorf

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 14.01.2019 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter
www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz 


Mailaussendung: 18. Oktober 2018

Aktueller Call for Papers der fzg: Heft 26|2020 Geschlecht, Migration und Sicherheit
Deadline: 31.März 2019 
 

Das Schwerpunktheft „Geschlecht, Migration und Sicherheit“ der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg 26|2020) widmet sich kritischen Analysen geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimen bezüglich Migration und Sicherheit im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus. Die Ambivalenz des Begriffs der Sicherheit steht dabei besonders im Fokus: Dieser verstärkt einerseits die diskursiven Konstruktionen von Migrant*innen als Andere und die dualen geschlechtsspezifischen Repräsentationslogiken von Opfern und Tätern. Zugleich ist der Begriff als normativer, ethischer und politischer Orientierungspunkt für den Schutz und die Selbstermächtigung von Menschen auf der Flucht und in der Diaspora wichtig.

In den Blick geraten dabei insbesondere:

  • Formen der Diskursivierung, Medialisierung und Politisierung von Geschlecht, Migration und Sicherheit
  • Praktiken der Selbstorganisation von Sicherheit von und für Migrant*innen (historisch und gegenwärtig) sowie die Bedeutung von ‚safe spaces’ und Sicherheitsnetzen und der diesbezüglichen Rolle von Geschlecht
  • Inwiefern verändern Phänomene der Migration hegemoniale und feministische Konzepte geschlechtsspezifischer Sicherheit?
  • Was sind aus ethischer und rechtlicher Perspektive wichtige Themenfelder im Bereich Geschlecht, Migration und Sicherheit?
  • Welche Bedeutung spielen für die Analyse geschlechts- und migrationsspezifischer Sicherheit Konzepte der Selbstsicherheit und der (kollektiven) Selbstsorge?
  • Sowie weitere relevante Fragen, die Sie im ausführlichen Call for Papers der fzg 26|2020 finden

Erwünscht sind Aufsätze, die sich aus empirischer, theoretischer und normativer Perspektive mit den hier zusammengefassten sowie im angehängten Call formulierten Fragen beschäftigen. Die Deadline für die Einreichungen ist der 31.03.2019.

Weitere inhaltliche und formale Informationen finden Sie im angehängten, vollständigen Call for Paper oder unter www.fzg.uni-freiburg.de .


Mailaussendung: 17. September 2018

Call for Papers: Tagung „Feministischen Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung“
7.- 8. Februar 2019, Koblenz
Deadline: 15. Oktober 2018 
 

Feministische Perspektiven gehören heute zu den zentralen Blickwinkeln der Friedens- und Konfliktforschung. Als interdisziplinäres Forschungsfeld führt die Friedens- und Konfliktforschung feministische Ansätze u.a. der Politikwissenschaft, Pädagogik, Soziologie, Anthropologie, Sprachwissenschaft und Philosophie zusammen. Diese eint das Ziel, die Rolle von Geschlechtlichkeit im Kontext von Gewalt und Konflikt besser zu verstehen. Themen wie Gendergerechtigkeit, weibliche Perspektiven in und auf internationale Politik, der Einfluss von Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit auf Konflikt- und Friedensdynamiken sowie geschlechtsspezifische Gewalt sind praktisch wie theoretisch von enormer Relevanz. Dies ist insbesondere im Hinblick auf wachsende antifeministische Strömungen der Fall. Auch die normative Agenda, Geschlechtergerechtigkeit zu stärken und Frauen in politischen wie gesellschaftlichen Prozessen zu stützen, hat insbesondere im historischen friedenspolitischen Kontext der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung sowie im normativen Flügel der Disziplin ihren Platz.

Wir laden sowohl erfahrene Forscher*innen als auch Nachwuchswissenschaftler*innen und Absolvent*innen ein, ihre Beiträge zu Themen aus dem breiten Spektrum der feministischen und gendersensitiven Friedens- und Konfliktforschung einzureichen. Wir freuen uns sowohl über Beiträge, die klassischen feministischen Fragestellungen nachgehen als auch über Beiträge, die neue und bislang unzureichend erforschte Problematiken aufgreifen. Die angenommenen Beiträge werden am 7.-8. Februar 2019 im Rahmen der Tagung „Feministische Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung“ an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, vorgestellt. Die Tagung wird vom Netzwerk Friedensforscherinnen, den Frauenbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und der Graduiertenschule Genderforschung der Universität Koblenz-Landau veranstaltet.

Die Tagung ist als Work-in-Progress-Workshop angelegt. Dieses Format legt den Fokus primär auf den wissenschaftlichen Entstehungsprozess. Studierende und Forscher*innen sind dazu eingeladen, Panel, Paper und Qualifikationsarbeiten in unterschiedlichen Stadien einzureichen. In parallelen Panels und Breakout-Sessions in verschiedenen Formaten, die dem Entwicklungsstand der einzelnen Projekte gerecht werden, sollen aktuelle Forschungsarbeiten diskutiert und so in kritisch-konstruktiver Weise zu deren Fortschritt beigetragen werden. Ziel der Tagung ist es, den interdisziplinären Dialog sowohl zwischen Nachwuchswissenschaftler*innen als auch mit und zwischen erfahrenen Forscher*innen zu fördern und die Entstehung von Kooperationen zu unterstützen. Die Entwicklung einer gemeinsamen Publikation aus den Tagungsergebnissen ist möglich.

Vorschläge für Panels, Papers und Projektideen werden bis zum 15.10.2018 per E-Mail an genderfrieden@uni-koblenz.de entgegengenommen. Wir ermutigen insbesondere auch junge Wissenschaftler*innen mit noch nicht schriftreifen Forschungsprojekten zur Bewerbung. Die Abstracts sollten einen Umfang von 500 Wörtern nicht überschreiten.


Mailaussendung: 14.September 2018

Call der Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft
Heft 2/2019: Umkämpfte Solidaritäten
Deadline für 1-2 seitige Abstracts: 30. November 2018 
 

Für das Schwerpunktheft „Umkämpfte Solidaritäten“ (Arbeitstitel) möchten wir vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Entwicklungen auf nationalstaatlicher sowie supranationaler Ebene die Frage nach Solidarität(en) aus feministischer, queerer und postkolonialer Perspektive neu stellen.

Download CfP deutsch   ----- Download CfP englisch   

Der Schwerpunkt wird inhaltlich von Brigitte Bargetz, Alexandra Scheele und Silke Schneider betreut. Wir bitten um 1- bis 2-seitige Abstracts bis zum 30. November 2018 an brigitte.bargetz@univie.at, alexandra.scheele@uni-bielefeld.de, silke.schneider-ksw@fernuni-hagen.de oder redaktion@femina-politica.de.
Die Femina Politica versteht sich als feministische Fachzeitschrift und fördert wissenschaftliche Arbeiten von Frauen* in und außerhalb der Hochschule. Deshalb werden inhaltlich qualifizierte Abstracts von Frauen* bevorzugt.


