Aktuelle Ausstellungen 


 Ausstellungen 2001 - 2010

 Ausstellungen 1981 - 2000

Ausstellungen ab 2011



Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2016

KIDS - Kunst in die Schule 

LAND^SCHAFFT
Oberfläche und Abgrund
 

Dezember 2015 – Juni 2016 

Die für Schülerinnen und Schüler konzipierte Ausstellung LAND^SCHAFFT versammelt zeitgenössische Positionen, die - von Malerei über Fotografie bis zu Druckgrafik und Plastik - unterschiedliche künstlerische Auseinandersetzungen mit Natur aufzeigen.

 

Arbeiten folgender Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung vertreten:

Willi Bernhard, Barbara Huber, Gabriel Kondratiuk, Roland Maurmair, Maria Peters, Inge C. Pohl,
Christine S. Prantauer, Christoph Raitmayr, Ernst Trawöger, Peter Warum, Lois Weinberger, Peter Willburger, Michael Ziegler 

Kuratoren: Robert Gander und Claudia Mark

Ein Projekt von Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung in Kooperation mit
der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck und der Artothek des Bundes.

 

 peters

 Maria Peters, Das Eismeer, 2012, Öl/Leinwand, 96,7 x 126,9 cm, Foto: Gander

 

Dezember 2015 – Juni 2016 

1. Station:
Meinhardinum Stams, Stiftshof 2, 6422 Stams
Eröffnung: 3. Dezember 2015, 11 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Dezember 2015 bis 8. Jänner 2016 (während der Weihnachtsferien geschlossen) 

2. Station:
BRG Wörgl, Innsbruckerstr. 34, 6300 Wörgl
Eröffnung: 12. Jänner 2016, 10 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Jänner bis 4. Februar 2016

3. Station:
KORG Kettenbrücke, Rennweg 40, 6020 Innsbruck
Eröffnung: 17. Februar 2016, 9:50 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. Februar bis 10. März 2016 

4. Station:
NMS Haiming, Tränkeweg 8, 6425 Haiming
Eröffnung: 11. März 2016, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. März bis 7. April 2016  

  

Das Projekt KIDS – Kunst in die Schule schafft Rahmenbedingungen, die Schülerinnen und Schülern die aktive Begegnung mit zeitgenössischer Kunst an ihrer Schule ermöglichen. Eine Präsentation von Werken aus dem Bestand der Artothek des Bundes wandert während eines Schuljahres durch Tirol. Nachdem das Projekt in den vergangenen Jahren an 25 Orten zu sehen war und großen Anklang fand, geht es mit der aktuellen Ausstellung
"LAND^SCHAFFT. Oberfläche und Abgrund" in die sechste Runde. 

Weitere Informationen: Projektblog

 

gefördert vom
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur
Bundeskanzleramt | Kunst
KulturKontakt Austria

Grafik: marille bild+text, Maria Markt
Bauten: Arc-Circle, Alexander Penz
Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

 

Kontakt und Information:

Mag.a Claudia Mark
Sammlung Institut für Kunstgeschichte, Universität Innsbruck
Innrain 52 | 6020 Innsbruck  | 0512 50744219
sammlung-kunstgeschichte@uibk.ac.at


Mag. Robert Gander
Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung
Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck | 0512 574257
gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at

Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2015

Das ist Österreich! Bildstrategien und Raumkonzepte 1914 – 1938

20. Juni – 11. Oktober 2015
Bregenz, vorarlberg museum

„Das ist Österreich!“ setzt dem konservativen Bild der Kunst der Jahre zwischen den Weltkriegen ein neues, disharmonisches und vielstimmiges Österreichbild entgegen. Die Kunst dieser beiden Jahrzehnte wird in ihrer Vielfalt und Widersprüchlichkeit gezeigt. Sie spielt mit dem neu gewonnenen Freiraum und ist zugleich der aufsteigenden Bedrohung totalitärer Regime ausgesetzt. Wer glaubt, diese Avantgarde in der Person einzelner Malerfürsten fassen zu können, hat verloren. Es sind die zahllosen und unüberschaubaren Grenzgänge, die die österreichische Kunst der Zwischenkriegszeit auszeichnen. Die visuellen Künste der Malerei, Fotografie und des Films werden durch Architektur- und Theatermodelle ergänzt, so dass eine umfassende Sicht auf die künstlerischen Tendenzen ermöglicht wird. Arnold Schönberg, Oskar Kokoschka, Margarethe Schütte-Lihotzky, Erika Giovanna Klien, Rudolf Wacker, Raoul Hausmann, Trude Fleischmann, Friedrich Kiesler, Otto Rudolf Schatz, Karl Sterrer, Herbert Bayer, Herbert Ploberger, Edmund Kalb und viele Andere sind mit zentralen Arbeiten vertreten. Zu sehen ist diese spannende Schau, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Christoph Bertsch, Institut für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck erarbeitet wurde, im Sommer 2015 im vorarlberg museum in Bregenz (20. Juni – 11. Oktober 2015).

