Schulaktivitäten 2009

Die Junge Uni arbeitet während der Schulzeit immer wieder mit Schulen aller Alterstufen zusammen. Schulklassen können entweder an die Universität kommen und einen spezifischen Workshop besuchen, oder auf Wunsch kommt die Junge Uni auch direkt an die Schulen und verwandelt das Schulgebäude in einen Ort der Wissenschaft.

Sollten Sie an einer Schulkooperation interessiert sein, bitten wir Sie via Email an jungeuni@uibk.ac.at mit uns in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen und andere Möglichkeiten zur Zusammenarbeiten zwischen Schule und Universität finden Sie auf der Homepage der Brücke - Schule-Universität.

Die Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften bietet auch wieder unterm Jahr - je nach Terminvereinbarung - Programme für Schulklassen an. Die empfohlenen Altersgruppen sind jeweils vermerkt. Aber es sollte für jeden (von 6 bis 18 Jahren) was dabei sein!

Laborpraktikum - Chemie
August 2009


Wer glaubt, dass SchülerInnen in den Ferien nur auf der faulen Haut liegen, der täuscht sich gewaltig. Sieben SchülerInnen aus Vorarlberg arbeiteten im chemischen Labor des Instituts für Analytische Chemie und Radiochemie der Universität Innsbruck, und das freiwillig. Hut ab vor so viel Eifer!

„Ich mache das Praktikum im Labor, um Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten zu erhalten und um mir klar zu werden, ob ich zukünftig einen Job im Labor anstreben möchte“ erklärte die 17-jährige Christina Lins aus Dornbirn ihre Beweggründe am Laborpraktikum teilzunehmen.

Das Programm war dicht und anspruchsvoll, und unterschied sich kaum von Praktika für Studierende. Neben zahlreichen Arbeiten im Labor stand auch ein Besuch in den Montanwerken in Brixlegg am Programm. „Eine tolle Woche, in der wir viel gelernt haben, aber auch der Spaß nicht zu kurz kam“, resümierte die 18-jährige Barbara Hefel aus Hohenems.

 iPoint-Bericht
 Fotogalerie Laborpraktikum

Creative Session on hands-on Science - mit Ed Sobey
29. Mai 2009


Am Freitag, den 29. Mai 2009, fand ein ganztägiger Fortbildungsworkshop mit Ed Sobey statt, ein Spezialist auf dem Gebiet des forschenden Lernens. Zwanzig LehrerInnen von Volksschule bis AHS nahmen am Workshop teil, der von der Jungen Uni und der Pädagogischen Hochschule Tirol in Zusammenarbeit mit dem Science Center Netzwerk organisiert worden ist.

Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit der Aufgabe, SchülerInnen spielerisch Wissenschaft zu vermitteln und ihre Kreativität für die Lösung von Problemen durch physikalische Modelle und Experimente zu nützen und ihnen damit das Lernen physikalischer Inhalte zu erleichtern - “Kids learning Science by Doing Science”. Ed zeigte, wie mit Hilfe von selbstgebastelten Spielzeugen physikalische Grundsätze und Prozesse analysiert und praktisch getestet werden können. Anhand von verschiedenen Flugobjekten wurde zum Beispiel untersucht und erklärt, wie und warum Hubschrauber und Flugzeuge fliegen können. Das Rückstoßprinzip wurde anhand eines Luftballons auf einem Spielzeugauto veranschaulicht, das schließlich auch durch einen Elektromotor angetrieben wurde. Durch das Erfinden und Testen von Spielzeug erkennen die TeilnehmerInnen und in Folge die SchülerInnen, wie Wissenschaft funktioniert.

Diese Art der Vermittlung berücksichtigt vor allem auch den Faktor Spaß – entscheidend für Neugierde, Interesse und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema. Fotos [nicht mehr aktiv] und Kurzfilme sollen einen Eindruck des Workshops vermitteln und den Spaß zeigen, den wir dabei hatten!

Der Workshop basiert auf den Büchern von Ed Sorbey und dem Northwest Invention Center Washington. Er gründete das Zentrum, um praktische und spielerische Programme und Exponate für Schulen und Museen, sowie Hilfe für Erfinder anbieten zu können.