Mailaussendung: 03.September 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER
Geschlechterordnungen in Stadt und Region (Heft 1/2020)
Deadline: 12. November 2018 
 

Es gibt in der interdisziplinären Geschlechterforschung zahlreiche Studien zum Konstitutionszusammenhang von Geschlecht und Raum: doing gender und doing space sind nicht erst im Globalen Norden des 21. Jahrhunderts eng miteinander verwoben. Um den Fokus zu erweitern und gegebenenfalls auch Unterschiede in den Blick zu bringen, sollen im geplanten Themenheft beide Raumordnungen – Stadt und Region – auf ihren geschlechterbezogenen Konstruktions-, Erfahrungs- und Handlungszusammenhang hin in den Blick genommen werden. Für das Themenheft werden multi- und interdisziplinäre Zugänge zum Thema gesucht.

Herausgeberinnen sind Dr. Uta C. Schmidt und Prof. Dr. Anne Schlüter.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 12.11.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter
www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz 


Mailaussendung: 08. August 2018

REMINDER: 7. Workshop feministischer ÖkonomInnen - Call for Papers
23. November 2018, Arbeiterkammer Wien, Plößlgasse 2, 1040 Wien
Deadline: 20. August 2018 
 

Mit diesem Call for Papers möchten wir feministische Ökonom_innen herzlich zu einem gemeinsamen Workshop einladen. Aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema Feministische Ökonomie sollen in einem kollegialen Umfeld diskutiert werden.
Bitte schicken Sie uns eine kurze (1 bis max. 2-seitige) Zusammenfassung eines Beitrages bzw. das Abstract eines Papieres, das Sie im November präsentieren möchten. Es sind Beiträge aus allen Bereichen der Ökonomie erwünscht, einzige Voraussetzung: der geschlechtsspezifische bzw. feministische Blickwinkel.
Bitte senden Sie Ihre Vorschläge in elektronischer Form bis 20. August 2018 an genderstudies@jku.at (Betreff: Einreichung femoek).
Die Auswahl der Beiträge soll bis Mitte Oktober erfolgen. Das detaillierte Programm wird bis Ende Oktober bekanntgegeben.
Wir würden uns freuen, wieder möglichst viele Kolleg_Innen willkommen zu heißen!

Link: https://www.jku.at/institut-fuer-frauen-und-geschlechterforschung/newschronik-events/7-workshop-feministischer-oekonominnen/ 

Elisabeth Klatzer - Wirtschaftsuniversität Wien
Margareta Kreimer - Universität Graz
Katharina Mader - Wirtschaftsuniversität Wien
Pia Kranawetter - Arbeiterkammer Wien
Karin Schönpflug - Institut für Höhere Studien
Doris Weichselbaumer - Universität Linz


Mailaussendung: 18. Juli 2018

Call for Exposés:
2. Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“
9. November 2018, Ι Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Deadline: 09. Sepember 2018 
 

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr veranstalten die Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt und die Gleichstellungsbüros der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Anschluss an den 8. Landesweiten Tag der Genderforschung die 2. Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“

Mit der Nachwuchstagung wollen wir Nachwuchswissenschaftler*innen dazu motivieren und dabei unterstützen, in ihrer Disziplin gendersensibel zu forschen. In fachlich angeleiteten Arbeitsgruppen werden exemplarisch auf der Basis eingereichter Exposés gemeinsam die Fragestellung und das methodische Vorgehen reflektiert mit dem Ziel, die Genderdimension des Forschungsvorhabens zu konkretisieren.
Die Nachwuchstagung bietet damit jungen Forscher*innen ein Forum für inhaltlichen Austausch, methodische Reflexion und interdisziplinäre Vernetzung.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.kgc-sachsen-anhalt.de/Nachwuchstagung_Genderforschung_2018 

Herzliche Grüße im Namen des Veranstalterinnenteams
Morena Groll, Projektkoordinatorin
Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC)
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg
groll@kgc-sachsen-anhalt.de
www.kgc-sachsen-anhalt.de - www.fempower-lsa.de

 


Mailaussendung: 11. Juli 2018

Zeitschrift GENDER: Einladung zur Beitragseinreichung
Offener Teil der Zeitschrift Gender
Deadline: 21. Oktober 2018 
 

Liebe Kolleg_innen,

gerne möchten wir Sie gezielt auf den Offenen Teil der Zeitschrift GENDER aufmerksam machen und zu Beitragseinreichungen einladen.
Jede Ausgabe der Zeitschrift GENDER steht unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt, für den über einen Call for Papers Abstracts eingeworben werden. Dabei wird jedoch leider oft übersehen, dass auch für den Offenen Teil der GENDER Einreichungen jederzeit möglich und sehr willkommen sind – unabhängig von den einzelnen Schwerpunkten und aus unterschiedlichsten Disziplinen.
Wir freuen uns daher über vielfältige Aufsatzangebote, in denen Sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Ein breites Spektrum an Themen und disziplinären Zugängen ist dabei ausdrücklich erwünscht!
Für den Offenen Teil arbeiten wir nicht mit Abstracts, daher bitten wir Sie darum, vollständige Beiträge mit einer Länge von maximal 50 000 Zeichen einzureichen. Hinweise zur Einreichung und unsere Manuskripthinweise finden Sie unter: www.gender-zeitschrift.de . Selbstverständlich durchlaufen alle Aufsätze einen Begutachtungsprozess im Doppelblindverfahren.

Gerne können Sie den Call an Interessierte weiterleiten und ihn in Ihren Netzwerken bekannt machen. Vielen Dank!

Sprechen Sie uns an und werden Sie Autor_innen der Zeitschrift GENDER – die Redaktion erreichen Sie unter: redaktion@gender-zeitschrift.de 

Mit freundlichen Grüßen, Ihre GENDER-Redaktion

P. S. Reichen Sie Ihren Aufsatz für die nächste Redaktionskonferenz bitte bis zum 21.10.2018 ein.


ENGLISH VERSION

GENDER. Journal for Gender, Culture and Society: call for papers in the free section

Dear colleagues,

We would like to draw your attention to the free section of our journal GENDER and invite you to submit contributions (see attachment). Each issue of GENDER has a thematic focus for which we invite authors to submit abstracts via a call for papers. Unfortunately, it is often overlooked that submissions to the free section of the journal from all disciplines are also possible and very welcome at any time – regardless of the thematic focus of the issue.
We therefore look forward to receiving contributions dealing with gender relations in various social and cultural areas from a theoretical or empirical perspective. Contributions from various subject areas and disciplinary approaches are very welcome!As for the free section, we do not ask for abstracts, but invite you to submit a full text with a maximum length of 50,000 characters. For further information on submissions and our style sheet, please see www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=manuskripte&L=1 . All contributions undergo a double-blind peer review process.