Die Ausstellung zeigt markante Positionen des Kunstschaffens von den Kriegsfotografien und Bildern des Ersten Weltkrieges über die Kunst der 1920er und 1930er Jahre bis hin zu Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Konfrontiert werden diese historischen Positionen mit der Sichtweise der Jahre zwischen dn Kriegen durch zeitgenössische Künstler. Statt einer herkömmlichen Gliederung in stilistische Gruppierungen stehen sich in dieser Ausstellung inhaltliche Schwerpunkte gegenüber. Utopisches steht neben dem Traditionellen, religiöses und politisches präsentiert sich neben avantgardistischen und kinetistischen Ideen und Konzepten. „Das ist Österreich!“: der Titel ist einem Fotowettbewerb der 1930er Jahre entnommen, der ein einheitliches ständestaatliches Österreichbild zum Durchbruch verhelfen sollte. 80 Jahre später wird dieser verwendet, um jene Kunst zu zeigen, die damals der Öffentlichkeit vorenthalten wurde. Weshalb bis heute eine konservative Sichtweise die Aufarbeitung und Präsentation der Kunst der Zwischenkriegszeit dominiert und keine Korrektur erfolgt, auch dieser Frage wird nachgegangen. Ein roter Faden durchzieht das Konzept dieser Ausstellung –  dem Raum zu geben, das ausgeklammert ist, das zusammenzuführen, das getrennt ist, das sichtbar zu machen, das ausgelöscht ist und auch jene Abgründe in der Kunst zu zeigen, in denen sich die Gräuel ankündigen.

Arbeiten folgender Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung vertreten:
Wilhelm Angerer, Oswald Baer, Herbert Bayer, Albert Bechtold, Franz Beer, Herbert Boeckl, Klemens Brosch, Albin Egger-Lienz, Bettina Ehrlich Bauer, Georg Ehrlich, Friedl Dicker Brandeis, Karl Ehn, Paul Engelmann/Ludwig Wittgenstein, Trude Fleischmann, Hans Fritz, Guido Grünewald, Albert Paris Gütersloh, Maximilian Florian, Herbert Gurschner, Carry Hauser, Raoul Hausmann, Stephanie Hollenstein, Leo Sebastian Humer, Georg Jung, Edmund Kalb, Elisabeth Karlinsky, Layos Kassak, Friedrich Kiesler, Erika Giovanna Klien, Paul Kirnig, Robert Kohl, Oskar Kokoschka, Rudolf Koppitz, Broncia Koller, Fritz Krcal, Alfred Kubin, Heinrich Kühn, Hubert Lanzinger, Rudolf Lehnert, Grete Schütte Lihotzky, Marie Luise von Motesiczky, Franz Modlik, Fritzi Nechansky, Ernst Nepo, Gertrude Neuwirth, Max Oppenheimer, Karl Österle, Herbert Ploberger, Lois Pregartbauer, Franz Probst, Herbert v. Reyl-Hanisch, Paul v. Rittinger, Rudolf Charles v. Ripper, Ludwig Leopold Rochowansky, Rudolf Högler, Fritz Schwarz Waldegg, Otto Rudolf Schatz, Arnold Schönberg, Sidonius v. Schrom, Franz Sedlacek, Karl Sterrer, Victor Slama, Studio Ora Benda, Helene Taussig, Wilhelm Traeger, Johannes Trojer, My Ullmann, Rudolf Wacker, Alfons Walde, Otto Erich Wagner, Julius Wehinger, Andor Weininger.

Zeitgenössische Künstler: Flatz, Dani Gal, Peter Weibel

 

„Das ist Österreich!“ ist eine Kooperation der Universität Innsbruck, Institut für Kunstgeschichte, mit dem vorarlberg museum in Bregenz.
vorarlberg museum, Bregenz, Direktor Andreas Rudigier
Wissenschaftliche Gesamtleitung: Christoph Bertsch, Institut für Kunstgeschichte Universität Innsbruck
Buch zur Ausstellung mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Rosanna Demattè, Andrea Fink, Karin Moser, Ute Pfanner, Xenia Ressos. (Gebr. Mann Verlag Berlin)

 

Hans Fritz, Modell Würfelbühne, Österreichisches Theatermuseum Wien

Hans Fritz, Modell Würfelbühne, 
©
Österreichisches Theatermuseum Wien

 

Raoul Hausmann, Die Menschen sind Engel und leben im Himmel. Berlinische Galerie

Raoul Hausmann, Die Menschen sind Engel und leben im Himmel.
© Berlinische Galerie, Bildrecht Wien 2014

Erika Giovanna Klien, Automobil und Droschke, Sammlung Papst, München

Erika Giovanna Klien, Automobil und Droschke, Sammlung Papst, München
© Courtesy of "Sammlung Papst"

Friedrich Kiesler, Modell Raumbühne, Österreichisches Theatermuseum Wien

Friedrich Kiesler, Modell Raumbühne,
© Österreichisches Theatermuseum Wien


Wer Österreich liebt und schützen will, Dokumentationssarchiv Österreichischer Widerstand.

