Schriften von Institutsangehörigen

 

 

Kunst | Sammlung | Universität
Kunst in Tirol nach 1945

Bestandskatalog der Sammlung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlässe.

3 Bände im Schuber, herausgegeben von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Claudia Mark. Verlag: Haymon, Innsbruck, Wien 2018.

ISBN 978-3-7099-3411-1

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Nina Eisterer, Ina Friedmann, Robert Gander, Ruth Haas, Tobias Kaserer, Claudia Mark, Günther Moschig, Markus Neuwirth, Reinhard Obermeir, Helena Pereña.

Diese Publikation versteht sich als künstlerisches Inventar, das eine umfassende Sammlung penibel darlegt, ergänzt durch eine Dokumentation der Nachlässe, Schenkungen und Legate, die sich am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck befinden. Des Weiteren werden wichtige Kunstprojekte im universitären Raum erstmals umfassend erörtert. Über mehrere Semester wurde dieses Inventar in Lehrveranstaltungen von Studierenden der Kunstgeschichte erarbeitet. So kann eine lange Geschichte von sammeln, bewahren, präsentieren und wissenschaftlichem Arbeiten vorgelegt werden, ein ästhetisches und wissenschaftliches Archiv, das Forschung, Lehre und kuratorische Praxis verbindet und nicht zuletzt den Künstlerinnen und Künstlern die Gewissheit gibt, Teil eines Wissensspeichers zu sein.

 kunstsammlung

ART and the MIND – Ernst H. GOMBRICH
Mit dem Steckenpferd unterwegs

Sybille Moser-Ernst (ed.)
V&R unipress Göttingen 2018, 442 pages with 59 figures, Hardcover Editorial Assistance by Ursula Marinelli. Coauthors: Julian Bell, Hans Belting, Alfred Brendel, Yiqiang Cao, David Carrier, David Freedberg, Leonie Gombrich, Werner Hofmann, Nadia Justine Koch, Veronika Korbei, Robert Kudielka, Ursula Marinelli (2), Partha Mitter, Sybille Moser-Ernst (9), John Onians, Francois Quiviger, Josef G. F. Rothhaupt, Willibald Sauerländer, Georg Vasold.

Ernst H. Gombrich, the Art Historian, master of both Continental thought and English language, became one of the World’s most well-known representatives of the discipline. Half a century ago his testable theories transformed thinking on how to look at art. After only a few years during which semiotics appeared to render Sir Ernst’s common-sense framework outdated, the rise of cognitive approaches has enabled him to recover internationally the status he once had in France as a radical thinker within modern philosophy. This book explores Gombrich’s intellectual legacy by analysing some of the concepts and insights in the context of Im-age Science, the “Steckenpferd”. The international contributors are original authorities in their own right, among them some of Gombrich’s former students.

art-and-the-mind 

Josef Moroder Lusenberg
Ein Künstlerfürst in der Provinz: Pinakoplastiker und Maler

Sybille Moser-Ernst
Rosenheim 2016 (Rosenheimer)

Josef Moroder Lusenberg stellt eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit in den Dolomiten Ladiniens dar. Im reifen Alter leistete er sich noch eine Ausbildung zum Maler an der Akademie in München, wo er Schüler und Freund von Defregger, aber auch von Löfftz und Diez wurde. War er als Malerbildhauer – Pinakoplastiker – großformatiger Reliefs bis in die Ränge des Stahlriesen Krupp bekannt und beauftragt worden, so gelang es ihm nun, vor allem im Porträtfach mit erstaunlichem Können zu überzeugen. Seine im rilievo schiacciato und im Beizen gewonnenen malerischen Fähigkeiten baute er zu freien malerischen Formen für ein neues, stilles, kleinformatiges Genre aus, dessen künstlerische Produkte wir „Zustand-Bilder“ nennen wollen.

Moser-Ernst: Moroder Lusenberg


Barock. Kunstgeschichte eines Wortes

Markus Neuwirth
Innsbruck – Wien – Bozen 2015 (StudienVerlag)

Der Autor bringt zum ersten Mal einen geschlossenen Überblick über die Ableitung des Wortes und des Epochenbegriffs "Barock". Mit zum Teil noch nicht publizierten Quellen bzw. bislang falsch interpretierten Textstellen wird ein Überblick geschaffen, der die verschiedenen Ableitungsstränge aus dem Mittelalter und der Neuzeit vereint. Der Wortverlauf und die Bildgeschichte werden aus der Juweliersprache Portugals über Spanien, Italien, Frankreich und schließlich Deutschland/Österreich verfolgt. Sie bringen erstaunliche Ergebnisse zum Vorschein: Das Wort ist noch vor der Aufklärung als Mahnung und sittliche Unterweisung in satirischen Schriften und Fantasielandkarten als Attacke gegen den Adel verwendet worden. Schritt für Schritt binden sich an das Wort bestimmte visuelle Vorstellungen, ausgehend von der schiefrunden Perle oder von den Höhlungen der vom Wasser ausgewaschenen Felsen. Ende des 18. Jahrhunderts finden Franzosen wie Antoine Chrysostôme Quatremère de Quincy zum ersten Mal einheitliche Kriterien der stilistischen Beschreibung. Der Schweizer Jacob Burckhardt prägt im 19. Jahrhundert den Epochenbegriff bis heute. Da Angriffe gegen die Meister des Barocks zum Kanon gehören, wird die Geschichte dieser Frage von Michelangelo und Borromini bis in die Gegenwart verfolgt.

Barock. Kunstgeschichte eines Wortes

Polychrome Metamorphosen.
Mittelalterliche Skulpturen in neuzeitlichen Fassungen

Ursula Marinelli
Innsbruck 2015, (innsbruck university press • iup)

Mittelalterliche Skulpturen in neuzeitlichen Fassungen – eine Problematik, die in der Disziplin Kunstgeschichte zwar bekannt ist, bislang jedoch nie eine nähere Betrachtung erfuhr. Die Autorin erschließt diese hybriden Gebilde für die kunstgeschichtliche Forschung und versucht mit Hilfe von denkmalpflegerischen, restauratorischen sowie theologischen Ansätzen ihren Ursachen auf den Grund zu gehen.