You are welcome to forward this call to those interested and to share it in your networks. We appreciate your cooperation.

Please do not hesitate to contact us and become an author at GENDER. Get in touch with the editorial team at: redaktion@gender-zeitschrift.de 

Best regards, the GENDER editorial team

P. S. Please submit your contribution in time for the next editorial meeting by 21 October 2018.

_______________
Dr. Jenny Bünnig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Duisburg-Essen, Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRWBerliner Platz 6–8, 45127 Essen
www.netzwerk-fgf.nrw.de www.gender-zeitschrift.de 

 


Mailaussendung: 09. Juli 2018

CFP: Männlichkeiten und Care: Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge,
Stuttgart-Hohenheim, 13.-15. Dezember 2018
Deadline: 13. Sepember 2018 
 

Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschern aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten. Vertreter/innen anderer Fachrichtungen sind willkommen.

Informationen über den Arbeitskreis und die ersten elf Tagungen sowie die dort diskutierten Papiere stehen unter http://www.fk12.tu-dortmund.de/cms/ISO/de/Lehr-und-Forschungsbereiche/soziologie_der_geschlechterverhaeltnisse/AIM_Gender/index.html

Bei dieser Tagung soll die bisher wenig beachtete Rolle von Männern in der Care-Arbeit (z. B. Kinderbetreuung, Arbeit im Haushalt, Partnerpflege) sowie deren Auswirkungen auf geltende Konzepte von Männlichkeit diskutiert werden. Dabei soll auch die historische Entwicklung einer „männlichen Sphäre“ von Berufsarbeit und einer „weiblichen“ der Sorgearbeit rekonstruiert werden. Mehr Information: https://networks.h-net.org/node/79435/discussions/2005553/cfp-m%C3%A4nnlichkeiten-und-care-selbstsorge-familiensorge 

 


Mailaussendung: 03. Juli 2018

Call for Posters Konferenz "Frauen in der digitalen Zukunft: Stereotype durchbrechen"
07.12.2018 (09:15 - 17:30 Uhr) an der Technischen Universität München
Deadline: 15. August 2018 
 

Hiermit laden wir Sie herzlich ein zu unserer Konferenz "Frauen in der digitalen Zukunft: Stereotype durchbrechen" am 07.12.2018 an der Technischen Universität München. Viele Veranstaltungen und Trainings befassen sich mit Unconscious Bias und Stereotypen als Ursachen, ohne jedoch Lösungen aufzuzeigen, wie diese verändert werden können.

Unser Call for Posters ruft auf zur Einreichung von Studien und Befunden zu (Geschlechter)Stereotypen, MINT und Digitalisierung, für eine Posterpräsentation. Die Einreichungsfrist für ein Abstract (max. 500 Wörter, zzgl. Titel und Autoreninformationen) ist der 15. August 2018. Bitte zu senden an Stefan Fischer, stefan.b.fischer@tum.de 

Diese Konferenz widmet sich daher ganz der Frage, wie (Geschlechter)stereotypen und Unconscious Biases effektiv überwunden werden können – durch Maßnahmen in Medien, Bildung. Wissenschaft und Wirtschaft. Neben ersten Ergebnissen unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „MINT@Work“ (FKZ: 01FP1711) erwarten Sie spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen, u.a. mit der Schauspielerin Maria Furtwängler, Volker Herres (Programdirektor ARD), Prof. Dr. Hannah Riley Bowles (Harvard University), Oberstudiendirektor Heinz-Peter Meidinger (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes), Teresa Bücker (Chefredakteurin EditionF) sowie Prof. Dr. Petra Schwille(Direktorin des Max-Planck-Institut für Biochemie). Weitere Informationen finden Sie im angehängten Programm.
Bitte melden Sie sich direkt hier zu unserer Konferenz an.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es gilt das Prinzip „first come, first served“ – die Platzanzahl ist begrenzt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Thomas Sattelberger (MINT Zukunft e.V.), Dr. Prisca Brosi und Stefan Fischer]


Mailaussendung: 03. Juli 2018

under.docs Fachtagung zu Kommunikation - Widerstehen & Widersprechen
18. bis 20. Oktober 2018, Wien
Last Call - Deadline 09. Juli 2018 
 

In wenigen Tagen endet der Call for Papers der under.docs – Fachtagung zu Kommunikation. Widerstehen und Widersprechen. Aus diesem Grund wollen wir euch noch einmal auf diesen aufmerksam machen. Den gesamten Call for Papers gibt es hier als pdf-Download.

Hier die wichtigsten Aspekte der under.docs Tagung und des CfP:
Wer? Die Fachtagung richtet sich an Student*innen aller Geistes- und Sozialwissenschaften von Bachelor- bis Doktoratsniveau.
Was? Wir freuen uns auf Einreichungen, die verschiedene Aspekte von Widerspruch und Speaking Up beleuchten. Der thematische Schwerpunkt bietet eine gemeinsame Perspektive und kann sowohl als inhaltlich-theoretischer wie auch als methodischer Ausgangspunkt begriffen werden. Neben klassischen (Kurz-)Vorträgen sind auch alternative Präsentationsformen sowie Posterpräsentationen möglich.
Wann? Extended Abstracts können bis zur Deadline am 9. Juli 2018 eingereicht werden. Die Fachtagung findet von 18. - 20. Oktober 2018 in Wien statt.

Weitere Informationen: http://underdocs.univie.ac.at 

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf zahlreiche spannende Einreichungen
und verbleiben im Namen des Projektteams mit herzlichen Grüßen,
Diotima Bertel, Julia Himmelsbach, Barbara Metzler


Mailaussendung: 29. Juni 2018

Call for Proposals: Arts and Citizenship - Towards Diversity of Cultural Expressions
12th Annual Conference of the Fachverband für Kulturmanagement (The Association of Cultural Management in Germany, Austria and Switzerland),Vienna, January 09-12, 2019
Deadline: July 15, 2018 
 

Hier ein Call for Proposals für die 12. Jahrestagung des Fachverbandes Kulturmanagement, die vom 9. bis 12. Jänner 2019 zum Thema "Arts & Citizenship – Towards Diversity of Cultural Expressions" in Wien stattfinden wird.

