Universität Innsbruck 1669 – 2009

Im letzten Jahr hat die Universität Innsbruck ihrer in der NS-Zeit vertriebenen Angehörigen gedacht. Die über 30 Porträts sind auf große Resonanz gestoßen. Das Rektorat hat sich nicht zuletzt deshalb dazu entschlossen, auch im heurigen Jahr wieder einen Blick in die Universitätsgeschichte anzubieten. Anlass dazu ist die 340. Wiederkehr der Gründung der Universität Innsbruck im Jahre 1669. Zwar kein „rundes“ Jubiläum, aber doch ein Anstoß genug, die wechselvolle Vergangenheit unserer Alma mater in monatlich am iPoint erscheinenden Beiträgen zu beleuchten: die Motive der Gründung (1669); die Ursachen für die zweimalige Wiedereröffnung (1792 und 1826); Johann Georg Graf Künigl als erster Rektor bzw. Sebastian Mayr als ersten aus dem Kreis der Professoren gewählter Rektor; die Bedeutung des Doppelnamens (Leopold-Franz); das erste Promotionsrecht; die erstmalige Zulassung von Frauen als Assistentinnen durch den Senat (1906); der Stiftsbrief von 1677; die ersten studentischen Unruhen (1675); die Gründe für die Abschaffung des Talars sowie die Motive zur Wiedereinführung (1924); die symbolische Schlüsselübergabe des Hauptgebäudes der Neuen Universität an den Rektor (1924); Martha Moers, die sich als erste Frau habilitierte (1929 in Experimentalpsychologie) oder warum 1794 jakobinische Studenten ausgehoben wurden. Ergänzt werden die Monatsbilder durch Beiträge über Institutsjubiläen (etwa 50 Jahre Plasmaphysik, 40 Jahre Ionenphysik oder 150 Jahre Germanistik) und Fakultätsgründungen (etwa der Medizinischen Fakultät, deren Gründungsdatum sich 2009 zum 335. Mal jährt).

In bewährter Weise werden die Texte wieder vom Leiter des Universitätsarchivs, Univ.-Doz. Dr. Peter Goller, verfasst. Die Medizinische Universität Innsbruck, die seit 1674 eine der vier Gründungsfakultäten darstellte, beteiligt sich an diesem Vorhaben und wird die Beiträge auf ihrem mypoint übernehmen.

 

Für das Rektorat

 

Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Meixner

Vizerektor für Personal

 

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