Call for Papers

Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, offener Call
Die Redaktion der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft sucht jederzeit Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die sich aus theoretischer, empirischer oder politisch-praktischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen beschäftigen.
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Mailaussendung: 25. April 2018

Jahrestagung der ÖGS Sektionen Arbeitssoziologie und Feministische Theorie und Geschlechterforschung
Gender, Race and global Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe
15. und 16. November 2018 an der JKU Linz   


Mailaussendung: 20. April 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER
Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit (Sonderheft) 
 

Neben der heterosexuellen ‚Normal- oder Kernfamilie‘ werden Elternschaft und Familie gegenwärtig in vielfältigen Konstellationen verwirklicht. Alte und neue Elternschaftskonstellationen und Familienformen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und den gesellschaftlichen sowie institutionellen und rechtlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Daran anknüpfend lädt dieses Sonderheft zur geschlechtertheoretischen und empirischen Beschäftigung mit Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen insbesondere aus kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Perspektiven ein. Der Fokus liegt dabei auf den familialen Alltagspraxen.

Herausgeberinnen sind Dr. Almut Peukert, Julia Teschlade M.A., Prof. Dr. Christine Wimbauer und Dr. Mona Motakef.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 30.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter
www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz  


Mailaussendung: 12. April 2018

Reminder CALL FOR PAPERS!
Präkonferenz der 28. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie
Evaluierung von Gleichstellung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen 
 

Am 26. September 2018 findet an der Universität für Bodenkultur Wien im Rahmen der 28. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie die Präkonferenz zum Thema Evaluierung von Gleichstellung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen statt.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist seit 1996 als Ziel in den Strukturfondsverordnungen der Europäischen Union (EU) verankert und soll neben der spezifischen Frauenförderung durch die Strategie des Gender Mainstreaming realisiert werden. Die Umsetzung geht jedoch sowohl auf EU-Ebene als auch in den meisten Mitgliedsstaaten nur zögerlich voran. Wir möchten auf der Präkonferenz folgende zentrale Fragestellungen behandeln:

1. Wo und wie kann/ soll Evaluierungsarbeit zum Thema ‚Gleichstellung von Frauen und Männern‘ in Ländlichen Entwicklungsprogrammen ansetzen?
2. Welche Potenziale bietet eine stärkere Verankerung des Ziels der Gleichstellung von Männern und Frauen in den Ländlichen Entwicklungsprogrammen?

Wir sind an Beiträgen interessiert, die sich mit Fragen der Evaluierung von Gleichstellung von Männern und Frauen im Allgemeinen und mit jenen in Ländlichen Entwicklungsprogrammen im Speziellen befassen. Des Weiteren sind Beiträge zur Umsetzung des Querschnittsziels der Nichtdiskriminierung in Ländlichen Entwicklungsprogrammen, zu Gender in der Dorf- und Regionalentwicklung und zu Intersektionalität im ländlichen Kontext willkommen.

Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich an die Organisatorinnen Theresia Oedl-Wieser (Bundesanstalt für Bergbauernfragen, theresia.oedl-wieser@berggebiete.at) und Petra Raue (Thünen-Institut für Ländliche Räume, petra.raue@thuenen.de) wenden.

Shortpapers können per E-Mail an oega_tagung@boku.ac.at eingereicht werden. Der Einsendeschluss für Shortpapers ist der 22. April 2018. Nähere Informationen finden Sie unter: http://oega.boku.ac.at/de/tagungen/tagung-2018.html  


Mailaussendung: 06. April 2018

Call for Papers der Zeitschrift GENDER: Gender, Technik und Politik 4.0
Über digitalen Kapitalismus, disruptive Technologien und neue Regime der Unsicherheit 
 

Wem nützen die neuen (Infra-)Strukturen, Selbst- und Regierungstechnologien des im Entstehen begriffenen digitalen Kapitalismus? Wie strukturieren sich aktuell Machtverhältnisse und Mensch-Technik-Gefüge? Wer wird in diesen ausgebeutet, verunsichert, ausgegrenzt – und welche Rolle spielen dabei die Achsen Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse oder Alter? Die Verhältnisbestimmung zwischen Gender, Technik und Politik ist ein fortlaufendes Forschungsunterfangen, das in diesem Heft multidimensional untersucht werden soll. Dabei interessieren sowohl historische Perspektiven, technologie-inhärente Phänomene als auch Analysen gegenwärtiger Entwicklungen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Diana Lengersdorf und Prof. Dr. Jutta Weber.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 04.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich unter www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz 


Mailaussendung: 22. März 2018

Zeitschrift GENDER: Einladung zur Beitragseinreichung (offener Teil)  

Liebe Kolleg_innen,

gerne möchten wir Sie gezielt auf den Offenen Teil der Zeitschrift GENDER aufmerksam machen und zu Beitragseinreichungen einladen (siehe Anhang).