Wissenschaftliche Abstracts ebenso wie solche aus der Praxis des Kulturmanagements können noch bis zum 15. Juli 2018 in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Wir hoffen auf zahlreiche Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Hinweise zur Einreichung für das double-blind Verfahren finden Sie hier: https://www.mdw.ac.at/ikm/abstract-submission 
Weitere Informationen zur Konferenz werden auf https://www.mdw.ac.at/ikm/arts_and_citizenship_2019  laufend ergänzt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Tagungsteam unter ArtsAndCitizenship@mdw.ac.at 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen und hoffen, Sie im Jänner in Wien begrüßen zu dürfen. Auch Weiterleitungen an interessierte Kolleg_innen würden uns natürlich sehr freuen.

Beste Grüße von der mdw,
Katharina Pfennigstorf, für das Tagungsteam


Mailaussendung: 19. Juni 2018

7. ÖSTERREICHISCHER WORKSHOP FEMINISTISCHER ÖKONOM_INNEN (FEMÖK)
Termin: 23. November 2018, Ort: Arbeiterkammer Wien, Plößlgasse 2, 1040 Wien
Call bis 20. August 2018 
 

Mit diesem Call for Papers möchten wir feministische Ökonom_innen herzlich zu einem gemeinsamen Workshop einladen. Aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema Feministische Ökonomie sollen in einem kollegialen Umfeld diskutiert werden.

Bitte schicken Sie uns eine kurze (1 bis max. 2-seitige) Zusammenfassung eines Beitrages bzw. das Abstract eines Papieres, das Sie im November präsentieren möchten. Es sind Beiträge aus allen Bereichen der Ökonomie erwünscht, einzige Voraussetzung: der geschlechtsspezifische bzw. feministische Blickwinkel

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge in elektronischer Form bis 20. August 2018 an genderstudies@jku.at (Betreff: Einreichung femoek). 

Die Auswahl der Beiträge soll bis Mitte Oktober erfolgen. Das detaillierte Programm wird bis Ende Oktober bekanntgegeben.
Wir würden uns freuen, wieder möglichst viele Kolleg_innen willkommen zu heißen!

Elisabeth Klatzer - Wirtschaftsuniversität Wien 
Margareta Kreimer - Universität Graz
Katharina Mader - Wirtschaftsuniversität Wien
Pia Kranawetter - Arbeiterkammer Wien
Karin Schönpflug - Institut für Höhere Studien
Doris Weichselbaumer - Universität Linz


Mailaussendung: 06. Juni 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER: Gender, Technik und Politik 4.0
Über digitalen Kapitalismus, disruptive Technologien und neue Regime der Unsicherheit
VERLÄNGERT BIS 22. Juni 2018! 
 

Wem nützen die neuen (Infra-)Strukturen, Selbst- und Regierungstechnologien des im Entstehen begriffenen digitalen Kapitalismus? Wie strukturieren sich aktuell Machtverhältnisse und Mensch-Technik-Gefüge? Wer wird in diesen ausgebeutet, verunsichert, ausgegrenzt – und welche Rolle spielen dabei die Achsen Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse oder Alter? Die Verhältnisbestimmung zwischen Gender, Technik und Politik ist ein fortlaufendes Forschungsunterfangen, das in diesem Heft multidimensional untersucht werden soll. Dabei interessieren sowohl historische Perspektiven, technologie-inhärente Phänomene als auch Analysen gegenwärtiger Entwicklungen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Diana Lengersdorf und Prof. Dr. Jutta Weber.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 22.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich unter
www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz 


Mailaussendung: 22. Mai 2018

Call for Papers: Bis zu den Gefühlen und wie weiter?
Forschungswerkstatt zu affektiven Methodologien mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Christine Hentschel
6. bis 7. Dezember 2018, Universität Wien   CfP bis 30. Juni 2018


Mailaussendung: 25. April 2018

Jahrestagung der ÖGS Sektionen Arbeitssoziologie und Feministische Theorie und Geschlechterforschung
Gender, Race and global Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe
15. und 16. November 2018 an der JKU Linz   


Mailaussendung: 20. April 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER
Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit (Sonderheft) 
 

Neben der heterosexuellen ‚Normal- oder Kernfamilie‘ werden Elternschaft und Familie gegenwärtig in vielfältigen Konstellationen verwirklicht. Alte und neue Elternschaftskonstellationen und Familienformen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und den gesellschaftlichen sowie institutionellen und rechtlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Daran anknüpfend lädt dieses Sonderheft zur geschlechtertheoretischen und empirischen Beschäftigung mit Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen insbesondere aus kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Perspektiven ein. Der Fokus liegt dabei auf den familialen Alltagspraxen.

Herausgeberinnen sind Dr. Almut Peukert, Julia Teschlade M.A., Prof. Dr. Christine Wimbauer und Dr. Mona Motakef.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 30.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter
www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz  


Mailaussendung: 12. April 2018

Reminder CALL FOR PAPERS!
Präkonferenz der 28. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie
Evaluierung von Gleichstellung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen 
 

Am 26. September 2018 findet an der Universität für Bodenkultur Wien im Rahmen der 28. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie die Präkonferenz zum Thema Evaluierung von Gleichstellung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen statt.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist seit 1996 als Ziel in den Strukturfondsverordnungen der Europäischen Union (EU) verankert und soll neben der spezifischen Frauenförderung durch die Strategie des Gender Mainstreaming realisiert werden. Die Umsetzung geht jedoch sowohl auf EU-Ebene als auch in den meisten Mitgliedsstaaten nur zögerlich voran. Wir möchten auf der Präkonferenz folgende zentrale Fragestellungen behandeln:

1. Wo und wie kann/ soll Evaluierungsarbeit zum Thema ‚Gleichstellung von Frauen und Männern‘ in Ländlichen Entwicklungsprogrammen ansetzen?
2. Welche Potenziale bietet eine stärkere Verankerung des Ziels der Gleichstellung von Männern und Frauen in den Ländlichen Entwicklungsprogrammen?

Wir sind an Beiträgen interessiert, die sich mit Fragen der Evaluierung von Gleichstellung von Männern und Frauen im Allgemeinen und mit jenen in Ländlichen Entwicklungsprogrammen im Speziellen befassen. Des Weiteren sind Beiträge zur Umsetzung des Querschnittsziels der Nichtdiskriminierung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen, zu Gender in der Dorf- und Regionalentwicklung und zu Intersektionalität im ländlichen Kontext willkommen.

Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich an die Organisatorinnen Theresia Oedl-Wieser (Bundesanstalt für Bergbauernfragen, theresia.oedl-wieser@berggebiete.at) und Petra Raue (Thünen-Institut für Ländliche Räume, petra.raue@thuenen.de) wenden.