Marinelli: Polychrome Metamorphosen

 

Das ist Österreich! Bildstrategien und Raumkonzepte 1914 – 1938

Christoph Bertsch (Hrsg.)
Berlin 2015 (Gebr. Mann Verlag)

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Andrea Fink, Peter Melichar, Karin Moser, Ute Pfanner, Xenia Ressos.

„Das ist Österreich!“ setzt der Vorstellung von einer konservativen Kunst der Jahre zwischen den Weltkriegen ein vielstimmiges und disharmonisches Bild entgegen: Die künstlerische Avantgarde spielt mit dem neu gewonnenen Freiraum und ist zugleich der aufsteigenden Bedrohung totalitärer Regime ausgesetzt. Ausstellung und Buch versuchen dem Raum zu geben, das ausgeklammert ist, das zusammenzuführen, was getrennt ist, das sichtbar zu machen, das ausgelöscht ist und auch jene Abgründe in der Kunst zu zeigen, in denen sich die Gräuel ankündigen. Malerei, Fotografie und Film stehen neben Architektur- und Theatermodellen, sodass sich eine umfassende Sicht auf die durchaus widersprüchlichen, vielfältigen künstlerischen Tendenzen der Jahre vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zum Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland eröffnet.

Das ist Österreich! Bildstrategien und Raumkonzepte 1914 – 1938, Berlin 2015, 400 Seiten, (Gebr. Mann Verlag)

 

Michael Pacher.
Zwischen Zeiten und Räumen

Lukas Madersbacher
Berlin, München 2015 (Deutscher Kunstverlag) / Bozen (Athesia Verlag)

Der Südtiroler Maler und Bildschnitzer Michael Pacher (ca. 1435–1498) nimmt eine besondere Rolle in der Geschichte der europäischen Kunst ein. Einerseits gelten seine großen Flügelaltäre – wie jener von Sankt Wolfgang am Wolfgangsee in Oberösterreich – als Glanzleistungen der Spätgotik, andererseits darf Pacher als einer der ersten Renaissancekünstler des Nordens gelten. Bei einem frühen Aufenthalt in Padua lernte er die Werke von Mantegna, Donatello, Uccello und Lippi kennen. Wie kein anderer Künstler außerhalb Italiens machte er sich die neuen Konzepte des zentralperspektivischen Bildes zu eigen. Die Spannung zwischen den geographischen und stilistischen Polen macht den Reiz seiner Werke aus, warf aber auch Probleme auf, denen der Künstler mit erstaunlich innovativen Lösungen begegnete. Der Band stellt das Gesamtwerk Michael Pachers in Wort und Bild vor und zieht eine Summe der bisherigen Forschung. Anhand von Werkanalysen wird auch versucht, dem intellektuellen Profil dieses Künstlers auf der Schwelle zur Neuzeit auf die Spur zu kommen.







 http://ecx.images-amazon.com/images/I/614DrESuweL._SX258_BO1,204,203,200_.jpg


Gegenwelten

Herausgegeben von Christoph Bertsch und Viola Vahrson
Innsbruck, Wien 2014 (Haymon Verlag)


Mit Beiträgen von:

Raimund Abraham, Anonym, Kenneth Anger, a7, Tatjana Bartsch, Nike Bätzner, Gottfried Bechtold, Christoph Bertsch, Jiri Beutler, Joseph Beuys, Reinhold Bichler, Gerd Blum, Hannes Böhringer, Ondrej Brody & Kristofer Paetau Eva Brokova, Günter Brus, Lucilla Catania, Marcel Duchamp, Heimito von Doderer, Carl Einstein, Werner W. Ernst, Valie Export, Thomas Feuerstein, Fischli & Weiss, Dieter Fuchs, Morto da Goffezza, Dennis Graef, Ruth Guttmanova, Johan Frederik Hartle, Philine Helas, Werner Herzog, Thomas Hirschhorn, Hannah Höch, Anke Hoffmann, Martin Kippenberger, Erich Kistler, Peter Kogler, Jannis Kounellis, Robert Jelinek/Heimo Zobernig, Thomas Lange, Bart Lootsma, Sepp Mahler, Rémy Markowitsch, Gerald Matt, Brigitte Mazohl, Ulrich Menter, Franziska Metzger, Sybille Moser Ernst, Yves Netzhammer, Hermann Nitsch, Andreas Oberhofer, Giuseppe Penone, Andrea Pichl, Christine Prantauer, Xenia Ressos, José Alejandro Restrepo, Cloti Ricciardi, Paul von Rittinger, Heidrun Sandbichler, Veronika Sandbichler, Markus Schinwald, Hans Semper, Gregor Schneider, Ruth Schnell, Jeremy Shaw, Roman Siebenrock, Pavel Sonnerstein, Esther Stocker, Karl Stojka, Jan Svankmajer, Marco Szedenik, Erika Taussigova, Hana Turnovska, Viola Vahrson, August Walla, Robert Walser, Aby Warburg, Lois Weinberger, Helga Weissova, Franz West, Markus Wirthmann, Adolf Wölfli.


Cover "Gegenwelten"


Samson und Delila
in der Kunst von Mittelalter und Früher Neuzeit

Xenia Ressos
Petersberg 2014 (Michael Imhof Verlag)

Die im Alten Testament überlieferte Erzählung von der verhängnisvollen Liebe des übermenschlich starken Helden Samson zu Delila, die ihm das Geheimnis seiner Unbesiegbarkeit entlockt und ihn damit zu Fall bringt, fand seit dem frühen Mittelalter einen breiten Niederschlag in der bildenden Kunst. Vor allem der schicksalhafte Augenblick von Samsons Schur ist sowohl in sakralen wie auch profanen Kontexten in unzähligen Variationen festgehalten. In der vorliegenden ikono­grafischen Untersuchung wird das Vorkommen, die bildnerische Ausgestaltung und der Sinngehalt des Motivs unter Berücksichtigung der exegetischen und philologischen Grundlagen vorgestellt und die Intention und Rezeption seiner Darstellung in der Malerei und Grafik von Mittel­alter und Früher Neuzeit beleuchtet.


