Richtige Ausbildung erhöht Konkurrenzfähigkeit

Am 1. Dezember lud trans IT, das universitäre Entwicklungs- und Transfercenter, zum Vortrag “Business and academia need to work together” von Prof. Peter Landshoff, Director of research des renommierten Cambridge-MIT. Diese Veranstaltung war zugleich der Start der neuen Veranstaltungsreihe “trans IT Lectures”.
v.l. Vizerektor für Forschung Dr. Tilmann Märk, Referent Prof. Peter Landshoff, Dr. Steven Bass vom Institut für Theoretische Physik.
Bild: v.l. Vizerektor für Forschung Dr. Tilmann Märk, Referent Prof. Peter Landshoff, Dr. Steven Bass vom Institut für Theoretische Physik.

Im Rahmen eines einstündigen Vortrags in englischer Sprache referierte Prof. Peter Landshoff über erfolgreichen Wissenstransfer in Großbritannien, im besonderen an der Cambridge University, sowie die Notwendigkeit der verstärkten Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie. Um diese Zusammenarbeit langfristig zu fördern sowie den Forschungs- und Industriestandort Großbritannien zu stärken, wurde im Jahr 2000 unter der Leitung von Prof. Peter Landshoff das Cambridge-MIT Institute (CMI) gegründet. Es handelt sich dabei um eine unabhängige Einrichtung der Cambridge University und des bekannten MIT (Massachusetts Institute of Technology), die vom britischen Department of Trade and Industry finanziell unterstützt wird. Aufgabe des CMI ist es, Forschung und Entwicklung in die Wirtschaft zu transferieren, um die Wettbewerbs­fähigkeit der englischen Wirtschaft zu erhöhen. Durch die Aktivitäten des CMI sollen die Bereiche Bildung, Forschung und Wissenstransfer nachhaltig gestärkt und ausgebaut werden.

 

Zu Beginn der Veranstaltung hob Vizerektor Dr. Tilmann Märk Ähnlichkeiten zwischen Cambridge-MIT und trans IT hervor: „trans IT ist eine wichtige Einrichtung – ein Servicecenter für die Wissenschaft und Wirtschaft, welches hier an der Universität im ICT-Gebäude angesiedelt ist. Der Wissens- und Technologietransfer, die Vernetzung sowie die Kooperation von Forschung und Industrie sollen durch diese zentrale Einrichtung unterstützt und weiter forciert werden.“

 

Zahlreiche Kooperationsprojekte, wie beispielsweise auf den Gebieten Energie, Gesundheitswesen oder Transport, bestätigen das erfolgreiche Arbeiten des CMI sowie die wachsende Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. „Damit Europa gegenüber wachsenden Wirtschaftsnationen konkurrenzfähig bleibt, braucht es Bildung und Forschung auf höchstem Niveau. Dabei kommt es nicht nur auf eine gute sondern auch auf die richtige Ausbildung an. Universitäten tragen zum Fortschritt bei und regen die Innovation an“ so Prof. Peter Landshoff in seinen Ausführungen.

 

Zur Person des Vortragenden

 

Prof. Peter Landshoff blickt auf eine äußerst erfolgreiche Forschungskarriere zurück. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Mathematische Physik an der Cambridge University sowie Vorsitzender der University’s School of the Physical Sciences. Er war verantwortlich für die Gründung des Centre for Mathematical Science in Cambridge, welches die weltweit größte Konzentration an high-level ForscherInnen in den Bereichen Mathematik, Teilchenphysik, Kosmologie, Telekommunikation, Kryptographie etc. aufweist. Neben seiner laufenden Tätigkeit am CMI engagiert sich Prof. Peter Landshoff unter anderem als Mitglied in der theoretical high energy physics group am Department of Applied Mathematics and theoretical Physics der Cambridge Universität.