Shortpapers können per E-Mail an oega_tagung@boku.ac.at eingereicht werden. Der Einsendeschluss für Shortpapers ist der 22. April 2018. Nähere Informationen finden Sie unter: http://oega.boku.ac.at/de/tagungen/tagung-2018.html  


Mailaussendung: 06. April 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER: Gender, Technik und Politik 4.0
Über digitalen Kapitalismus, disruptive Technologien und neue Regime der Unsicherheit 
 

Wem nützen die neuen (Infra-)Strukturen, Selbst- und Regierungstechnologien des im Entstehen begriffenen digitalen Kapitalismus? Wie strukturieren sich aktuell Machtverhältnisse und Mensch-Technik-Gefüge? Wer wird in diesen ausgebeutet, verunsichert, ausgegrenzt – und welche Rolle spielen dabei die Achsen Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse oder Alter? Die Verhältnisbestimmung zwischen Gender, Technik und Politik ist ein fortlaufendes Forschungsunterfangen, das in diesem Heft multidimensional untersucht werden soll. Dabei interessieren sowohl historische Perspektiven, technologie-inhärente Phänomene als auch Analysen gegenwärtiger Entwicklungen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Diana Lengersdorf und Prof. Dr. Jutta Weber.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 04.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich unter www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz 


Mailaussendung: 22. März 2018

Zeitschrift GENDER: Einladung zur Beitragseinreichung (offener Teil)  

Liebe Kolleg_innen,

gerne möchten wir Sie gezielt auf den Offenen Teil der Zeitschrift GENDER aufmerksam machen und zu Beitragseinreichungen einladen (siehe Anhang).

Jede Ausgabe der Zeitschrift GENDER steht unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt, für den über einen Call for Papers Abstracts eingeworben werden. Dabei wird jedoch leider oft übersehen, dass auch für den Offenen Teil der GENDER Einreichungen jederzeit möglich und sehr willkommen sind – unabhängig von den einzelnen Schwerpunkten und aus unterschiedlichsten Disziplinen.

Wir freuen uns daher über vielfältige Aufsatzangebote, in denen Sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Ein breites Spektrum an Themen und disziplinären Zugängen ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Für den Offenen Teil arbeiten wir nicht mit Abstracts, daher bitten wir Sie darum, vollständige Beiträge mit einer Länge von maximal 50 000 Zeichen einzureichen. Hinweise zur Einreichung und unsere Manuskripthinweise finden Sie unter: www.gender-zeitschrift.de. Selbstverständlich durchlaufen alle Aufsätze einen Begutachtungsprozess im Doppelblindverfahren.

Gerne können Sie den Call an Interessierte weiterleiten und ihn in Ihren Netzwerken bekannt machen. Vielen Dank!

Sprechen Sie uns an und werden Sie Autor_innen der Zeitschrift GENDER – die Redaktion erreichen Sie unter: redaktion@gender-zeitschrift.de 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre GENDER-Redaktion


Mailaussendung: 15. März 2018

Call for Papers Heft 1/2019: FEMINA POLITICA - ZEITSCHRIFT FÜR FEMINISTISCHE POLITIKWISSENSCHAFT
Her mit der Zukunft?! Feministische und queere Utopien und die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen (Arbeitstitel) 
 

„Wir sind nur eine mögliche Zukunft. Verstehst du? […]
Wahrscheinlichkeiten prallen aufeinander, und immer gibt es mehr als eine Möglichkeit.“
(Marge Piercy 1996 [1976]: 215)

Während sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein gewisser Utopieverdruss und eine Absage an die Möglichkeit einer ‚alternativen’ Zukunft nicht zuletzt auch in feministischen, frauen*bewegten und queeren Zusammenhängen eingestellt hat, kann aktuell ein Wiederaufleben von utopischen Sehnsüchten beobachtet werden: Jenseits der breiten Öffentlichkeit und trotz eines immer wieder proklamierten „there is no alternative“ formieren sich wieder verstärkt gesellschaftliche Gruppen, welche für solidarische(re) und nachhaltige(re) Wirtschaftsformen und alternativen Formen des Zusammenlebens, der politischen Entscheidung und Partizipation jenseits herkömmlicher wachstums- und effizienzorientierten Ökonomien und repräsentativer Demokratien eintreten. Weltweit protestieren Aktivist*innen in unterschiedlicher Form gegen neoliberale Wirtschaftspolitiken, gegen Armut, Ungleichheit und die Nachwirkungen kolonialer Politiken und stoßen dabei sowohl bewegungsinterne als auch breitere gesellschaftliche Diskussionen über alternative Vorstellungen vom ‚guten Leben’ an. Vor diesem Hintergrund lassen sich auch die in Süd- und Mittelamerika bereits etablierten alternativen Vorstellungen eines ‚guten Lebens’ wie buen vivir oder vida tranquila ebenso wie das gemeinschaftsbasierte südafrikanische Konzept ubuntu als Visionen einer anderen Zukunft lesen. Während diese Konzepte teils zum Sehnsuchtsort ,unseres‘ Denkens werden, sind diese in Süd- und Mittelamerika längst zur Realität geworden, in politische Diskurse eingeflossen und werden an aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen überprüft. Aber auch im Globalen Norden erleben gemeinschaftsorientierte Projekte in Form von Ökodörfern, solidarischen Ökonomien und Gemeinschaften oder do-it-yourself-communities einen Aufschwung. Ebenso wird in politischen und akademischen Diskussionen versucht, alternative Zukünfte wieder ‚denkbar’ zu machen.


Wie sind diese aktuellen Entwicklungen und neuen Utopiemodelle aus geschlechtertheoretischer Sicht zu bewerten? Während in den 1970er-Jahren die Imagination einer alternativen Zukunft jenseits geschlechtsbasierter Diskriminierung und Gewalt, heteronormativer Familien- und Beziehungsmodelle und festgelegter vergeschlechtlichter Identitäten, Arbeitsteilung und kapitalistischer Produktionsformen ein zentraler Gegenstand feministischer Debatten war, schien spätestens mit der Dominanz eines neoliberalen Kapitalismus und der anhaltenden Geschlechterungleichheit der Utopieverdruss Überhand zu gewinnen und die Präsenz der Selbstoptimierung und die Herausforderung des Gegenwärtigen durch eine teils zunehmende Prekarisierung vielerorts das Träumen von einer anderen Realität zu untergraben. Hat sich angesichts der vermeintlichen Alternativlosigkeit kapitalistischer Produktionslogiken und den sich immer wieder neu instituierenden Formen von Heteronormativität und Geschlechterungleichheit also eine Art feministischer Utopieverdruss eingeschlichen? Oder umgekehrt, ist diese Absage an Utopie auch eine notwendige Konsequenz bestehender exkludierender utopischer Gesellschaftsentwürfe, welche queere und feministische Perspektiven nicht ausreichend berücksichtigen? Ist es vor dem Hintergrund der zu Recht geäußerten Kritiken an rassistischen, heteronormativen, klassistischen und able-istischen Annahmen in feministischen und queeren Utopien an sich problematisch, eine präskriptive Vorstellung von einer „guten’ oder „idealen Gesellschaft’ imaginieren zu wollen? Angesichts dieser Spannungsverhältnisse und den widersprüchlichen Implikationen des Utopiekonzepts ist es daher vielleicht kein Zufall, dass wir es aktuell eher mit mikropolitischen (Utopie-)Praxen und everday utopias zu tun haben und großen utopischen Narrationen von einer ‚besseren Zukunft’ eine Absage erteilt wurde.