Wer Österreich liebt und schützen will,
© Dokumentationssarchiv Österreichischer Widerstand.

 

Otto Rudolf Schatz, Die Schaustellung, Privatbesitz

Otto Rudolf Schatz, Die Schaustellung, 
Hans Schmid Privatstiftung
© Bildrecht Wien 2014

  


Rudolf Wacker, Lädierter Kopf, Privatbesitz

Rudolf Wacker, Lädierter Kopf, Privatbesitz

 



Veranstaltungsprogramm (Juni 2015):

 Mittwoch, 24. Juni 2015, 19.00
Vortrag Xenia Ressos, Institut für Kunstgeschichte Universität Innsbruck:
Österreich im Fokus. Fotografische Zeugnisse der Zwischenkriegszeit
 
Dienstag, 30. Juni 2015, 19.00
Vortrag Dirk Rupnow, Institut für Zeitgeschichte Universität Innsbruck:
Das ist Österreich? Anmerkungen zur österreichischen Geschichte 1914 - 1938
 
Kuratorenführungen "Das ist Österreich! Bildstrategien und Raumkonzepte
1914 - 1938: Samstag, 20. Juni 2015: 10.30 Uhr und 14.30 Uhr Mittwoch, 24. Juni 2015: 17.00 Uhr
 
Kuratorenführungen "Das ist Österreich! Bildstrategien und Raumkonzepte
1914 - 1938": Freitag, 18. September 2015: 16.30 Uhr. Samstag, 19. 
September 2015: 10.30 Uhr und 15.30 Uhr. Mittwoch, 30. September 2015, 16.30.
 
Veranstaltungsprogramm (September 2015):
 
Di, 15. September, 19.00 Uhr
Vortrag Karin Moser, Universität Wien:  Umkämpft, umstritten, verteufelt und geliebt. Film und Kino in der Zwischenkriegszeit 1918 - 1938
 
Mi, 16. September, 19.00 Uhr
Film „Die Stadt ohne Juden“, A  1924, R: Hans Karl Breslauer. Einführung: Karin Moser, Universität Wien
 
Do, 17. September, 19.00 Uhr
Film „Orlac’s Hände“, A 1924, R: Robert Wiene. Einführung: Karin Moser, Universität Wien
 
Fr, 18. September, 19.00 Uhr
Film „Die vom 17er Haus“, A 1932, R: Artur Berger
Vorfilm: Die Vaterländische Front, A 1938, R: Karl Zieglmayer. Einführung: Karin Moser, Universität Wien
 
Sa, 19. September, 19.00 Uhr
Film „Maskerade“, A 1934; R: Willi Forst. Einführung: Karin Moser, Universität Wien
 
So, 20. September, 19.00 Uhr
Film „Vorstadtvarieté“  (aka: Die Amsel von Lichtental), A 1934, R: Werner Hochbaum. Einführung: Karin Moser, Universität Wien
 
Mi, 23. September, 19.00 Uhr
Vortrag Rudolf Sagmeister, Kunsthaus Bregenz
"Rudolf Wacker und die Vorarlberger Kunst zwischen Krieg, Widerstand, Anpassung und Untergang"
 
Mi, 30. September, 19.00 Uhr
Vortrag Romana Breuer, Museum für Angewandte Kunst Köln:  Import/Export.
Österreichische Entwerfer im Kontext der internationalen Moderne
 
So, 11. Oktober:
15.00 Uhr
Vortrag Markus Neuwirth, Institut für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Paul von Rittinger. Spieltrieb und Humor
 
16.00 bis 19.00 Uhr
Sindbadspiel mit Spielleiter Michael Rittinger
max. 14 Personen, mit Anmeldung
 

 


 

Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2014

 

Ausstellung KIDS - Kunst in die Schule

Tanz & Spiel. Erzeugung von Möglichkeiten

 

 Ausstellungsfolder

 Projektblog

 

 Louis Hechenbleikner Detail  
Louis Hechenbleikner, Ohne Titel, 1967
© Sammlung Kunstgeschichte

 

Oktober 2014 – Juni 2015

 

1. Station: Neue Mittelschule Silz Mötz, Raimund Wallnöfer Weg 8, 6424 Silz
Vernissage: Freitag, 17. Oktober 2014, 10:00 Uhr