Buchcover


Florenz in der Frühen Neuzeit
Stadt der guten Augen und bösen Zungen

Christoph Bertsch, Philine Helas
Berlin 2013 (Gebr. Mann Verlag)

www.reimer-mann-verlag.de/mann/

Als "Stadt der guten Augen und bösen Zungen" bezeichnete Vincenzo Borghini Florenz im Jahre 1577. Damit benennt er das energiegeladene Verhältnis von Bild und Wort, das bereits für die Jahrhunderte zuvor gilt. In der Frühen Neuzeit bilden literarische und wissenschaftliche Werke, Inschriften im Stadtraum und an den Kunstwerken und die Artefakte selbst ein komplexes Verweissystem. Zu dieser Repräsentation der Stadt tragen die wirtschaftlich und politisch dominierenden Familien ebenso wie die Hospitäler, Zünfte und Bruderschaften bei. Das Festwesen und die Bildprogramme im öffentlichen Raum reflektieren nicht nur die historischen Prozesse, sie sind tragen den Übergang von der Republik zum Prinzipat wesentlich mit. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich dieser komplexen visuellen Kultur und ihren Transformationen unter sozialhistorischen und ikonographischen Gesichtspunkten.


Florenz

 

Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)

Begründet von Klaus Wessel und Marcell Restle. Unter Mitwirkung von Birgitt Borkopp, Barbara Schellewald, Thomas Steppan und Lioba Theis herausgegeben von Marcell Restle.

Bd. VII, Lieferung 52, Stuttgart 2013 (Verlag Anton Hiersemann). ISBN 978-3-7772-1315-6

Mit Beiträgen von Thomas Steppan, Jutta Dresken-Weiland, Marcell Restle, Annegret Plontke-Lüning, Antje Bosselmann-Ruickbie, Birgitt Borkopp-Restle.

img_07_52 


Das Glück soll hier zu Hause sein
Bewohnte Träume – die Künstlerhäuser von
Luigi Bonazza, William Morris und Carl Larsson

Maximiliane Buchner
Innsbruck 2012 (innsbruck university press)

Der Maler und Grafiker Luigi Bonazza (1877-1965) ließ sich noch vor Ausbruch des 1. Weltkrieges in seiner Heimatstadt Trient ein Haus bauen, das vom Grundriss über das Mobiliar bis hin zu einem Freskenzyklus allegorischen sowie mythologischen Inhalts von ihm selbst entworfen worden war. Die sogenannte „Casa Bonazza“ steht damit, was Idee, Ausführung und ihre stilistischen Merkmale anbelangt, in der Nachfolge bekannter Künstlerhäuser im Europa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gilt als einzigartiges Beispiel für die Kulturlandschaft des Großraums Tirol. Zu den berühmtesten Künstlerresidenzen jener Zeit gehören unter anderem das „Red House“ von William Morris, dem führenden Kopf der Arts and Crafts-Bewegung in England; das Wohnhaus Carl Larssons in Schweden und auch die Villa Stuck in München, repräsentatives Zuhause des Malerfürsten Franz von Stuck. Diese Künstlerheime, so verschieden sie in ihrer Ausführung auch sein mögen, tragen ein wichtiges gemeinsames Kriterium in sich: Sie wurden nicht etwa nur vom Künstler in fertigem Zustand gekauft und dann den persönlichen Wünschen des neuen Besitzers entsprechend umgestaltet, sondern von Grund auf neu erschaffen und dienten ihrem Bewohner je nach Intention als Rückzugsort oder inspirierende Anregung, als Stätte der Repräsentation und Manifestation seines finanziellen Erfolges. Sie weisen alle Charakteristika eines Gesamtkunstwerks auf und stellen so nicht nur ein Idealbild des Wohnens und Lebens in ästhetischer Hinsicht dar, sondern sind oftmals auch als Manifest einer von dem Künstler als ideal angesehenen Lebensform zu verstehen.


bonazza-bild


Villa. Garten. Landschaft.
Stadt und Land in der florentinischen Toskana als politischer und ästhetischer Raum

Von Christoph Bertsch, mit einem Vorwort von Luigi Zangheri
Berlin 2012 (Gebr. Mann Verlag)

www.reimer-mann-verlag.de/mann/

Die Villa im Florentiner Umland war zur Zeit der Frührenaissance Rückzugsort für die merkantile Mittelschicht. Ladenbesitzer und Tucherzeuger, Notare und Bankiers verbrachten hier viele Monate des Jahres. Die politische und wirtschaftliche Aneignung und Ausbildung einer stadtnahen Kulturlandschaft rund um Florenz, des contado, beeinflusste entscheidend die Wahrnehmung von Natur. Eine neue perspektivische Raumwahrnehmung entstand genau hier, im engen Austausch von Stadt und Land. Jenseits einer Kunstgeschichte als Herrschaftsgeschichte werden neben den Anwesen der führenden Florentiner Familien, so der Acciaiuoli, Dini, Medici, Pazzi, Rucellai und Sassetti, viele Projekte weniger bekannter Auftraggeber mit ihrer Lage, Aussicht sowie unter gartenspezifischen Aspekten erörtert. Hinzu treten zeitgenössische Quellentexte zum Leben auf dem Land, literarische Zeugnisse und bildnerische Werke der Darstellung von Natur und Landschaft des 14. und 15. Jahrhunderts in der Toskana. Ein Katalog ausgewählter Villen und Gärten lädt zu ihrer Erkundung ein.


Bertsch_Villa_deutsch


Villa. Giardino. Paesaggio. Città e contado nella Toscana fiorentina nell’accezione di spazi estetici e politici

Di Christoph Bertsch, con prefazione di Luigi Zangheri
Firenze 2012 (edizioni medicea)

"Sulla Toscana, fino ad ora, avevamo a disposizione un’infinità di studi storici, di storia dell’arte, di geografia, con approfondimenti naturalistici, economici e sociali, ecc. A questi, oggi, si aggiunge il nuovo contributo di Christoph Bertsch apprezzabile per la sua originalità e per avere colto gli aspetti più autentici e determinanti un paesaggio culturale."
Luigi Zangheri


Bertsch_Villa_Italienisch

 

Hocheppan.
Die Burg und die romanischen Fresken in ihrer Kapelle

Walter Landi, Helmut Stampfer, Thomas Steppan

Regensburg 2011 (Verlag Schnell & Steiner).
ISBN 978-3-7954-2383-4

Hocheppan ist eine der bekanntesten Burgen Südtirols und stellt mit seiner im frühen 13. Jahrhundert vollständig ausgemalten Kapelle eines der bedeutendsten Denkmäler der romanischen Wandmalerei im Alpenraum dar.