Wie sind also diese aktuellen gegenläufigen und vielfältigen Tendenzen zu verstehen? Welche Funktion können feministische und queere Utopien im Rahmen dieser Sehnsucht nach ‚dem Unmöglichen’ und einer gleichzeitig proklamierten Alternativlosigkeit heute erfüllen? Und wie sind aktuelle Bewegungen, die eine andere Zukunft fordern, aus feministischer und queerer Perspektive zu bewerten?


Ausgehend von diesen aktuellen Entwicklungen möchten wir mit diesem Schwerpunktheft utopisches Denken reaktivieren, ‚alten’ und ‚neuen’ Utopien Raum geben, junge wagemutige queere und feministische Positionen ausloten und dazu anregen, bestehende queer-feministische, ökologische, marxistische, postmaterielle oder technikutopische Positionen vor dem Hintergrund gegenwärtiger Lebenswelten und everyday utopias zu überdenken.
Folgende Themen können in den Beiträgen behandelt werden:


 Welche historischen und aktuellen Entwicklungslinien von utopischen Gesellschaftsentwürfen lassen sich nachzeichnen? Welche Bedeutung kommt gegenwärtig dem Utopischen, der Imagination einer ‚anderen’, ‚besseren’ Welt insbesondere in feministischen und queeren Kontexten zu? In Bezug auf welche Machtverhältnisse eröffnen die jeweiligen Utopien Gegenentwürfe? Welche Ungleichheiten bleiben ausgeblendet?

  • Haben wir es tatsächlich mit einem Utopieverdruss und einer Absage an das Utopische zu tun, oder ist das Utopiekonzept an sich problematisch (geworden)? Welche Debatten, Widersprüche und Konfliktfelder lassen sich in diesem Kontext ausmachen? Welcher Rolle kommen hier zentrismuskritischen Interventionen insbesondere aus dem Bereich der Critical Race Studies sowie der post- und dekolonialen feministischen Theorie zu?
  • Ist die Utopie ein produktives Mittel der Gesellschaftskritik und Gesellschaftsanalyse? Welche analytische und epistemologische Relevanz entfalten utopische Entwürfe für die queer-feministische Politikwissenschaft? Eignen sich andere Konzepte (z.B. Heterotopie) besser für Fragen des Zukünftigen, des Wünschbaren und seine Bedeutung als Kritik des Gegenwärtigen? Welche neuen Impulse können hier neuere Ansätze aus dem Bereich des New Materialism oder zu sich veränderten Körper-Technik-Verhältnissen (z.B. Cyborgtheorien) bereitstellen, um das (Un-)Mögliche zu denken?
  • Welche utopischen Elemente und Praktiken finden sich in aktuellen (u.a. queeren, feministische, kapitalismuskritischen, ökologischen) sozialen Bewegungen und Aktivismen? Wo und in welchen Räumen, Kontexten und Medien werden Utopien entwickelt? Wie setzen Akteur*innen ihre Visionen in alltäglichen Praktiken um?
  • Welche utopischen Modelle oder Visionen einer (feministische[re]n und queere[re]n) Gesellschaft mit anderen Formen des Wirtschaftens, der politischen Organisation, der Geschlechterverhältnisse und -verständnisse, des (sexuellen) Zusammenlebens, des Umgangs mit Ressourcen wurden entwickelt und umgesetzt?
  • Wie lassen sich gelebte Alternativen der solidarischen Ökonomien, der Ökodörfer und anderer Aktivismen aus geschlechtertheoretischer Perspektive interpretieren? Und welche Geschlechterkonzeptionen liegen weltweit zirkulierenden Konzepten wie buen vivir, vida tranquila oder ubuntu zu Grunde?
  • Wie kann Zeitlichkeit, Zukunft und Zukünftigkeit bzw. das Utopische auf der Basis dieser Ansätze oder auf der Basis von Fallstudien verstanden und konzeptualisiert werden?

Wir wünschen uns Beiträge, die eine oder mehrere dieser Fragen aufgreifen. Es sind sowohl konzeptionelle, theoretische als auch empirische Beiträge gefragt, die beispielsweise das Verhältnis von ‚neuen’ und ‚alten’ Utopien sowohl aus struktureller als auch aus akteur*innenzentrierter Perspektive beleuchten.

Abstracts und Kontakt
Der Schwerpunkt wird inhaltlich von Antje Daniel und Christine Klapeer betreut. Wir bitten um ein- bis zweiseitige Abstracts bis zum 30. April 2018 an christine.klapeer@uni-goettingen.de  und antje.daniel@uni-bayreuth.de  oder an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de. Die Femina Politica versteht sich als feministische Fachzeitschrift und fördert wissenschaftliche Arbeiten von Frauen* in und außerhalb der Hochschule. Deshalb werden inhaltlich qualifizierte Abstracts von Frauen* bevorzugt.

Abgabetermin der Beiträge
Die Schwerpunktverantwortlichen laden auf der Basis der eingereichten Abstracts bis zum 22. Mai 2018 zur Einreichung von Beiträgen ein. Der Abgabetermin für die fertigen, anonymisierten Beiträge im Umfang von 35.000 bis max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Fußnoten und Literatur) ist der 15. September 2018. Die Angaben zu den Autor_innen dürfen ausschließlich auf dem Titelblatt erfolgen. Alle Manuskripte unterliegen einem Double Blind Peer Review-Verfahren. Pro Beitrag gibt es ein externes Gutachten (Double Blind) und ein internes Gutachten durch ein Redaktionsmitglied. Ggf. kann ein drittes Gutachten eingeholt werden. Die Rückmeldung der Gutachten erfolgt bis spätestens 15. November 2018. Die endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung des Beitrags wird durch die Redaktion auf Basis der Gutachten getroffen.