2. Station: Neue Mittelschule Inzing, Mühlweg 12, 6401 Inzing
Vernissage: Dienstag, 25. November 2014, 10:45 Uhr

3. Station: BRG/BORG Landeck, Römerstraße 14, 6500 Landeck
Vernissage: Montag, 12. Jänner 2015, 9:30 Uhr

4. Station: Neue Mittelschule Weer, Schulgasse 6, 6116 Weer
Vernissage: Montag, 26. Jänner 2015, 9:30 Uhr

5. Station: Neue Mittelschule Wildschönau, Kirchen, Oberau 335, 6311 Wildschönau
Vernissage: Mittwoch, 11. März 2015, 11:30 Uhr

 

Künstler:

Fritz Berger, Lies Bielowski, Hermann Graber, Louis Hechenbleikner, Christoph Hinterhuber, Andrea Holzinger, Manfred Loimer, Lydia Reitmeir-Chini, Ernst Reyer, Helmut Schober, Egon Scoz, Margret Wibmer

 

Ausstellung:

Das Wort Spiel kommt vom althochdeutschen spil, was Tanzbewegung bedeutet. Hier wird bereits die enge Verbindung von Spielen und Tanzen bewusst. Beides sind Weltaneignungen, die im Rahmen bestimmter Regeln stattfinden. Sie werden ritualhaft betrieben, sind auf sich selbst bezogen und doch ein Abbild des Lebens.

Viele Spiele und Tänze haben etwas mit Kunst gemeinsam: Sie verfolgen keinen unmittelbaren äußeren Zweck. In Zeiten, in denen vor allem schnelle Verwertbarkeit und Effizienz zählen, sind es Alternativräume. In Ihnen sind Experimente und das Erproben eines Gemeinschaftssinnes möglich. Dieses Anderssein vom gewöhnlichen Leben erzeugt Neugier und Freude und schafft ideale Voraussetzungen für das Lernen generell. Somit mündet die anfängliche Zweckfreiheit in ein produktives Erproben der Wirklichkeit.

 

Kuratoren: Robert Gander, Isabel Pedevilla

Kunstvermittlung: Nadja Ayoub, Robert Gander

 

Ein Projekt von Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung in Kooperation mit der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Artothek des Bundes.

 

Idee und Konzept: Rath & Winkler Grafik: marille bild+text, Maria Markt Bauten: Arc-Circle, Alexander Penz Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

gefördert vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur Bundeskanzleramt | Kunst KulturKontakt Austria

Kontakt und Information: Mag. Robert Gander Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck | 0512 574257 gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at

 

 


 

Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2013

Ausstellung KIDS - Kunst in die Schule

 Kreaturen

 

 Projektblog

 

Gabriel Kondratiuk
© Artothek des Bundes

 

November 2013 – Mai 2014

 

1. Station: Neue Mittelschule, Obermieming 200, Mieming
Eröffnung: Dienstag, 12. November 2013, 11:00 Uhr

2. Station: PORG Volders, Volderwaldstraße 3, Volders
Eröffnung: Dienstag, 3. Dezember 2013, 12:30 Uhr

3. Station: BG/BORG Telfs, Weißenbachgasse 37, Telfs
Eröffnung: Freitag, 10. Jänner 2014, 9:45 Uhr

4. Station: Neue Mittelschule Wildschönau, Kirchen, Oberau 335, Wildschönau
Eröffnung: Mittwoch, 29. Jänner 2014, 11:30 Uhr

5. Station: TFB für Bautechnik und Malerei, Eichatstraße 18a, Absam
Dauer der Ausstellung: 5.-15. Mai 2014

Reinhard Arzberger (Artberg), Ursula Beiler, Friedrich Biedermann, Peter Blaas, Lucas Drexel, Josef Häupl, Gabriel Kondratiuk, Peter Adrian Larcher, Peter Raneburger, Rosemarie Sternagl, Lois Weinberger

 

Kreaturen sind Schöpfungen. Sie wurden von jemandem erschaffen und stehen mit ihm in einer Beziehung.Der Begriff findet in der Bibel Verwendung, wenn von einem Geschöpf die Rede ist und damit auf den Schöpfergott verwiesen wird. Doch auch vom Menschen erschaffene Wesen werden als Kreaturen bezeichnet:etwa der Golem, der Homunkulus oder Frankensteins Monster. Und nicht zuletzt sind Künstlerinnen und Künstler Kreateure. Sie erschaffen Wesen und Welten, materialisieren Ideen und Utopien.

Kreaturen entwickeln ein Eigenleben. Das macht sie uns verwandt aber kann auch beängstigen. Die Ausstellung zeigt Fabelwesen, Geister und Dämonen, Gestalten, die zwischen Mensch und Tier angesiedelt sind, beseelte Dinge, Ungeheuer und Traumgespinste. Die eingesetzten Techniken sind vielfältig und reichen von Skulptur über Zeichnung und Lithografie bis zu Malerei, Collage und Fotografie.