Die über dem Etschtal auf einem steilen Porphyrfelsen errichtete Burg bietet einen der bestimmenden Eindrücke der viel besuchten Kulturlandschaft des Burggrafenamtes. In spätsalischer Zeit gegründet und bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts als herrschaftlicher Dynastensitz mehrmals erweitert, handelt es sich um eine geschlossene Anlage mit imposantem fünfeckigen Bergfried. Die Burg und die zwischen 1205 und 1210 entstandenen Fresken der Kapelle bezeugen eindrucksvoll den Machtanspruch der Grafen von Eppan. In den von der byzantinischen Kunst maßgeblich beeinflussten Malereien verbinden sich Monumentalität und erzählerischer Reichtum zu einem der aussagekräftigsten Werke der Romanik.

Hocheppan 

 

Castel d’Appiano.
Complesso castellare e affreschi romanici della cappella

Walter Landi, Helmut Stampfer, Thomas Steppan

Regensburg 2011 (Verlag Schnell & Steiner). ISBN 978-3-7954-2384-1

Il castello, fondato nel 1123/31, riveste una posizione di primo piano tra i monumenti romanici della regione alpina. L’insieme di architettura e pittura si è mantenuto pressoché integro attraverso i secoli e manifesta ancora oggi le proprie caratteristiche romaniche in modo splendidamente unitario.

 castel

 

Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)

Bd. VII, Lieferung 51, Stuttgart 2011 (Verlag Anton Hiersemann). ISBN 978-3-7772-1127-5

Begründet von Klaus Wessel und Marcell Restle. Unter Mitwirkung von Birgitt Borkopp, Barbara Schellewald, Thomas Steppan und Lioba Theis herausgegeben von Marcell Restle.

Mit Beiträgen von Barbara Schellewald, Galina Fingerova, Peter Soustal, John Lowden, Albrecht Berger, Thomas Steppan.

 

img_07_51 


Inszenierung des Sieges – Sieg der Inszenierung. Interdisziplinäre Perspektiven,

Michaela Fahlenbock, Lukas Madersbacher und Ingo Schneider (Herausgeber)
Innsbruck - Wien - Bozen 2011 (Studienverlag)

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen wurden Siege, aber auch Niederlagen auf unterschiedliche Weise inszeniert, instrumentali-siert, propagandistisch überhöht und medial aufbereitet. Das vorliegende Buch stellt das Ergebnis eines Projekts des Forschungszentrums Schnittstelle Kultur. Kulturelles Erbe Kunst Wissenschaft Öffentlichkeit an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Innsbruck dar, dessen Ziel eine multidisziplinäre Annäherung an das anthropologische Phänomen der Inszenierung von Sieg und Niederlage war. Dabei stellte sich heraus, dass entsprechende Handlungsmuster keineswegs nur auf die Sphären des Kriegerisch-Militärischen und des Politisch-Repräsentativen beschränkt bleiben, sondern in einem breiten Spektrum des sozialen und kulturellen (Alltags-)Lebens anzutreffen waren und sind, etwa auch in der Auseinander-setzung mit der Natur, in der Medizin oder im Alpinismus.
Die Analysen dieses Bandes zeigen aber auch, dass die konkreten Formen der Inszenierung nicht bloß als situations-gebundene Verhaltensmuster erklärbar sind, sondern auch als aufschlussreiche Indikatoren für allgemeine kulturelle und historische Entwicklungen und dass schließlich hinter so mancher Inszenierung eines Sieges bei genauem Hinsehen ein Sieg der Inszenierung selbst sichtbar wird.
Der Band vereint Beiträge von WissenschaftlerInnen aus den Disziplinen Alte Geschichte, Archäologie, Orientalistik, Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie.


Inszenierung des Sieges


De re artificiosa: Festschrift für Paul von Naredi-Rainer
zu seinem 60. Geburtstag

Lukas Madersbacher und Thomas Steppan (Herausgeber)
Regensburg 2010 (Verlag Schnell und Steiner)

Der Band, dessen Titel auf den großen Architekturtheoretiker Leon Battista Alberti anspielt, versammelt 29 kunstwissenschaft-liche Aufsätze von Freunden, Kollegen und Schülern des Jubilars. Der Bogen spannt sich zeitlich von der Antike bis in die Gegenwart und umfasst Beiträge zur Kunsttheorie wie ikono-graphische und ikonologische, form- und stilgeschichtliche Studien.

Autoren: G. Ammann, L. Andergassen, V. Berti, Ch. Bertsch, G. Biedermann, G. Binding, P. Braselmann, G. Brucher, M. Deppermann, J. K. Eberlein, N. Gramaccini, A. Senarclens de Grancy, H. Günther, G. M. Lechner OSB, L. Madersbacher, S. K. Moser-Ernst, M. Neuwirth, J. Pieper, G. Pochat, R. Prochno, A. Rosenauer, W. Schäfke, P. O. Scholz, T. Seebaß, H. Stampfer, Th. Steppan, A. Tönnesmann, E. Walde, A. Wolff


artificiosa


Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung

Paul von Naredi Rainer (Herausgeber)
unter Mitwirkung von Johann Konrad Eberlein und Götz Pochat
Stuttgart 2010 (Kröner Verlag)

In 166 klar strukturierten Artikeln rekapitulieren Spezialisten des Faches die zentralen Werke der Kunstgeschichtsschreibung aus sechs Jahrhunderten: Von Ghiberti und Vasari über Bosio, Winckelmann oder John Ruskin, Viollet-le-Duc, Dehio und Panofsky bis hin zu Max Imdahl oder Hans Belting werden jeweils die Entstehungsbedingungen des Werkes reflektiert, sein Inhalt zusammengefasst und die Wirkungsgeschichte skizziert.