Offene Rubrik Forum
Neben dem Schwerpunktthema bietet die Rubrik Forum die Gelegenheit zur Publikation von Originalmanuskripten aus dem Bereich geschlechtersensibler Politikwissenschaft (Beiträge im Umfang von 20.00 bis max. 25.000 Zeichen), die zentrale Forschungsergebnisse zugänglich machen oder wissenschaftliche Kontroversen anstoßen. Vorschläge in Form von ein- bis zweiseitigen Abstracts erbitten wir an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de. Die endgültige Entscheidung wird auf der Basis des Gesamttextes getroffen.


Mailaussendung: 14. März 2018

Calls for Papers für die Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik"  


Mailaussendung: 09. März 2018 

VERLÄNGERUNG CALL: Call for Papers für die 6. Jahrestagung der ÖGGF:
Jahrestagung 2018: Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen
Do 27.- Sa 29. September 2018 - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien] 
 

Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Komplexitätssteigerung thematisiert die 6. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) die epistemischen Grundlagen unterschiedlicher Wissens- und Wissenschaftskulturen. Wie fungiert eine Geopolitik des Wissens (Mignolo), wenn Wissen als Grundlage und Ressource "unseres" Zusammenlebens gedacht wird?

Die Tagung fragt dementsprechend, was – von wem – als Wissen und Nichtwissen begriffen wird und in welchem Verhältnis der Begriff Diversität und die Ansprüche, die durch ihn laut werden, zu Hierarchien des Wissens und zu Wissensgenerierungsprozessen stehen.

Wie entscheiden Diversitätskategorien über Ein- und Ausschlüsse von Akteur_innen, Themen sowie Methodologien?
Wie bestimmen sie Denkkulturen und Praxen?
Und nicht zuletzt, wie steht es um die Un/Möglichkeiten, miteinander in Beziehung zu treten?

Call for Papers 2018 (Deutsch) | Call for Papers 2018 (English)

VERLÄNGERUNG: Einreichung von Beiträgen bis zum 19. März 2018 an: oeggf2018@mdw.ac.at 

  • Die Online-Registrierung für die Tagung ist von 30. April 2018 bis 10. September 2018 möglich.
  • Eine Registrierung vor Ort ist von. 26.-29. September 2018 möglich.
  • Die Teilnahme ist für Mitglieder der ÖGGF jedenfalls kostenfrei.
  • Das detaillierte Programm wird Ende Mai 2018 veröffentlicht.
  • Organisatorische Anfragen an: oeggf2018@mdw.ac.at

Die Jahrestagung 2018 wird von der Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversität, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) veranstaltet.

Im Vorfeld der ÖGGF Jahrestagung findet außerdem die 16. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien (KEG) von 26.-27. September 2018 statt.


Mailaussendung: 07. März 2018

Creative Families: Gender and Technologies of Everyday Life (working title)

In the book series: Palgrave Studies in Mediating Kinship, Representation, and Difference 
 

Editors of the collective volume: Jana Mikats, Susanne Kink-Hampersberger, and Libora Oates-Indruchová; University of Graz, Austria

Mehr Information hier   

Wie bitten um die Einreichung von Abstracts (300 Worte) für Kapitel im Umfang von 8.000 Wörtern. Den Abstract und eine kurze Bio-Note (150 Wörter) bis 31. März 2018 an Jana Mikats: jana.mikats@uni-graz.at


Mailaussendung: 26. Februar 2018

Männlichkeit(en) im Fluchtkontext
Panel bei der 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung
am Zentrum Flucht und Migration in Eichstätt, 4.-6. Oktober 2018 
 

http://fluechtlingsforschung.net/konferenz2018 

Der Call for Papers findet sich online unter http://bit.ly/2Ck4cGw 

Abstracts von maximal 250 Wörtern werden bis 25. März 2018 erbeten an
Matthias Schneider matthias-schneider@posteo.de  und Paul Scheibelhofer paul.scheibelhofer@uibk.ac.at 

Wir freuen uns über Einreichungen sowie Weiterleitung des Calls an KollegInnen!

Die Panelorganisatoren:
Matthias Schneider, M.A., Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Soziologie
Univ.-Ass. Dr. Paul Scheibelhofer, Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaft


Mailaussendung: 21. Februar 2018

Call for papers: Internationale Tagung des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Care - Migration - Gender. Ambivalente Verflechtungen aus transdisziplinärer Perspektive 
 

am Donnerstag, 31.01.2019 und Freitag, 01.02.2019
im Senatssaal, Humboldt-Universität zu Berlin

Care ist ein gesellschaftliches Feld, in dem Gender und Migration eng miteinander verwoben sind. So entlasten transnationale Care-Arbeitende jene, denen als Frauen private Reproduktionsarbeiten zugewiesen werden. Sie füllen Personalengpässe in Pflegeberufen und ermöglichen häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen. Besonders auffällig ist dabei die Migration aus dem globalen Süden und den postsozialistischen Gesellschaften in den globalen Norden. Diese Migrationsbewegungen finden aber auch außerhalb des globalen Nordens statt.
Transnationale Migration von Care-Arbeitenden ist keine neue gesellschaftliche Erscheinung. Sie lässt sich in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Implikationen historisch weit zurückverfolgen. Zudem migrieren nicht nur Care-Arbeitende, auch Alte und Pflegebedürftige überschreiten staatliche Grenzen, um Care-Arbeit in Anspruch zu nehmen. Das gesellschaftliche Feld, das durch die Verflechtungen von Care, Migration und Gender aufgespannt wird, ist so ein in vielerlei Hinsicht umkämpftes Terrain mit sehr unterschiedlichen Akteur_innen.
Die Verflechtungen lassen sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten. So wird, zum Beispiel, mit dem Konzept der Care Chain darauf hingewiesen, dass die migrierenden Care-Arbeitenden selbst Reproduktionsarbeiten zurücklassen, die von anderen übernommen werden müssen und sich so eine Kette von Care-Migrationen ergibt. Aus queerer Perspektive wird die in diesem Ansatz unterstellte Heterosexualität der Care-Migrierenden hinterfragt. Zudem wird kritisiert, dass Care-Arbeitende nicht nur Opfer von gesellschaftlichen Bedingungen sind, sondern aktiv Entscheidungen treffen, um zum Beispiel durch die Migration heteronormativen Zwängen zu entkommen. Hier setzen Diskussionen um Agency an, die fragen, inwiefern wer Handlungsmacht hat und wie sehr gesellschaftliche, ökonomische und politische Rahmenbedingungen diese einschränken. Aus ökonomischer Perspektive gibt es zudem Diskussionen über Brain Drain und Brain Gain sowie die Rolle von Remittances. Die Orte, an denen Care-Arbeit geleistet wird, hängen auf komplexe Weise mit den Orten zusammen, aus denen Care-Arbeitende kommen. Genauso sind auch die Interessen der Care-Arbeitenden und jenen, die Care-Arbeit in Anspruch nehmen, auf ambivalente Weise miteinander verbunden. Gender und Queer Studies, kritische Migrationsforschung, postkoloniale Theorie, Disabilitiy Studies und andere kritische Theorierichtungen bieten Analyseansätze, um diese komplexen Verflechtungen von Care, Migration und Gender zu betrachten.