Jede Ausgabe der Zeitschrift GENDER steht unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt, für den über einen Call for Papers Abstracts eingeworben werden. Dabei wird jedoch leider oft übersehen, dass auch für den Offenen Teil der GENDER Einreichungen jederzeit möglich und sehr willkommen sind – unabhängig von den einzelnen Schwerpunkten und aus unterschiedlichsten Disziplinen.

Wir freuen uns daher über vielfältige Aufsatzangebote, in denen Sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Ein breites Spektrum an Themen und disziplinären Zugängen ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Für den Offenen Teil arbeiten wir nicht mit Abstracts, daher bitten wir Sie darum, vollständige Beiträge mit einer Länge von maximal 50 000 Zeichen einzureichen. Hinweise zur Einreichung und unsere Manuskripthinweise finden Sie unter: www.gender-zeitschrift.de. Selbstverständlich durchlaufen alle Aufsätze einen Begutachtungsprozess im Doppelblindverfahren.

Gerne können Sie den Call an Interessierte weiterleiten und ihn in Ihren Netzwerken bekannt machen. Vielen Dank!

Sprechen Sie uns an und werden Sie Autor_innen der Zeitschrift GENDER – die Redaktion erreichen Sie unter: redaktion@gender-zeitschrift.de 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre GENDER-Redaktion


Mailaussendung: 15. März 2018

Call for Papers Heft 1/2019: FEMINA POLITICA - ZEITSCHRIFT FÜR FEMINISTISCHE POLITIKWISSENSCHAFT
Her mit der Zukunft?! Feministische und queere Utopien und die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen (Arbeitstitel) 
 

„Wir sind nur eine mögliche Zukunft. Verstehst du? […]
Wahrscheinlichkeiten prallen aufeinander, und immer gibt es mehr als eine Möglichkeit.“
(Marge Piercy 1996 [1976]: 215)

Während sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein gewisser Utopieverdruss und eine Absage an die Möglichkeit einer ‚alternativen’ Zukunft nicht zuletzt auch in feministischen, frauen*bewegten und queeren Zusammenhängen eingestellt hat, kann aktuell ein Wiederaufleben von utopischen Sehnsüchten beobachtet werden: Jenseits der breiten Öffentlichkeit und trotz eines immer wieder proklamierten „there is no alternative“ formieren sich wieder verstärkt gesellschaftliche Gruppen, welche für solidarische(re) und nachhaltige(re) Wirtschaftsformen und alternativen Formen des Zusammenlebens, der politischen Entscheidung und Partizipation jenseits herkömmlicher wachstums- und effizienzorientierten Ökonomien und repräsentativer Demokratien eintreten. Weltweit protestieren Aktivist*innen in unterschiedlicher Form gegen neoliberale Wirtschaftspolitiken, gegen Armut, Ungleichheit und die Nachwirkungen kolonialer Politiken und stoßen dabei sowohl bewegungsinterne als auch breitere gesellschaftliche Diskussionen über alternative Vorstellungen vom ‚guten Leben’ an. Vor diesem Hintergrund lassen sich auch die in Süd- und Mittelamerika bereits etablierten alternativen Vorstellungen eines ‚guten Lebens’ wie buen vivir oder vida tranquila ebenso wie das gemeinschaftsbasierte südafrikanische Konzept ubuntu als Visionen einer anderen Zukunft lesen. Während diese Konzepte teils zum Sehnsuchtsort ,unseres‘ Denkens werden, sind diese in Süd- und Mittelamerika längst zur Realität geworden, in politische Diskurse eingeflossen und werden an aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen überprüft. Aber auch im Globalen Norden erleben gemeinschaftsorientierte Projekte in Form von Ökodörfern, solidarischen Ökonomien und Gemeinschaften oder do-it-yourself-communities einen Aufschwung. Ebenso wird in politischen und akademischen Diskussionen versucht, alternative Zukünfte wieder ‚denkbar’ zu machen.