Cover Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung


Cella. Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung

Christoph Bertsch, Silvia Höller (Herausgeber)
Innsbruck, Bozen, Wien 2010 (Skarabaeus Verlag)

Künstlerinnen und Künstler: Ingmar Alge, Angelo Aligia, Matthew Barney, Gottfried Bechtold, Fatima Bornemissza, Tania Bruguera, Lucilla Catania, Thomas Feuerstein, Flatz, Rainer Ganahl,Morto da Goffezza, Morto da Goffezza Il giovane, Marcel Hiller, Zenita Komad, Jannis Kounellis, Annja Krautgasser, Maria Kristof, Carla Mattii, Yves Netzhammer, Giuseppe Penone, Pietro Perrone, Alfredo Pirri, Platino, Christine Prantauer, Cloti Ricciardi, Daniel Richter, Pipilotti Rist, Gerwald Rockenschaub, Heidrun Sandbichler, Eva Schlegel, Gregor Schneider, Esther Stocker,Milica Tomic, Christoph Wachter, Mathias Jud, Lois Weinberger, Margret Wibmer, Ingrid Wildi

Mit Textbeiträgen von Christina Antenhofer, Christoph Bertsch, Gerd Blum, Giulia Dallapiccola, Monica De Sario, Edith Frank-Rieser, Robert Gander, Kurt Grünewald, Johan Frederik Hartle, Silvia Höller, Verena Konrad, Bart Lootsma, Gerald Matt, Andreas Müller, Paul Naredi-Rainer, Andreas Oberprantacher, Angela Maria Piga, Eveline Schöpfer-Mader, Roman Siebenrock, Karlheinz Töchterle


cellar-b


F WIE FELLIN F COME FELLIN

Markus Neuwirth (Herausgeber)
Bozen 2010 (Athesia Verlag)


fellin


Geschichte als Gegenwart: Festschrift für Magdalena Hörmann- Weingartner(= Schlern- Schriften 352)

Leo Andergassen und Lukas Madersbacher (Herausgeber)
unter Mitwirkung von Julia Thurn und Taxis

Innsbruck 2010 (Universitätsverlag Wagner)


Geschichte als gegenwart


Sankt Helena am Wieserberg
Die spätromanischen Wandmalereien

Thomas Steppan
Regensburg 2009 (Verlag Schnell & Steiner)

Die romanische Saalkirche liegt im Gailtal bei der Gemeinde Dellach, einer durch den Reiz ihrer Unberührtheit ausge-zeichneten Kulturlandschaft im Grenzgebiet zu Italien. Sie bietet durch ihre malerische Ausstattung von Apsis, Triumphbogen und Südfassade ein heterogenes Programm im Wechselspiel zwischen Tradition und Neuerung. Bisher kunsthistorisch nur wenig gewürdigt, stellen die Wandmalereien einen interessanten Beitrag zur Stilgeschichte der Romanik im Süden Österreichs dar. Großer Kunstführer zu einem Kleinod der Romanik in Kärnten.
St. Helena am Wieserberg nimmt wegen seiner bedeutenden Fresken eine wichtige Stellung unter den mittelalterlichen Denkmälern Kärntens ein. Bildrepertoire und Stil dokumentieren die im Wandel von der Romanik zur Gotik begriffene Kunst-entwicklung des 13. Jhs. in der von vielen Einflüssen bestimmten Grenzregion.


Sankt Helena ST


Bildmagie und Brunnensturz
Visuelle Kommunikation von der klassischen Antike bis zur aktuellen medialen Kriegsberichterstattung

Elisabeth Walde (Herausgeber)
unter Mitarbeit von Monika Fink und Thomas Steppan
Innsbruck, Wien, Bozen 2009 (StudienVerlag)

Noch nie war die Menschheit von einer derartigen Masse an Bildern überflutet wie heute. Unser tägliches Leben wäre ohne die Bilderwelt in Printmedien, Werbung, Fernsehen und medialen Spielen gar nicht mehr vorstellbar, täglich werden wir so in unserem Handeln und Denken unbewusst beeinflusst. Wenn auch dieses Übermaß an Bildern neu ist, so werden Bilder schon seit tausenden von Jahren für die religiöse, politische und ökonomische Beeinflussung von Menschen verwendet.
Zweifelsohne geht von Bildern Macht aus, deren Vernichtung mit wahren Bilderstürmen verbunden war und ist. Bilder dienen der friedlichen Identitätsfindung wie auch der martialischen Kriegs-treiberei. In diesem Themenbereich bewegen sich die 28 Beiträge dieses Bandes, an dem Wissenschaftler aus den Disziplinen Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Geschichte, Zeit-geschichte, Volkskunde, Musikwissenschaft und Kunstphilosophie mitgearbeitet haben.

Mit Textbeiträgen von:
Christina Antenhofer, Karl C. Berger, Christoph Bertsch, Gerd Blum, Wolfgang Czysz, Rosanna Dematté, Monika Fink, Veronika Gertl, Gerald Grabherr, Anna Hauser, Stefan Hölscher, Helga Maria Kofler, Ute Kurz, Marion Meyer, Sybille-Karin Moser-Ernst, Florian Martin Müller, Paul Naredi-Rainer, Verena Oberparleiter, Andreas Oberprantacher, Brinna Otto, Stefanie Rammer, Gerhard Schick, Harald Stauber, Thomas Steppan, Wolfgang Szaivert, Elmar Waibl, Elisabeth Walde



Bildmagie ST


Die romanische Wandmalerei in Tirol
Tirol-Südtirol-Trentino

von Helmut Stampfer und Thomas Steppan
Regensburg 2008 (Verlag Schnell & Steiner)

Das historische Tirol - inbegriffen ist das ehemalige „Welschtirol", die Provinz Trient - besitzt heute den dichtesten Bestand romanischer Fresken in Europa. An der wichtigen Alpenschleuse gelegen, in einer Zeit, als Europa durch die Kreuzzüge und das Pilgerwesen in Bewegung geriet, war „das Land im Gebirge" politisch bedeutend und verfügte über eine kulturelle Kapazität, die nicht zuletzt aus den zahlreichen Einflüssen des Nordens und Südens resultierte. Der fehlende Wohlstand späterer Zeiten schützte die Werke vor Zerstörung. Neben epochalen Hauptwerken wie den Malereien am Brixner Dombezirk, in der Krypta vom Kloster Marienberg, der Burgkapelle von Hocheppan oder im Johanniterhospiz von Taufers, die auf die Verbindungen zu süddeutschen Kunstzentren, zu Venedig, Sizilien und auf die Einflüsse der byzantinischen Malerei hinweisen, ergänzen zahlreiche Fresken einfacher Dorfkirchen das Bild der sakralen romanischen Monumentalmalerei. Hinzu kommen profane Werke, wie der bedeutende Ywain-Zyklus auf Burg Rodenegg. Seit 1928 ist keine umfassende Monographie zur romanischen Wandmalerei in Tirol erschienen. Die Zahl der bekannten Denkmäler hat sich seither annähernd verdoppelt.
Die zahlreichen im „alten Tirol" erhaltenen romanischen Wandmalereien geben einen tiefen Einblick in die Bildwelt der Romanik. Sie zeugen von ihrer Bedeutungsschwere und Pracht, aber auch von künstlerischer Vielfalt. Das reich illustrierte Buch präsentiert erstmals den Gesamtbestand der Denkmäler der alpinen Kunstregion und ermöglicht eine klarere Vorstellung von der Entwicklung der romanischen Malerei in Mitteleuropa.