Die Tagung „Care - Migration - Gender. Ambivalente Verflechtungen aus transdisziplinärer Perspektive“ bietet einen Raum, um gemeinsam dieses Themenfeld in seiner Komplexität zu erkunden und soll bewusst Raum für die Diskussion von Ambivalenzen lassen.


Wir laden Beiträge u.a. zu folgenden Fragen ein:

  • Wie gestalten sich aktuell und historisch die Verflechtungen von Care-Migration-Gender an verschiedenen Orten, in verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Akteur_innen?
  • Wie gestalten sich die Verflechtungen von Care-Migration-Gender durch unterschiedliche Motivationen, Interessenlagen und Repräsentationen?
  • Wie werden und wurden die Verflechtungen von Care-Migration-Gender politisch, juristisch und gesellschaftlich reguliert?
  • Wie und mit welchen Zielen und Effekten haben Care-Arbeitende sich selbst organisiert?
  • Wie werden die Verflechtungen von Care-Migration-Gender in Literatur, Film und Medien verhandelt und repräsentiert?

Wir laden Beiträge aus allen Disziplinen ein, insbesondere solche, die intersektionale Zugänge wählen und die Komplexität der Verflechtungen von Care-Migration-Gender ergründen. Wir freuen uns über Abstracts für 20-minütige Vorträge oder Vorschläge für andere Präsentationsformate (z.B. Streitgespräche, Kurzpräsentationen, Kommentare).


Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 16.04.2018 in Deutsch oder Englisch an: gender-migration-care@hu-berlin.de  
Abstracts sollten maximal 400 Wörter lang sein und auch knappe Angaben zur eigenen Person und Verortung enthalten.
Das Vorbereitungsteam

ENGLISH VERSION

Call for papers
International Conference of the Center for Transdisciplinary Gender Studies (ZtG) and the Berlin Institute for Empirical Research on Integration and Migration (BIM) at the Humboldt Universität zu Berlin
Care - Migration - Gender. Ambivalent Interdependencies from a Transdisciplinary Perspective  -  Thursday, 31st January 2019 and Friday, 1st February 2019 at the Humboldt Universität zu Berlin (Senatssaal)

In the field of care, gender and migration are tightly interwoven. Transnational care workers, for example, assume reproductive tasks in private households, relieve staff shortages in nursing and make domestic care of the elderly possible. Care workers migrate from the global South and postsocialist societies to the global North. However, these migration movements also take place outside the global North.
Transnational migration of care workers is not a new development. In different forms and with diverse gender-specific implications it can be traced back far into the past. Furthermore, not only care workers but also those in need of care migrate across national borders in order to make use of care work. The interdependencies of care, migration, and gender thus create a highly contested field, which is inhabited by many different stakeholders.
We can examine these interdependencies from different perspectives. The concept of the care chain, for example, highlights the fact that care workers themselves leave behind reproductive tasks, which have to be fulfilled by others when they migrate. Thus a chain of care migrations develops. Queer theorists have questioned the implicitly assumed heterosexuality of care migrants in this. Furthermore, they argue that care workers are not just victims of social structures but actively take decisions. Migration can, for example, be a way to escape from heteronormative constraints. This opens debates about agency. One needs to ask who has agency and in which ways as well as how much agency is restrained by social, economic, and political frameworks. From an economic perspective there are discussions about brain drain and brain gain as well as about the role of remittances. The sites at which care work is performed are in complex ways linked to those sites from which the care workers migrate. The interests of care workers and those of care receivers are, equally, ambivalently connected. Gender and Queer Studies, critical migration research, postcolonial theory, Disabilitiy Studies, and other critical schools of thought offer analytical tools to investigate these complex interdependencies of care, migration, and gender.


The conference “Care - Migration - Gender. Ambivalent Interdependencies from a Transdisciplinary Perspective” offers a space to collectively investigate this topic in its complexities and intentionally leaves space for the discussion of ambivalences.

We invite contributions to the following questions:

  • What forms do the interdependencies of care-migration-gender take at different places, in different fields, and with different stakeholders today and in the past?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender shaped through different incentives, interests, and representations?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender regulated politically, legally, and socially, now and in the past?
  • How and with which aims and effects have care workers organized?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender negotiated and represented in literature, film, and media?

We invite contributions from all fields of study, in particular those which use intersectional approaches and investigate the complexities of the interdependencies of care-migration-gender. We are open both to abstracts for papers (20 minutes) as well as other forms of presentations (discussions, short presentations, comments, etc.).

Please submit your abstract by 16th April 2018 in German or English to: gender-migration-care@hu-berlin.de  
Abstracts should not exceed 400 words and should include some information about your person and location.
The organizing team


Mailaussendung: 20. Februar 2018

ATGENDER - Calls for Papers & Other News: https://mailchi.mp/c900ebba7436/newsletter-28-april-2683429?e=f494444812 


Mailaussendung: 10. Februar 2018

Call for Papers: Open Gender Journal (OPJ)
OPEN GENDER JOURNAL (ISSN: 2512-5192) 
 

Die Redaktion des OPEN GENDER JOURNAL freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals“ verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise.
Geschlechterforschung wird dabei als Sammelbegriff für die verschiedenen methodischen und theoretischen Ausrichtungen innerhalb des Feldes verwendet (Frauenforschung, Geschlechterforschung, Genderforschung, Gender Studies, feministische Forschung). Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist. Bitte beachten Sie zudem unsere formalen Richtlinien.

Zum Konzept: OGJ ist eine Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung, in der fortlaufend qualitätsgesicherte Fachbeiträge unter einer freien und offenen Lizenz veröffentlicht werden (CC BY 4.0). OGJ setzt dabei auf Open Source Software (Open Journal Systems), transparente Redaktionsprozesse, verzichtet vollständig auf Publikationsgebühren (sog. APC) und nutzt die neuesten Möglichkeiten elektronischen Publizierens. OGJ wird herausgegeben von Vertreter_innen deutschsprachiger Geschlechterforschungszentren. An OGJ arbeiten universitäre Institutionen der Geschlechterforschung in verschiedenen Funktionen und Rollen mit.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und verbleiben mit besten Wünschen,

Die Redaktion des Open Gender Journals

Mehr Information: https://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2018/02/call-for-papers-open-gender-journal-opj/ 


 FM