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Aktuelle Ausstellungen:

KIDS – Kunst in die Schule
20. Oktober 2016 bis 16. März 2017

Ich & Marilyn Bilder von Menschen

Gesichter sind die ersten Bilder, die uns als Kleinkinder prägen. Wenn wir eine Zeitung aufschlagen, springt unser Auge
unweigerlich auf jenes Foto, das ein menschliches Gesicht zeigt. Facebook zählt mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden
NutzerInnen weltweit und bildet einen unüberschaubaren virtuellen Sammelplatz von Gesichtern.
Auch im Schaffen vieler Künstlerinnen und Künstler nimmt das Porträt einen besonderen Stellenwert ein.
Wovon erzählen Bilder, die Menschen zeigen? Die Ausstellung versammelt Gemälde, Zeichnungen, Fotografien,
Installationen und Videoarbeiten, die zum Dialog auffordern, Imaginationsräume öffnen und Geschichten entspinnen.  

 

Folgende KünstlerInnen sind mit Arbeiten in der für SchülerInnen konzipierten Schau vertreten:

Klaus Auderer. Hans Augustin. Fatima Bornemissza. Franz Demetz-La Rives. Robert Fleischanderl.
Sieglind Gabriel. Ina Hsu. Jutta Katharina Kiechl. Oswald Oberhuber. Peter Raneburger. Beatrix Salcher.
Ewald Spiss. Renée Stieger.

Oswald Oberhuber Selbstportrait 1963

Oswald Oberhuber, Selbstbildnis, 1963, Öl/Holz, Foto: Gander

 

1. Station
Neue Mittelschule Kematen, Burghofweg 2, 6175 Kematen
Eröffnung: 20. Oktober 2016, 10 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Oktober bis 24. November 2016 

2. Station
Neue Mittelschule Brixlegg, Römerstraße 18, 6230 Brixlegg
Eröffnung: 1. Dezember 2016, 10.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 1. Dezember bis 15. Dezember 2016 

3. Station
Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Hall, Kaiser-Max-Straße 13, 6060 Hall
Eröffnung: 19. Dezember 2016, 8.40 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. Dezember 2016 bis 11. Jänner 2017 

4. Station
Neue Mittelschule Matrei am Brenner, Bergstein 29, 6143 Matrei a. B.
Eröffnung: 17. Jänner 2017
Ausstellungsdauer: 17. Jänner bis 19. Februar 2017

5. Station
 
Neue Mittelschule Rum, Aurain 2, 6063 Rum
Eröffnung: 2. März 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. März bis 16. März 2017

"KIDS – Kunst in die Schule" schafft Rahmenbedingungen, die SchülerInnen die aktive Begegnung mit zeitgenössischer
Kunst an ihrer Schule ermöglichen. Anhand von Originalwerken wird der kritische und reflektierte Umgang mit Kunst – mit Bildern
und Medien generell – gefördert. Sechs Wanderausstellungen zu unterschiedlichen Themen, 30 Stationen – das ist die Erfolgsbilanz von KIDS in den vergangenen Jahren. Die Ausstellungen waren zudem Anstoß für viele spannende Initiativen, von Kurzfilmen
über Künstlerworkshops bis hin zu Weiterbildungsveranstaltungen und Ausstellungen mit Arbeiten von SchülerInnen. Eine Präsentation von Werken aus dem Bestand der Artothek des Bundes wandert auch während des Schuljahrs 2016/17 wieder durch Tirol. Neben einer inhaltlichen Einführung durch die KuratorInnen im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen erscheint eine Publikation, die LehrerInnen Informationen zur Ausstellung sowie Anregungen für den projektbezogenen Unterricht bietet.

Weitere Informationen: Projektblog

Ein Projekt der Sammlung des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck und der Artothek des Bundes
in Kooperation mit Rath & Winkler | Projekte für Museum und Bildung.

finanziert durch
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Kultur
Bundeskanzleramt, Kunst | Kunst

Ausstellungsteam
Konzept und Umsetzung: Robert Gander und Claudia Mark 
Grafik: marille bild+text, Maria Markt
Bauten: Alexander Penz
Transport: Achtung Kunst^, Nikolaus Opperer

Kontakt und Information
Mag.a Claudia Mark
Sammlung Institut für Kunstgeschichte, Universität Innsbruck
Innrain 52 | 6020 Innsbruck |
T 0512 50744219
sammlung-kunstgeschichte@uibk.ac.at

Mag. Robert Gander
Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung
Marktgraben 25 | 6020 Innsbruck |
T 0512 574257
gander@rath-winkler.at | www.rath-winkler.at

  

Vom Ende der schönen Welt – Tiroler Landschaftsgraphik vor der Moderne

Vom Ende der schönen Welt – Studierende der Kunstgeschichte gestalten eine Ausstellung auf Schloss Tirol

19. März bis 12. Juni 2016

Symbolbild zum Veranstaltungstipp

(Bild: Der Suldenferner, Lithographie, koloriert, um 1830, Bonaventura de Ben (Z), Franz Wolf (G), Adolph Kunike (V))


Im Rahmen des von PD Dr. Leo Andergassen geleiteten Seminars „Praktisches Planen und Gestalten einer Ausstellung“ konnten die Studierenden des Masterstudiengangs Kunstwissenschaft wertvolle Eindrücke in der kunsthistorischen Praxis sammeln und die im Studium erworbenen Kompetenzen anwenden. Neben der konkreten Umsetzung der Sonderausstellung „Vom Ende der schönen Welt. Tiroler Landschaftsgraphik vor der Moderne“ – die  vom 19. März bis 12. Juni 2016 im Südtiroler Landesmuseum Schloss Tirol zu sehen sein wird – wurde unter Mitwirkung der Studierenden auch ein begleitender Ausstellungskatalog erstellt.

In der Ausstellung, die ganz im Zeichen der vielfältigen, reizvollen Tiroler Landschaft steht, werden zahlreiche Künstler aus verschiedensten Ländern gezeigt, die sich, wie Albrecht Dürer, auf ihren Reisen inspirieren ließen. Sorgfältig ausgewählte und aufgearbeitete Exponate entführen die Besucher in die Welt der Tiroler Landschaftsgraphik aus vier Jahrhunderten und zeigen verschiedenste Aspekte vom Ende der schönen Welt. Von bedrohlichen Gletschern, imposanten Burgen bis zum Idyll am See – die Ausstellung präsentiert eine unverwechselbare Zusammenschau teils vertrauter, teils überraschender Landschaftsfacetten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Historische Reiseberichte führen in das Thema ein und über 80 Exponate aus der Sammlung Arnaldo Loner zeigen unterschiedliche Aspekte sowie abwechslungsreiche Blickwinkel – das historische Tirol wird erlebbar.

Weitere Informationen