Romanische Wandmalerei ST

 

Affreschi Romanici in Tirolo e Trentino

Helmut Stampfer e Thomas Steppan

Volume speciale di Patrimonio Artistico Italiano.Mailand 2008 (Verlag Jaca Books).    ISBN 978-88-16-60389-9

Un‘ eccezionale concentrazione di pitture murali di epoca romanica segna l’area geoculturale del Tirolo, a cavallo fra Austria e Italia, un patrimonio vastissimo arricchito nel corso del XX secolo da nuove scoperte e progressivamente svelato da svariate campagne di restauro. Questo grande giacimento di cultura figurativa romanica, due secoli di pittura fra 1100 e 1300, resta tuttavia privo di un contributo monografico dal lontano 1928, quando Josef Garber pubblicò un ampio studio che copriva la zona del Tirolo settentrionale, orientale e meridionale. Ottant’anni dopo, questo volume presenta una sintesi completa e riccamente illustrata di tale eccezionale patrimonio comprendendovi anche la parte meridionale oggi meglio conosciuta come Trentino. Questa scelta è determinata non solo dalla pluriseculare appartenenza del Trentino alla contea del Tirolo, ma anche e sopratutto dalle relazioni e ordine storico-artistico che corrono fra Trento e Bolzano, tra la Val di Non e la Val d’Adige, relazioni che emergono chiaramente dal confronto tra le opere illustrate nel libro. Il volume, ampiamente corredato da fotografie, non si rivolge soltanto agli specialisti. Gli affreschi romanici del Tirolo e del Trentino sono portatori di un potente messagio tanto artistico quanto spirituale che affascina da secoli chiunque sia disposto ad accoglierlo.

 61mtvlrdyyl__sx258_bo1204203200_


Faulheit

Viola Vahrson und Hannes Böhringer (Herausgeber)
Köln 2008 (Verlag der Buchhandlung Walther König)


Faulheit


Kunst in Tirol

Paul von Naredi-Rainer, Lukas Madersbacher (Herausgeber)
Innsbruck 2007 (Tyrolia Verlag)

Die fundierte und faszinierende Darstellung der Geschichte der Kunst in Nord-, Ost- und Südtirol in zwei Bänden. Initiiert vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck bietet dieses Werk einen umfassenden Überblick und ein differenziertes Bild der Kunstentwicklung in Tirol – von den urgeschichtlichen Anfängen bis zur Gegenwart.
Gegliedert sind die beiden Bände nach Epochen der Kunst. Zusammenfassende Einführungstexte und lexikalisch aufbereitete Katalogteile zu den bedeutendsten Kunstwerken erschließen die einzelnen Kunstgattungen und Kunstthemen. Ergänzend dazu bietet jeder Band ein ausführliches Register, so dass das Werk einerseits als anregendes Lesebuch und andererseits als verlässliches Nachschlagewerk benutzt werden kann.


Kunst in Tirol Box


Lois & Franziska Weinberger.
Feldarbeit/ Field Work

Christoph Bertsch, Silvia Höller
Innsbruck, Bozen, Wien 2007 (Skarabæus Studienverlag)

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Philip van Cauteren, Silvia Höller

Lois und Franziska Weinberger zählen heute zu den international renommiertesten Künstlern in Österreich. Ihr Werk ist singulär, unverwechselbar und Teil der internationalen Kunstdiskussion zugleich.
Zum einen wird das Frühwerk von Lois Weinberger vorgestellt, das Basis und Ausgangspunkt für seine heutigen Arbeiten bildet. Zum anderen werden die Zeichnungen, Skizzen, Textfragmente und Tücher, an denen die beiden Künstler seit vielen Jahren arbeiten, umfassend dokumentiert.


weinberger-b


opera austria.
Brüchige Perspektiven. Kunst im Herzen Europas
Frammenti di prospettive. L'arte nel cuore dell'Europa

Christoph Bertsch, Silvia Höller, Stefano Pezzato (Herausgeber)
Firenze, Innsbruck, Wien, München 2006 (edizioni medicea, Skarabæus Studienverlag)

Künstlerinnen und Künstler: Valie Export, Flatz, Gerwald Rockenschaub, Lois und Franziska Weinberger, Erwin Wurm, Ingmar Alge, Fatima Bornemissza, Dieter Buchhart, Rainer Ganahl, Michael Kienzer, David Moises, Katrin Plavcak, Heidrun Sandbichler, Christian Schwarzwald, Günther Steiner, Esther Stocker, Markus Wilfling, Yoonsook, Herbert Bayer, Gottfried Bechtold, Günther Brus, Ernst Caramelle, Freidl Dicker, Trude Fleischmann, Ernst Haas, Raoul Hausmann, Elke Krystufek, Paul Albert Leitner, Dorit Magreiter, Inge Morath, Friderke Petzold, Eva Schlegel, Ruth Schnell, Rudolf Schwarzkogler, Peter Weibel, Margret Wibmer


opera-b


Die Radikalität der Wiederholung
Interferenzen und Paradoxien im Werk Sturtevants

Viola Vahrson
München 2006 (Fink Verlag)


Wiederholung


Es lebt –
Sie werden sehen wie es eine Stadt durcheinander bringt

Frances Scholz, Viola Vahrson (Herausgeber)
Braunschweig 2005 (Hochschule für Bildende Künste)

Buchgestaltung und Herstellung gemeinsam mit Kathrin Burghard und Tobias Tank


Ausstellungsprojekt der Klasse Frances Scholz im Kunstraum Hüll


Es lebt 2

1 - 2 - 3 - 4


Entwurfsatlas Museumsbau

Paul von Naredi-Rainer
Basel, Berlin, Boston 2004 (Birkhäuser Verlag)

Ein systematischer und grundlegender Überblick der Entwurfs-theorie und -praxis imaktuellen Museumsbau. Im systematischen Teil werden Geschichte und Typologie, architektonische Formensprache, Grundriß und Erschließung, Licht- und Klimatechnik dargestellt.