Kuratoren: Robert Gander, Isabel Pedevilla
Kunstvermittlung: Nadja Ayoub

Ein Projekt von Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung in Kooperation mit der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Artothek des Bundes.

Idee und Konzept: Rath & Winkler
Grafik: marille bild+text, Maria Markt
Bauten: Arc-Circle, Alexander Penz
Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

gefördert vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur, Abt. Bildung
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
KulturKontakt Austria

Kontakt und Information:
Mag. Robert Gander Rath & Winkler.
Projekte für Museum und Bildung

Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck | 0512 574257

gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at

 

 


 

Gegenwelten 

 27. September – 1. November 2013

Begleitheft

GEGENWELTEN der FILM (ca. 200 MB)

 

Giuseppe Penone

Kunsthistorisches Museum Schloss Ambras, Innsbruck
Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 17:00

Rahmenprogramm:

Tagung: 10. - 12. Oktober 2013

Sindbadspiel mit Dr. Michael Rittinger: 3.10., 10.10., 17.10., 24.10., 31.10., jeweils 15:30 Uhr

Führungen:
Studentengruppe Institut für Kunstgeschichte Innsbruck: 29.9., 3.10., 6.10., 10.10., 13.10., 17.10., 20.10., 24.10., 27.10., 31.10., jeweils: 14:00 Uhr

Lange Nacht der Museen, Samstag, 5. Oktober: 20:00 und 22:00 Uhr 

Schulführungen: Studentengruppe Institut für Kunstgeschichte Innsbruck (Leitung: Anna Fliri, anna.fliri@student.uibk.ac.at)

 
Kuratoren: Christoph Bertsch, Viola Vahrson
Projektkoordination: Rosanna Dematté, Lara Fritz
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: A7, Kenneth Anger, Gottfried Bechtold, Ondrei Brody & Kristofer Paetan, Lucilla Catania, Valie Export, Thomas Feuerstein, Fischli & Weiss, Dieter Fuchs, Morto da Goffezza, Dennis Graef, Thomas Hirschhorn, Martin Kippenberger, Peter Kogler, Jannis Kounellis, Remy Markowitsch, Franziska Metzger, Yves Netzhammer, Giuseppe Penone, Andrea Pichl, Christine Prantauer, Jose Alejandro Restrepo, Cloti Ricciardi, Heidrun Sandbichler, Markus Schinwald, Gregor Schneider, Ruth Schnell, Jeremy Shaw, Esther Stocker, Jan Svankmajer, Marco Szedenik, Lois Weinberger, Franz West, Markus Wirthmann.

Schloss Ambras ist ein herausragendes Beispiel für den Umgang mit Gegenwelten zur Zeit der Renaissance und des Manierismus. Die von Erzherzog Ferdinand II als museales Ensemble angelegte Rüstkammer, Kunst- und Wunderkammer und Bibliothek ist Ausdruck der Idee, die Welt in ihrer Gesamtheit darzustellen. Kunst, Natur und Wissenschaft werden hier in einem universalen Zusammenhang gesetzt. Der Blick in andere Welten geschieht mit dem Verständnis, das diese Gegenwelten – seien sie durch Exotika, Mirabilien oder Scientifica (Kunst und Wunderkammer) Kriegszeug (Rüstkammer) oder Schriften (Bibliothek) repräsentiert – Teile einer Gesamtwelt sind. Auch scheinbare Pole wie Wasser und Erde, Krieg und Muße, Wunder und Technik sind ineinander verflochten, wenn sie einander nicht gar bedingen. Statt Vollendung und Geschlossenheit herrscht hier die Idee der Offenheit und das Interesse an Grenzüberschreitungen vor. Die Sammlungen von Schloss Ambras, insbesondere die Kunst- und Wunderkammer, reflektieren auf außergewöhnliche Weise den Umgang mit Gegenwelten. Uns dient diese Sammlung als Ausgangspunkt, Wissensfundus und Bezugsrahmen. Zudem soll ein direkter Konnex zu den parallel gezeigten Ausstellungen hergestellt werden.

Gegenwelten – Künstlerische Seismographie

In der Ausstellung „Gegenwelten – Künstlerische Seismographie“ werden etwa 35 aktuelle künstlerische Positionen das Thema Gegenwelten aus der heutigen Situation und Perspektive heraus entwickeln, kommentieren oder befragen. Der Großteil der Arbeiten wird in den Sonderausstellungsräumen des Hochschlosses von Schloss Ambras gezeigt. Einige Arbeiten werden vor Ort entstehen und auf die spezifische Situation von Schloss Ambras direkt Bezug nehmen, einen Dialog mit Sammlungsobjekten führen oder eine räumliche Situation thematisieren: z.B. in der Kunst- und Wunderkammer, der Portraitgalerie, der Bacchusgrotte, dem Badehaus und dem Innenhof des Hochschlosses.