Wie sind diese aktuellen Entwicklungen und neuen Utopiemodelle aus geschlechtertheoretischer Sicht zu bewerten? Während in den 1970er-Jahren die Imagination einer alternativen Zukunft jenseits geschlechtsbasierter Diskriminierung und Gewalt, heteronormativer Familien- und Beziehungsmodelle und festgelegter vergeschlechtlichter Identitäten, Arbeitsteilung und kapitalistischer Produktionsformen ein zentraler Gegenstand feministischer Debatten war, schien spätestens mit der Dominanz eines neoliberalen Kapitalismus und der anhaltenden Geschlechterungleichheit der Utopieverdruss Überhand zu gewinnen und die Präsenz der Selbstoptimierung und die Herausforderung des Gegenwärtigen durch eine teils zunehmende Prekarisierung vielerorts das Träumen von einer anderen Realität zu untergraben. Hat sich angesichts der vermeintlichen Alternativlosigkeit kapitalistischer Produktionslogiken und den sich immer wieder neu instituierenden Formen von Heteronormativität und Geschlechterungleichheit also eine Art feministischer Utopieverdruss eingeschlichen? Oder umgekehrt, ist diese Absage an Utopie auch eine notwendige Konsequenz bestehender exkludierender utopischer Gesellschaftsentwürfe, welche queere und feministische Perspektiven nicht ausreichend berücksichtigen? Ist es vor dem Hintergrund der zu Recht geäußerten Kritiken an rassistischen, heteronormativen, klassistischen und able-istischen Annahmen in feministischen und queeren Utopien an sich problematisch, eine präskriptive Vorstellung von einer „guten’ oder „idealen Gesellschaft’ imaginieren zu wollen? Angesichts dieser Spannungsverhältnisse und den widersprüchlichen Implikationen des Utopiekonzepts ist es daher vielleicht kein Zufall, dass wir es aktuell eher mit mikropolitischen (Utopie-)Praxen und everday utopias zu tun haben und großen utopischen Narrationen von einer ‚besseren Zukunft’ eine Absage erteilt wurde.


Wie sind also diese aktuellen gegenläufigen und vielfältigen Tendenzen zu verstehen? Welche Funktion können feministische und queere Utopien im Rahmen dieser Sehnsucht nach ‚dem Unmöglichen’ und einer gleichzeitig proklamierten Alternativlosigkeit heute erfüllen? Und wie sind aktuelle Bewegungen, die eine andere Zukunft fordern, aus feministischer und queerer Perspektive zu bewerten?


Ausgehend von diesen aktuellen Entwicklungen möchten wir mit diesem Schwerpunktheft utopisches Denken reaktivieren, ‚alten’ und ‚neuen’ Utopien Raum geben, junge wagemutige queere und feministische Positionen ausloten und dazu anregen, bestehende queer-feministische, ökologische, marxistische, postmaterielle oder technikutopische Positionen vor dem Hintergrund gegenwärtiger Lebenswelten und everyday utopias zu überdenken.
Folgende Themen können in den Beiträgen behandelt werden:


 Welche historischen und aktuellen Entwicklungslinien von utopischen Gesellschaftsentwürfen lassen sich nachzeichnen? Welche Bedeutung kommt gegenwärtig dem Utopischen, der Imagination einer ‚anderen’, ‚besseren’ Welt insbesondere in feministischen und queeren Kontexten zu? In Bezug auf welche Machtverhältnisse eröffnen die jeweiligen Utopien Gegenentwürfe? Welche Ungleichheiten bleiben ausgeblendet?