Projekttage am
Sonderpädagogischen Zentrum Siegmairstraße
9. und 10. Juni 2009


Am 9. und 10. Juni 2009 fanden Projekttage am Sonderpädagogischen Zentrum Siegmairstraße statt. In der Schule gab es an mehreren Standorten verschiedene Workshops, gleitet von MitarbeiterInnen der Universität Innsbruck. Das Institut für Wirtschaftsinformatik gestaltete einen Roboterworkshop, das Institut für Geographie erzählte den Kindern etwas über Feuersteine und Glasbläserei und bot Spiele und Basteleien zu den Themen an. Das Institut für Experimentalphysik zeigte erstaunliche Experimente und auch die Grüne Schule gestaltete einen interaktiven Workshop. Die SchülerInnen waren mit Kreativität und Spaß dabei!

 Fotos

BIPOLAR


Bipolar war eine Forschungsbildungskooperation zwischen Wissenschaft und Schulen zum Thema „Kalte Lebensräume“, die durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert wurde. Bipolar wurde im Zusammenhang mit dem Internationalen Polarjahr 2007/2008 durchgeführt und sollte Schülerinnen und Schüler auf sensible, kalte Lebensräume wie Arktis und Antarktis und Gebirgslebensräume wie die Alpen aufmerksam machen. Das Projekt wurde von Dr. Wolfgang Schöner von der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) geleitet, unter Beteiligung der Universität Wien, der Universität Innsbruck, der Jungen Uni und der Kinderuni Wien, sowie einiger Schulen.

 BIPOLAR, Homepage der ZAMG
 Fotos

Start des Schülerwettbewerbs "Junge Forscher gesucht!"
Mai 2009


Die Anmeldefrist für den Schülerwettbewerb „Junge Forscher gesucht!“ hat begonnen! Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus den Regionen Tirol, Südtirol, dem Trentino und Graubünden können an diesem Wettbewerb teilnehmen und zeigen, was sie drauf haben. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt!

Bis 30. November 2009 können Projekte aus allen Wissenschaftsrichtungen eingereicht werden - naturwissenschaftliche Arbeiten genauso wie künstlerische, technische oder geisteswissenschaftliche. Nähere Informationen zu den Einreichkriterien finden Sie auf der Explora-Homepage.

Der Wettbewerb, der bereits zum dritten Mal stattfindet, wird in Tirol von der Universität Innsbruck mit Unterstützung des Landesschulrats für Tirol und des Landes Tirol durchgeführt. Das Besondere an diesem Schülerwettbewerb ist, dass er die Regionen Tirol, Südtirol, Trentino und Graubünden miteinbezieht.

Jugendliche dieser Regionen können sich mit KollegInnen der Nachbarregionen messen. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bis zu maximal fünf Personen können einreichen. Auf Innovationspotential, Orginalität, Kreativität und Interdisziplinarität der Arbeiten wird besonderer Wert gelegt. Die Projektpartner sind die Europäische Akademie in Bozen (EURAC), das Servizio Università e Ricerca Scientifica der Autonomen Provinz Trient und die Academia Engiadina in Graubünden.

Die Anmeldung der Projekte kann bis 30. November 2009 beim jeweiligen Wettbewerbssekretariat erfolgen. Bis 29. Jänner 2010 können die Projektberichte abgegeben werden. Der Endwettbewerb findet von 15.-16. April 2010 an der Academia Engiadina in Samedan im Engadin (Schweiz) statt.

Eine unabhängige Expertenjury wählt die drei besten Projektarbeiten jeder Region aus, die anschließend von den SchülerInnen in Samdan präsentiert werden. Bis zu acht Siegerprojekte werden mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 4.000 Euro prämiert.

Kontakt und Wettbewerbssekretariat Tirol:

Junge Uni, Universität Innsbruck
Dr. Silvia Prock
Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice
Innrain 52c, A-6020 Innsbruck
Tel.: 0043/(0)0512-507 32004
E-Mail: silvia.prock@uibk.ac.at

 Flyer


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