Gegenwelten – Archiv

Das Gegenwelten – Archiv setzt seinen Fokus auf das 19. und 20. Jahrhundert. Hier möchten wir Personen und Ereignissen Raum geben, die Gegenwelten entworfen, erforscht, entdeckt, proklamiert, in ihnen gelebt oder Menschen in Gegenwelten festgesetzt haben. Gezeigt werden markante Objekte die eine Geisteshaltung widerspiegeln, ein gesellschaftliches oder politisches Ereignis dokumentieren oder einen Wandel im Denken oder Handeln einer Gesellschaft markieren.
Gegenwelten Einladung


 


 

Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2012

Ausstellung KIDS:

Gesten des Machens. Zeichnung und Objekt 

 Projektblog

Louis Hechenbleikner 

22. November 2012 – April 2013

1. Station: NMS, Oberreitweg 26, Zams
Eröffnung: Mittwoch, 21. November 2012, 10 Uhr

2. Station: Hauptschule II,  Postfeld 17, St. Johann
Eröffnung: Dienstag, 8. Jänner 2013, 11:00 Uhr

3. Station: Realgymnasium, Johannes-Messner-Weg 14, Schwaz
Eröffnung: Dienstag, 5. Februar 2013, 12:00 Uhr

4. Station: Clemens Holzmeister Hauptschule, Schulhausplatz 5, Landeck
Eröffnung: Freitag, 8. März 2013, 10:45 Uhr

5. Station: TFBS für Bautechnik und Malerei, Eichatstraße 18a, Absam
Finissage: Donnerstag, 6. Juni 2013, 16:00 Uhr


Lies Bielowski, Louis Hechenbleikner, Judith Klemenc, Irmgard Mellinghaus, Annelies Oberdanner, Christine Piberhofer, Norbert Pümpel, Franz Rumer, Nikolaus Schletterer, Egone Scoz, Michael Ziegler

Kuratoren: Rosanna Dematté, Robert Gander

Was ist eine Geste? Welche Form hat sie und wie ist sie nachvollziehbar? Der Medienphilosoph Vilém Flusser versuchte eine Phänomenologie der Geste. Er geht also von ihr als Phänomen aus ohne historische und ideologische Urteile. Generell ist sie eine Art von Bewegung. „Gesten des Machens“ sind die Auseinandersetzungen des Menschen mit einem Material, einem Werkzeug oder Instrument. In diesem Sinn sind Gesten Mitteilungen. Es ist nicht nur ausschlaggebend, was mitgeteilt wird, sondern wie dies geschieht. Ihre Form macht die Geste zu einer künstlerischen Geste.

Zwei Medien scheinen besonders geeignet, die „Gesten des Machens“ offen zu legen: Bildhauerei und Grafik. Die Ausstellung setzt die Bildhauerei und hier im Speziellen Skulptur, Plastik und Installation in Bezug zur Grafik, insbesondere zur Zeichnung. Sowohl im Objekt – in seiner Materialität und Bearbeitung, als auch in der Zeichnung – ihrer Unmittelbarkeit und teilweisen Flüchtigkeit, wird der Gestus des Künstlers oder der Künstlerin ganz unmittelbar bewusst. Der Entstehungsprozess wird offen gelegt oder kann zurück gedacht werden, die Spuren der Bearbeitung sind sichtbar und Teil des Werkes.

Die Ausstellung vereint Werke von Lies Bielowski, Louis Hechenbleikner, Judith Klemenc, Irmgard Mellinghaus und Annelies Oberdanner, die mit dreidimensionalen Arbeiten in jeweils sehr unterschiedlichen Materialien vertreten sind. Ihnen gegenüber stehen Zeichnungen von Christine Piberhofer, Norbert Pümpel, Franz Rumer, Nikolaus Schletterer, Egone Scoz und Michael Ziegler, bei denen neben Bleistift auch Kohle und Filzstift zum Einsatz kommen.

Ein Projekt von Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung in Kooperation mit der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Artothek des Bundes.

Idee und Konzept: Rath & Winkler
Grafik: marille bild+text, Maria Markt
Bauten: Arc-Circle, Alexander Penz
Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

gefördert vom
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur, Abt. Bildung
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
KulturKontakt Austria

Kontakt und Information:
Mag. Robert Gander
Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung
Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck | 0512 574257
gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at

 



Ausstellung KIDS:

AN DER SCHWELLE. 10 Positionen

Peter Kogler

 

 

 

 

 

 

 

9. November 2011 – 24. April 2012

1. Station: LHS Vils
Eröffung: 9. November 2011, 10 h

2. Station: Hauptschule Tannheimer Tal, Galerie Augenblick, Unterhöfen 22
Eröffnung: 12. Dezember 2011, 11:30 h

3. Station: Realgymnasium, Johannes-Messner-Weg 14, Schwaz
Eröffnung: 6. Februar 2012, 11:30 h

4. Station: Hauptschule II,  Postfeld 17, 6380 St. Johann
    Eröffnung: 5. März 2012, 10:30 h

5. Station: Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode, Kaiser-Max-Straße 36060 Hall in Tirol
    Eröffnung: 28. März 2012, 14:00 h 