  • Haben wir es tatsächlich mit einem Utopieverdruss und einer Absage an das Utopische zu tun, oder ist das Utopiekonzept an sich problematisch (geworden)? Welche Debatten, Widersprüche und Konfliktfelder lassen sich in diesem Kontext ausmachen? Welcher Rolle kommen hier zentrismuskritischen Interventionen insbesondere aus dem Bereich der Critical Race Studies sowie der post- und dekolonialen feministischen Theorie zu?
  • Ist die Utopie ein produktives Mittel der Gesellschaftskritik und Gesellschaftsanalyse? Welche analytische und epistemologische Relevanz entfalten utopische Entwürfe für die queer-feministische Politikwissenschaft? Eignen sich andere Konzepte (z.B. Heterotopie) besser für Fragen des Zukünftigen, des Wünschbaren und seine Bedeutung als Kritik des Gegenwärtigen? Welche neuen Impulse können hier neuere Ansätze aus dem Bereich des New Materialism oder zu sich veränderten Körper-Technik-Verhältnissen (z.B. Cyborgtheorien) bereitstellen, um das (Un-)Mögliche zu denken?
  • Welche utopischen Elemente und Praktiken finden sich in aktuellen (u.a. queeren, feministische, kapitalismuskritischen, ökologischen) sozialen Bewegungen und Aktivismen? Wo und in welchen Räumen, Kontexten und Medien werden Utopien entwickelt? Wie setzen Akteur*innen ihre Visionen in alltäglichen Praktiken um?
  • Welche utopischen Modelle oder Visionen einer (feministische[re]n und queere[re]n) Gesellschaft mit anderen Formen des Wirtschaftens, der politischen Organisation, der Geschlechterverhältnisse und -verständnisse, des (sexuellen) Zusammenlebens, des Umgangs mit Ressourcen wurden entwickelt und umgesetzt?
  • Wie lassen sich gelebte Alternativen der solidarischen Ökonomien, der Ökodörfer und anderer Aktivismen aus geschlechtertheoretischer Perspektive interpretieren? Und welche Geschlechterkonzeptionen liegen weltweit zirkulierenden Konzepten wie buen vivir, vida tranquila oder ubuntu zu Grunde?
  • Wie kann Zeitlichkeit, Zukunft und Zukünftigkeit bzw. das Utopische auf der Basis dieser Ansätze oder auf der Basis von Fallstudien verstanden und konzeptualisiert werden?

Wir wünschen uns Beiträge, die eine oder mehrere dieser Fragen aufgreifen. Es sind sowohl konzeptionelle, theoretische als auch empirische Beiträge gefragt, die beispielsweise das Verhältnis von ‚neuen’ und ‚alten’ Utopien sowohl aus struktureller als auch aus akteur*innenzentrierter Perspektive beleuchten.

Abstracts und Kontakt
Der Schwerpunkt wird inhaltlich von Antje Daniel und Christine Klapeer betreut. Wir bitten um ein- bis zweiseitige Abstracts bis zum 30. April 2018 an christine.klapeer@uni-goettingen.de  und antje.daniel@uni-bayreuth.de  oder an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de. Die Femina Politica versteht sich als feministische Fachzeitschrift und fördert wissenschaftliche Arbeiten von Frauen* in und außerhalb der Hochschule. Deshalb werden inhaltlich qualifizierte Abstracts von Frauen* bevorzugt.

Abgabetermin der Beiträge
Die Schwerpunktverantwortlichen laden auf der Basis der eingereichten Abstracts bis zum 22. Mai 2018 zur Einreichung von Beiträgen ein. Der Abgabetermin für die fertigen, anonymisierten Beiträge im Umfang von 35.000 bis max. 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Fußnoten und Literatur) ist der 15. September 2018. Die Angaben zu den Autor_innen dürfen ausschließlich auf dem Titelblatt erfolgen. Alle Manuskripte unterliegen einem Double Blind Peer Review-Verfahren. Pro Beitrag gibt es ein externes Gutachten (Double Blind) und ein internes Gutachten durch ein Redaktionsmitglied. Ggf. kann ein drittes Gutachten eingeholt werden. Die Rückmeldung der Gutachten erfolgt bis spätestens 15. November 2018. Die endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung des Beitrags wird durch die Redaktion auf Basis der Gutachten getroffen.

Offene Rubrik Forum
Neben dem Schwerpunktthema bietet die Rubrik Forum die Gelegenheit zur Publikation von Originalmanuskripten aus dem Bereich geschlechtersensibler Politikwissenschaft (Beiträge im Umfang von 20.00 bis max. 25.000 Zeichen), die zentrale Forschungsergebnisse zugänglich machen oder wissenschaftliche Kontroversen anstoßen. Vorschläge in Form von ein- bis zweiseitigen Abstracts erbitten wir an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de. Die endgültige Entscheidung wird auf der Basis des Gesamttextes getroffen.