Museumsbauten


Museum Buildings - A Design Manual

Paul von Naredi-Rainer
Basel, Berlin, Boston 2004 (Birkhäuser Verlag)


Museum Buildings 2


Zwischen Stadt und Kult.
Die Sprache moderner Museumsarchitketur

Paul von Naredi-Rainer
Köln 2003 (Sigurd Greven-Stiftung)


Stadt Kult NR


ASINGIT
Die Stimme des Anderen. Kunst aus Nunavut

Ursula Mathis-Moser, Sybille-Karin Moser (Herausgeber)
Innsbruck 2002 (Leopold-Franzens-Universität)


asingit


Der Sterzinger Apostelaltar von Friedrich Pacher

Leo Andergassen und Lukas Madersbacher (Herausgeber)
mit Beiträgen von Martin Kapferer, Robert Engl, Christoph Hofer und Karl Volgger

Bozen 2002 (Athesia Verlag)

Der vorliegende Band führt die verstreuten Teile von Friedrich Pachers spätgotischen Apostelaltar zusammen und dokumentiert den Zustand der Teile. Der den Aposteln Petrus und Paulus gewidmete Altar darf als Hauptwerk Friedrich Pachers angesehen werden. Er entstand in den achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts für die Kapelle des Ansitzes Jöchlsthurn in Sterzing. Bereits in der Barockzeit wurde das Retabel auseinander genommen. Mitteltafel und Predella kamen im 19. Jahrhundert nach Schloss Tratzberg. Die Flügelbilder gelangten als Stiftung an das Tiberiaskloster am See Genezareth. Das zentrale Werk der Tiroler Kunstgeschichte wird zumindest in dieser Form als Printmedium zusammengeführt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.


Apostelaltar


Architektur und Harmonie. Zahl, Maß und Proportion in der abendländischen Baukunst

Paul von Naredi-Rainer
Köln 2001, 7. Auflage (DuMont Verlag)



1. Auflage


Arch Harmonie 2 NR


Grundriß der abendländischen Kunstgeschichte

begründet von Leonie Wilckens fortgeführt von
Dagmar und Paul von Naredi-Rainer

Stuttgart 2000, 3. Auflage (Kröner Verlag)

Der nach Epochen unterteilte und chronologisch geordnete Band bietet einen Überblick über die wichtigsten Künstler und Werke der Geschichte der europäischen Kunstgeschichte. Berücksichtigt werden dabei Architektur, Plastik und Malerei ebenso wie Buchmalerei, Kunsthandwerk, Goldschmiedekunst, Video- und Aktionskunst sowie Fotografie. Jedem Epochenkapitel ist einleitend ein kurzer Abriss der politischen sowie der Geistes- und Kulturgeschichte vorangestellt. Im Anhang sind eine sorgfältig recherchierte und thematisch geordnete Auswahlbiografie und Register über Baudenkmäler und ihre Kunstwerke sowie die im Band erwähnten Künstler beigegeben.


Grundriß Kuge


Jacopo Pontormo. "Vier Frauen" in Carmignano
Ein Hauptwerk des Manierismus im Spannungsfeld der politischen und geistigen Umbrüche der zweiten Florentiner Republik

Christoph Bertsch
Wien, Köln, Weimar 2000 (Böhlau Verlag)

Jacopo Pontormo (1494–1556) zählt zu den wichtigsten Künstlern des 16. Jahrhunderts in Italien. Er steht für die Nobilitierung der Melancholie im Zeitalter des Saturn, viele seiner Bilder geben in verschlüsselter Form Grundideen menschlichen Seins wieder. Eines seiner Hauptwerke, die „Vier Frauen” in Carmignano, genannt „Heimsuchung”, wird im Spannungsfeld der politischen und geistigen Umbrüche der zweiten Florentiner Republik (1527–1530) zum exemplarischen Beispiel, um auf die Bedeutung unausgesprochener Intentionen hinzuweisen und die Wechsel-wirkung von ästhetischer Qualität und sozialhistorischer Relevanz zu untersuchen.


vier-frauen-b


... wenn es um die Freiheit geht:
... quando è in gioco la libertà:

Austria 1918 · 1938

Österreichische Malerei und Graphik der Zwischenkriegszeit
Immagini fra le due guerre in Austria


Christoph Bertsch
Wien, München 2000 (Verlag Christian Brandstätter)


austria-b


LITHOSTROTON
Studien zur byzantinischen Kunst und Geschichte

Festschrift für Marcell Restle, Stuttgart 2000

Birgitt Borkopp, Thomas Steppan (Herausgeber)
Stuttgart 2000 (Anton Hiersemann Verlag)


Litostrothon

 

Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)

Bd. VI, Lieferung 44, Stuttgart 1999 (Verlag Anton Hiersemann). ISBN 3-7772-9933-2 

Begründet von Klaus Wessel und Marcell Restle. Unter Mitwirkung von Birgitt Borkopp, Barbara Schellewald, Thomas Steppan und Lioba Theis herausgegeben von Marcell Restle.

Mit Beiträgen von Stefan Sinos, Thomas Steppan, Werner Seibt, Thomas Dittelbach.

 06_44

 

Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)

Bd. VI, Lieferung 43, Stuttgart 1999 (Verlag Anton Hiersemann). ISBN 3-7772-9902-2

Begründet von Klaus Wessel und Marcell Restle. Unter Mitwirkung von Birgitt Borkopp, Barbara Schellewald, Thomas Steppan und Lioba Theis herausgegeben von Marcell Restle.

Mit Beiträgen von Thomas Steppan, Barbara Schellewald, Wolfgang Müller-Wiener, Josef Engemann, Stefan Sinos.

 06_43


Die Burgkapelle von Hocheppan

Helmut Stampfer und Thomas Steppan
Bozen 1998 (Verlagsanstalt Athesia)


Burgkapelle ST

 

Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)

Bd. VI, Lieferung 42, Stuttgart 1997 (Verlag Anton Hiersemann). ISBN 3-7772-9728-3
Begründet von Klaus Wessel und Marcell Restle. Unter Mitwirkung von Birgitt Borkopp, Barbara Schellewald, Thomas Steppan und Lioba Theis herausgegeben von Marcell Restle.