Kuratoren: Rosanna Dematté, Robert Gander

Alfons Egger, Robert Fleischanderl, Ursula Groser, Christopher Grüner, Peter Kogler, Christine Prantauer, Christoph Raitmayr, Peter Raneburger, Nora Schöpfer, Christian Streng

Die Schwelle verbindet, was sie trennt. Die Schwelle ist ein Grenzbereich, der nicht zweiteilt, sondern einen Übergang bildet. Das Innen und Außen ist in gleichem Maße wahrnehmbar. An der Schwelle ist das Vorher und Darunter eingeschrieben sowie das Nachher und Darüber antizipiert ist. Beide Seiten bedingen einander und bilden einen eigenständigen Raum. Die Aus¬stellung vereint 10 künstlerische Positionen, in denen dieser Übergangsbereich in unterschiedlichen Zusammenhängen eine tragende Rolle spielt.

Alfons Egger lotet auf reduzierte und pointierte Weise Form, Materialität und Sprache in ihren Möglichkeiten und Bedingtheiten aus. Robert Fleischanderl schafft in seinen Fotografien Alltagsräume, denen die Aura der Authentizität anhaften, bevor sie in ih­rer Inszeniertheit zu kippen beginnen. Auch Ursula Grosers Videoarbeit changiert auf spielerische Weise zwischen Alltagsrealität, Wunsch- und Traumwelt. Peter Kogler zeigt in seiner frühen Arbeit den Mensch in einer von Massenmedien geprägten Welt, wobei sich die Medien im Bild verschränken und eine Neuformulierung finden. Chris­tine S. Prantauer blickt ebenfalls auf den medial geprägten Mensch. Die Trennung der Bilder des Realen und des Medialen verwischt. Auch bei Peter Raneburger und Christian Streng steht der Mensch im Zentrum, vielmehr sein Bild und die Frage da­nach, was es bedeutet, durch das Festhalten im Bild den Menschen seiner Vergäng­lichkeit zu entreißen. Die Oberfläche von Möbeln und Architekturmodellen dient Chri­stoph Raitmayr als Projektionsfläche für seine Fragen. Schließlich ist der Moment, in dem sich Sehmuster auflösen, jener Grenzbereich, in dem die Bilder gleichermaßen verschwinden wie sie auftauchen bei Christopher Grüner und Nora Schöpfer ent­scheidend, wenngleich beide zu jeweils ganz unterschiedlichen Formen finden.

Ein Projekt von Rath & Winkler, Projekte für Museum und Bildung in Kooperation mit der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Artothek des Bundes.

Idee und Konzept: Rath & Winkler
Grafik: marille bild+text, Maria Markt
Bauten: Arc-Circle, Alexander Penz
Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

gefördert vom
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur, Abt. Bildung
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
KulturKontakt Austria
Pädagogische Hochschule Tirol

Kontakt und Information:
Mag. Robert Gander
Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung
Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck | 0512 574257
gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at


 



Ausstellungen Institut für Kunstgeschichte 2011

Künstleraugen
Selbstportr
äts Tiroler Künstlerinnen und Künstler im 20. Jahrhundert

Oswald Oberhuber Selbstportrait 1963

 

 

 

 

 

 

 

8.07.  - 21.08.2011
Eröffnung: Freitag 8.07.2011, 19:00 h
Rabalderhaus Schwaz
Kuratoren: Dr. Carl Kraus, Univ.- Prof. Dr. Markus Neuwirth

 


L'Italia alla finestra. Außen- und Innensichten
Zeitgenössische Kunst anlässlich der Einheit Italiens vor 150 Jahren
Arte contemporanea in occasione dei 150 anni dell’Unità d’Italia 

Morto da Goffezza, Ohne Titel / Senza Titolo (Antonio Gramsci), 2009. Foto: Martin Vandory

 

 

 

 



17.06.  - 21.08.2011

Eröffnung / Inaugurazione: Donnerstag / Giovedì 16.06.2011, 19:00 h
Barockkeller, Hofburg Innsbruck                                                               

Lucilla Catania
Gianluca e Massimiliano De Serio
Rainer Ganahl
Morto da Goffezza
Michaela Niederkircher
Cloti Ricciardi
Heidrun Sandbichler                        

Kuratiert von / A cura di Rosanna Dematté

In Zusammenarbeit mit  / In collaborazione con 
Italien-Zentrum der Universität Innsbruck
Hofburg Innsbruck
Istituto Italiano di Cultura Innsbruck