Mailaussendung: 14. März 2018

Calls for Papers für die Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik"  


Mailaussendung: 09. März 2018 

VERLÄNGERUNG CALL: Call for Papers für die 6. Jahrestagung der ÖGGF:
Jahrestagung 2018: Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen
Do 27.- Sa 29. September 2018 - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien] 
 

Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Komplexitätssteigerung thematisiert die 6. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) die epistemischen Grundlagen unterschiedlicher Wissens- und Wissenschaftskulturen. Wie fungiert eine Geopolitik des Wissens (Mignolo), wenn Wissen als Grundlage und Ressource "unseres" Zusammenlebens gedacht wird?

Die Tagung fragt dementsprechend, was – von wem – als Wissen und Nichtwissen begriffen wird und in welchem Verhältnis der Begriff Diversität und die Ansprüche, die durch ihn laut werden, zu Hierarchien des Wissens und zu Wissensgenerierungsprozessen stehen.

Wie entscheiden Diversitätskategorien über Ein- und Ausschlüsse von Akteur_innen, Themen sowie Methodologien?
Wie bestimmen sie Denkkulturen und Praxen?
Und nicht zuletzt, wie steht es um die Un/Möglichkeiten, miteinander in Beziehung zu treten?

Call for Papers 2018 (Deutsch) | Call for Papers 2018 (English)

VERLÄNGERUNG: Einreichung von Beiträgen bis zum 19. März 2018 an: oeggf2018@mdw.ac.at 

  • Die Online-Registrierung für die Tagung ist von 30. April 2018 bis 10. September 2018 möglich.
  • Eine Registrierung vor Ort ist von. 26.-29. September 2018 möglich.
  • Die Teilnahme ist für Mitglieder der ÖGGF jedenfalls kostenfrei.
  • Das detaillierte Programm wird Ende Mai 2018 veröffentlicht.
  • Organisatorische Anfragen an: oeggf2018@mdw.ac.at

Die Jahrestagung 2018 wird von der Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversität, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) veranstaltet.

Im Vorfeld der ÖGGF Jahrestagung findet außerdem die 16. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien (KEG) von 26.-27. September 2018 statt.


Mailaussendung: 07. März 2018

Creative Families: Gender and Technologies of Everyday Life (working title)

In the book series: Palgrave Studies in Mediating Kinship, Representation, and Difference 
 

Editors of the collective volume: Jana Mikats, Susanne Kink-Hampersberger, and Libora Oates-Indruchová; University of Graz, Austria

Mehr Information hier   

Wie bitten um die Einreichung von Abstracts (300 Worte) für Kapitel im Umfang von 8.000 Wörtern. Den Abstract und eine kurze Bio-Note (150 Wörter) bis 31. März 2018 an Jana Mikats: jana.mikats@uni-graz.at


Mailaussendung: 26. Februar 2018

Männlichkeit(en) im Fluchtkontext
Panel bei der 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung
am Zentrum Flucht und Migration in Eichstätt, 4.-6. Oktober 2018 
 

http://fluechtlingsforschung.net/konferenz2018 

Der Call for Papers findet sich online unter http://bit.ly/2Ck4cGw 

Abstracts von maximal 250 Wörtern werden bis 25. März 2018 erbeten an
Matthias Schneider matthias-schneider@posteo.de  und Paul Scheibelhofer paul.scheibelhofer@uibk.ac.at 

Wir freuen uns über Einreichungen sowie Weiterleitung des Calls an KollegInnen!

Die Panelorganisatoren:
Matthias Schneider, M.A., Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Soziologie
Univ.-Ass. Dr. Paul Scheibelhofer, Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaft


Mailaussendung: 21. Februar 2018

Call for papers: Internationale Tagung des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Care - Migration - Gender. Ambivalente Verflechtungen aus transdisziplinärer Perspektive 
 

am Donnerstag, 31.01.2019 und Freitag, 01.02.2019
im Senatssaal, Humboldt-Universität zu Berlin