Mit Beiträgen von Helen Deliyanni-Doris, Peter Soustal, Thomas Steppan.

Das RbK hat sich die Aufgabe gestellt, das reiche, vielfältige, aber weit verstreute Material der künstlerischen Hinterlassenschaft des byzantinischen Reiches zu sammeln und zugänglich zu machen. Topographische Artikel führen die Kunstdenkmäler der Provinzen und der größeren Städte vor; Sachartikel behandeln die großen Teilgebiete der bildenden Kunst, die Formen der Architektur sowie die namentlich und aus ihren Werken bekannten Künstler und ähnliches; ikonographische Artikel zeigen das Entstehen der Bildthemen, ihre Quellen und ihre Bedeutung. Ausführliche bibliographische Angaben schließen jeden Artikel ab.

06_42 


Arte e Violenza
Immagini fra le due guerre in Austria

a cura di Christoph Bertsch
con la collaborazione di Silvia Höller
Firenze 1997 (edizioni medicea)

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Stefan Malfer, Markus Neuwirth


violenza-b


Krieg Aufruhr Revolution
Bilder zur Ersten Repuplik in Österreich

Christoph Bertsch und Markus Neuwirth
Wien 1995 (Löcker Verlag)


krieg-b


Die Athos-Lavra und der trikonchale Kuppelnaos in der byzantinischen Architektur

Thomas Steppan
München 1995 (Editio Maris)


Athos ST


Museumsinszenierungen
Zur Geschichte der Institution des Kunstmuseums
Die Berliner Museumslandschaft 1830-1990

Alexis Joachimides, Sven Kuhrau, Viola Vahrson, Nikolaus Bernau (Herausgeber)
Dresden, Basel 1995 (Philo Verlagsgesellschaft)


Museumsinszenierungen


... der blutige Ernst des Lebens...

Arbeit. Schiksal. Theater
Der Maler Aksel Waldemar Johannessen (1880-1922)

Sybille-Karin Moser, Enrico Savio (Herausgeber)
Linz 1995 (Landesverlag Druckservice Linz)


ernst des lebens


Die Artuqiden-Schale im Tiroler Landesmuseum Innsbruck. Mittelalterliche Emailkunst zwischen Orient und Occident

 

Ausstellungskatalog des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck Nr. 6, wissenschaftliche Konzeption und Katalogredaktion Thomas Steppan.

 

München 1994 (Verlag Editio Maris).

ISBN 3-925801-24-3

 

Mit Vorwörtern von Paul Naredi-Rainer und Gert Ammann.
Beiträge von Thomas Steppan, Max Bär, Lutz Richter-Bernburg, Elisabeth Larcher, Eva Brunner / Melanie Hebein, Vera Pernthaler, Hans Prantl und Alfons Kasseroler.

 Artuqidenschale


Salomos Tempel und das Abendland. Monumentale Folgen historischer Irrtümer

Paul von Naredi-Rainer
Köln 1994 (DuMont Verlag)


Salomos Tempel NR


Tiroler Ausstellungsstraßen. Die Gotik

Lukas Madersbacher (Herausgeber)
Mailand 1994 (Edizioni Charta)


Gotik


Die ungewisse Hoffnung
Österreichische Malerei und Graphik zwischen 1918 und 1938

Christoph Bertsch und Markus Neuwirth (Herausgeber)
Salzburg, Wien 1993 (Residenz Verlag)

Mit Textbeiträgen vpn Manfred Wagner, Gert Ammann, Christoph Bertsch, Renate Breuss, Cornelia Cabuk, Angelika Gillmayr, Antonia Hoerschelmann, Gabriele Koller, Edwin Lachnit, Marietta Mautner Markhof, Sybille Karin Moser, Markus Neuwirth, Vera Vogelsberger


Ungewisse neu B


Industriearchäologie
Nord-, Ost-, Südtirol und Vorarlberg

Christoph Bertsch (Herausgeber)
Innsbruck 1992 (Haymon Verlag)

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Franz Mathis, Manfred Wehdorn, Elisabeth Baumgartner, Franz Caramelle, Manfred A. Getzner, Angelika Gillmayr, Gerard Kaltenhauser, Herbert Kuntscher, Maria-Rose Lang, Irmgard Mitterer, Joachim Moroder, Benno Peter, Günther Moschig, Markus Neuwirth, Ingo Schneider, Helmut Stampfer, Christoph Volaucnik, Claudia Wedekind


industriearchaelogie-b


L'architetto dei Lorena
Carlo Reishammer (1806 - 1883)

Christoh Bertsch
Firenze 1992 (edizioni medicea)


lorena-b


Säben

Sybille-Karin Moser (Herausgeber)
Bozen 1992 (Tappeiner Verlag)


säben


F. R. Unterberger

Sybille-Karin Moser
Galleria Goethe Galerie, Bozen 1992


unterberger


Herbert von Reyl - Hanisch
Das Land der Seele

Christoph Bertsch und Markus Neuwirth (Herausgeber)
Lustenau 1991 (Neufeld Verlag)

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Wolfgang Fetz, Angelika Gillmayr, Markus Neuwirth


das-land-der-seele


Vision & Schicksal. Herbert Boeckls Seckauer Fresken

Paul Naredi-Rainer und Matthias Boeckl
Graz 1990 (Akademische Druck- u. Verlagsanstalt)


Vision Schicksal NR


Bausteine: Interdisziplinäre Beiträge
zum Entstehen eines Bauwerks

Paul von Naredi-Reiner (Herausgeber)
Wien 1989 (Picus Verlag)


Bausteine NR


Die Argonauten
J.A. Koch - A.J. Carstens

Markus Neuwirth
Graz 1989 (Akademische Druck- u. Verlagsanstalt)


argonauten


... und immer wieder das Bild von den Maschinenrädern
Beiträge zu einer Kunstgeschichte der Industriellen Revolution

Christoph Bertsch
Berlin 1986 (Ernst & Sohn)


maschinen-b


F. R. Unterberger
und die salonfähige Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert

Sybille-Karin Moser
Innsbruck, Wien 1986 (Tyrolia-Verlag)


unterberger


Festschrift Heinz Mackowitz

Sybille-Karin Moser, Christoph Bertsch (Herausgeber)
Lustenau, Au 1985 (Neufeld Verlag)



Porträt Mackowitz


mackowitz

Nach oben scrollen