Initiative im Rahmen von / Iniziativa promossa dal
Padiglione Italia nel mondo, 54. Esposizione Internazionale d'Arte la Biennale di Venezia

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Die Ausstellung „L’Italia alla finestra. Außen- und Innensichten“ entstand aus einem Bedürfnis heraus und weniger aufgrund thematischer und kuratorischer Überlegungen. Obwohl Italien seit 150 Jahren geeint ist, stehen wir nach den aktuellen Entwicklungen vor einem Land, das in politischer und sozialer Hinsicht geteilt und sich seines kulturellen Erbes wenig bewusst ist. Es erscheint uns notwendig, dass über die bedeutungsvollen historischen Feierlichkeiten rund um das 150jährige Jubiläum hinaus, die Rollläden hinaufgezogen werden, um den Blick auf eine andere Aktualität hin zu öffnen, auf ein anderes Italien. Ein Land, das sich, ohne von den Medien gefiltert zu werden, in der zeitgenössischen Kunst spiegelt.
In der Ausstellung spiegeln sich Cloti Ricciardi und Lucilla Catania und erkennen ihre italienische Identität, die sich in Rom, aber auch während zahlreicher Auslandsaufenthalte entwickelt hat. Morto da Goffezza, Künstler aus Neapel, setzt sich mit der politischen und historischen Funktion von Bildern auseinander. In den ausgestellten Werken stellt er italienische kollektive Ikonen in einen völlig neuen Kontext und hinterfragt sie, nach ihrer aktuellen Bedeutung. Gianluca und Massimiliano De Serio untersuchen das Italien der Nichtitaliener. Die Sequenzen ihrer Kurzfilme passen sie den einzelnen Situationen und den einzelnen menschlichen Schicksalen an und lassen einen tiefen Respekt erkennen, da sie für jeden/jede der Neuankömmlinge ein eigenes Porträt schaffen. Die Arbeiten von Heidrun Sandbichler entspringen ihrem antiken Atelier in Rom. Die Künstlerin stellt unter anderem die Idee des Staates zur Diskussion, indem sie Publikationen anarchischer Prägung aus der Zeit des Risorgimento präsentiert. Rainer Ganahl wirft einen Blick von außen auf Italien und „erfährt“ Städte mit seinem Fahrrad. So unterstreicht er durch persönlichen, mitunter auch gefährlichen körperlichen Einsatz, die Notwendigkeit oder einfach das Offensichtliche einer Gegenbewegung und eines Wechsels der Identität. Betritt man den Ausstellungsraum, fällt der Blick sogleich auf Fotografien der Künstlerin Michaela Niederkircher, die als Ikone den Titel der Ausstellung repräsentieren: unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Realität, die sich auf einem Fensterglas spiegeln.

La mostra “L’Italia alla finestra. Außen- und Innensichten“ non nasce da un presupposto tematico o curatoriale, ma da delle necessità. Nonostante l’Italia sia unita da 150 anni, l’attualità ci mostra un paese diviso a livello politico e sociale, poco cosciente della propria eredità culturale. Oltre alle importantissime commemorazioni storiche organizzate per il 150° anniversario dell’Unità d’Italia, è necessario aprire le serrande a un’altra attualità, a un’altra Italia. Un paese che troviamo rispecchiato senza veli mediatici nell’arte contemporanea.
Nella mostra “L’Italia alla finestra. Außen- und Innensichten” vi si rispecchiano senza timore Cloti Ricciardi e Lucilla Catania e vi riconoscono la loro identità italiana, formata a Roma, ma anche da molte esperienze all’estero. Morto da Goffezza, artista napoletano, richiama il ruolo politico e storico delle immagini. Nelle opere in mostra inserisce in un contesto nuovo icone dell’immaginario collettivo italiano e si interroga sulla loro valenza nell’attualità. Gianluca e Massimiliano De Serio indagano l’Italia dei non italiani. Adattando le sequenze dei loro cortometraggi alle singole situazioni, ai singoli destini umani, danno mostra di un profondis simo rispetto nel creare per ogni nuovo arrivato un vero e proprio ritratto. Le opere di Heidrun Sandbichler scaturiscono dal suo antico atelier romano. L’artista mette in discussione l’idea di stato come unico fondamento di un paese, presentando le numerose pubblicazioni di indirizzo anarchico del periodo risorgimentale. Rainer Ganahl propone uno sguardo sull’Italia dall’esterno, ne ripercorre strade e città con la bicicletta. Con questo mezzo di trasporto a misura d’uomo, Ganahl enfatizza, a proprio rischio e pericolo, il bisogno o semplicemente l’evidenza di una controtendenza e di un cambio d’identità. Entrando nella sala espositiva lo sguardo si dirige alle fotografie dell’artista Michaela Niederkircher che si fanno icona del titolo: diversi punti di vista sulla stessa realtà, che si rispecchiano sul vetro di una finestra.