Care ist ein gesellschaftliches Feld, in dem Gender und Migration eng miteinander verwoben sind. So entlasten transnationale Care-Arbeitende jene, denen als Frauen private Reproduktionsarbeiten zugewiesen werden. Sie füllen Personalengpässe in Pflegeberufen und ermöglichen häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen. Besonders auffällig ist dabei die Migration aus dem globalen Süden und den postsozialistischen Gesellschaften in den globalen Norden. Diese Migrationsbewegungen finden aber auch außerhalb des globalen Nordens statt.
Transnationale Migration von Care-Arbeitenden ist keine neue gesellschaftliche Erscheinung. Sie lässt sich in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Implikationen historisch weit zurückverfolgen. Zudem migrieren nicht nur Care-Arbeitende, auch Alte und Pflegebedürftige überschreiten staatliche Grenzen, um Care-Arbeit in Anspruch zu nehmen. Das gesellschaftliche Feld, das durch die Verflechtungen von Care, Migration und Gender aufgespannt wird, ist so ein in vielerlei Hinsicht umkämpftes Terrain mit sehr unterschiedlichen Akteur_innen.
Die Verflechtungen lassen sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten. So wird, zum Beispiel, mit dem Konzept der Care Chain darauf hingewiesen, dass die migrierenden Care-Arbeitenden selbst Reproduktionsarbeiten zurücklassen, die von anderen übernommen werden müssen und sich so eine Kette von Care-Migrationen ergibt. Aus queerer Perspektive wird die in diesem Ansatz unterstellte Heterosexualität der Care-Migrierenden hinterfragt. Zudem wird kritisiert, dass Care-Arbeitende nicht nur Opfer von gesellschaftlichen Bedingungen sind, sondern aktiv Entscheidungen treffen, um zum Beispiel durch die Migration heteronormativen Zwängen zu entkommen. Hier setzen Diskussionen um Agency an, die fragen, inwiefern wer Handlungsmacht hat und wie sehr gesellschaftliche, ökonomische und politische Rahmenbedingungen diese einschränken. Aus ökonomischer Perspektive gibt es zudem Diskussionen über Brain Drain und Brain Gain sowie die Rolle von Remittances. Die Orte, an denen Care-Arbeit geleistet wird, hängen auf komplexe Weise mit den Orten zusammen, aus denen Care-Arbeitende kommen. Genauso sind auch die Interessen der Care-Arbeitenden und jenen, die Care-Arbeit in Anspruch nehmen, auf ambivalente Weise miteinander verbunden. Gender und Queer Studies, kritische Migrationsforschung, postkoloniale Theorie, Disabilitiy Studies und andere kritische Theorierichtungen bieten Analyseansätze, um diese komplexen Verflechtungen von Care, Migration und Gender zu betrachten.


Die Tagung „Care - Migration - Gender. Ambivalente Verflechtungen aus transdisziplinärer Perspektive“ bietet einen Raum, um gemeinsam dieses Themenfeld in seiner Komplexität zu erkunden und soll bewusst Raum für die Diskussion von Ambivalenzen lassen.


Wir laden Beiträge u.a. zu folgenden Fragen ein:

  • Wie gestalten sich aktuell und historisch die Verflechtungen von Care-Migration-Gender an verschiedenen Orten, in verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Akteur_innen?
  • Wie gestalten sich die Verflechtungen von Care-Migration-Gender durch unterschiedliche Motivationen, Interessenlagen und Repräsentationen?
  • Wie werden und wurden die Verflechtungen von Care-Migration-Gender politisch, juristisch und gesellschaftlich reguliert?
  • Wie und mit welchen Zielen und Effekten haben Care-Arbeitende sich selbst organisiert?
  • Wie werden die Verflechtungen von Care-Migration-Gender in Literatur, Film und Medien verhandelt und repräsentiert?

Wir laden Beiträge aus allen Disziplinen ein, insbesondere solche, die intersektionale Zugänge wählen und die Komplexität der Verflechtungen von Care-Migration-Gender ergründen. Wir freuen uns über Abstracts für 20-minütige Vorträge oder Vorschläge für andere Präsentationsformate (z.B. Streitgespräche, Kurzpräsentationen, Kommentare).


Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 16.04.2018 in Deutsch oder Englisch an: gender-migration-care@hu-berlin.de  
Abstracts sollten maximal 400 Wörter lang sein und auch knappe Angaben zur eigenen Person und Verortung enthalten.
Das Vorbereitungsteam

ENGLISH VERSION

Call for papers
International Conference of the Center for Transdisciplinary Gender Studies (ZtG) and the Berlin Institute for Empirical Research on Integration and Migration (BIM) at the Humboldt Universität zu Berlin
Care - Migration - Gender. Ambivalent Interdependencies from a Transdisciplinary Perspective  -  Thursday, 31st January 2019 and Friday, 1st February 2019 at the Humboldt Universität zu Berlin (Senatssaal)

In the field of care, gender and migration are tightly interwoven. Transnational care workers, for example, assume reproductive tasks in private households, relieve staff shortages in nursing and make domestic care of the elderly possible. Care workers migrate from the global South and postsocialist societies to the global North. However, these migration movements also take place outside the global North.
Transnational migration of care workers is not a new development. In different forms and with diverse gender-specific implications it can be traced back far into the past. Furthermore, not only care workers but also those in need of care migrate across national borders in order to make use of care work. The interdependencies of care, migration, and gender thus create a highly contested field, which is inhabited by many different stakeholders.
We can examine these interdependencies from different perspectives. The concept of the care chain, for example, highlights the fact that care workers themselves leave behind reproductive tasks, which have to be fulfilled by others when they migrate. Thus a chain of care migrations develops. Queer theorists have questioned the implicitly assumed heterosexuality of care migrants in this. Furthermore, they argue that care workers are not just victims of social structures but actively take decisions. Migration can, for example, be a way to escape from heteronormative constraints. This opens debates about agency. One needs to ask who has agency and in which ways as well as how much agency is restrained by social, economic, and political frameworks. From an economic perspective there are discussions about brain drain and brain gain as well as about the role of remittances. The sites at which care work is performed are in complex ways linked to those sites from which the care workers migrate. The interests of care workers and those of care receivers are, equally, ambivalently connected. Gender and Queer Studies, critical migration research, postcolonial theory, Disabilitiy Studies, and other critical schools of thought offer analytical tools to investigate these complex interdependencies of care, migration, and gender.


The conference “Care - Migration - Gender. Ambivalent Interdependencies from a Transdisciplinary Perspective” offers a space to collectively investigate this topic in its complexities and intentionally leaves space for the discussion of ambivalences.

We invite contributions to the following questions:

  • What forms do the interdependencies of care-migration-gender take at different places, in different fields, and with different stakeholders today and in the past?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender shaped through different incentives, interests, and representations?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender regulated politically, legally, and socially, now and in the past?
  • How and with which aims and effects have care workers organized?
  • How are the interdependencies of care-migration-gender negotiated and represented in literature, film, and media?

We invite contributions from all fields of study, in particular those which use intersectional approaches and investigate the complexities of the interdependencies of care-migration-gender. We are open both to abstracts for papers (20 minutes) as well as other forms of presentations (discussions, short presentations, comments, etc.).

Please submit your abstract by 16th April 2018 in German or English to: gender-migration-care@hu-berlin.de  
Abstracts should not exceed 400 words and should include some information about your person and location.
The organizing team


Mailaussendung: 20. Februar 2018

ATGENDER - Calls for Papers & Other News: https://mailchi.mp/c900ebba7436/newsletter-28-april-2683429?e=f494444812 


Mailaussendung: 10. Februar 2018

Call for Papers: Open Gender Journal (OPJ)
OPEN GENDER JOURNAL (ISSN: 2512-5192) 
 

Die Redaktion des OPEN GENDER JOURNAL freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals“ verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise.
Geschlechterforschung wird dabei als Sammelbegriff für die verschiedenen methodischen und theoretischen Ausrichtungen innerhalb des Feldes verwendet (Frauenforschung, Geschlechterforschung, Genderforschung, Gender Studies, feministische Forschung). Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist. Bitte beachten Sie zudem unsere formalen Richtlinien.

Zum Konzept: OGJ ist eine Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung, in der fortlaufend qualitätsgesicherte Fachbeiträge unter einer freien und offenen Lizenz veröffentlicht werden (CC BY 4.0). OGJ setzt dabei auf Open Source Software (Open Journal Systems), transparente Redaktionsprozesse, verzichtet vollständig auf Publikationsgebühren (sog. APC) und nutzt die neuesten Möglichkeiten elektronischen Publizierens. OGJ wird herausgegeben von Vertreter_innen deutschsprachiger Geschlechterforschungszentren. An OGJ arbeiten universitäre Institutionen der Geschlechterforschung in verschiedenen Funktionen und Rollen mit.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und verbleiben mit besten Wünschen,

Die Redaktion des Open Gender Journals

Mehr Information: https://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2018/02/call-for-papers-open-gender-journal-opj/