20 Jahre Marketing

Anfang November fand in der Aula der SOWI Innsbruck der 6. Absolvententag des Instituts für Wertprozessmanagement – Marketing statt. Dort fanden sich – wie alle zwei Jahre – all jene, die ihre große Verbundenheit mit dem ehemaligen Institut für Handel, Absatz und Marketing nutzen um ehemalige KollegInnen wieder zu sehen.
v.l.: Tomas Vucurevic (Brandmanager Europe, W.L. Gore & Associates, Deutschland), Markus Kaser (Geschäftsführer Interspar) und Prof. Hans Mühlbacher (Institut für Wertprozessmanagement, Bereich Marketing).
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Die Absolvententage dienen überwiegend dazu, Netzwerke aufzubauen und sich in Sachen Marketing wieder auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Diesmal stand der Freitagabend ganz im Zeichen der Freude über die Tatsache, dass Hans Mühlbacher und das Marketing-Team nun schon seit 20 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Marke SOWI Innsbruck leisten.

Löwe oder Chamäleon?

Der Samstag war dem Themenkomplex ‚Löwe oder Chamäleon? Der Auftritt starker Marken’ gewidmet. Themen der Markenführung in einer globalen, post-postmodernen Ära wurden zur Diskussion gestellt. Situative Markenführung als Instrument der beständigen und dennoch fein abgestimmten und angepassten Markenführung wurde von mehreren Seiten und Branchen her beleuchtet. Dr. Christian Engl, BMW Deutschland, hob die Wichtigkeit hervor, den Kern der Marke zu bestimmen und festzuschreiben, um dann rund um den Kern situativ angepasste Elemente der Marke hinzufügen zu können. Dr. Tomas Vucurevic, W.L. Gore & Associates, brachte vor allem die Themen der Integration von Unternehmenskultur, Marke und Innovation wieder ins Gedächtnis der 80 zuhörenden Marketingmanager und –leiterInnen.

Mächtig oder bedächtig?

Im Sinne einer provokanten Zusammenfassung und eines angeregten Diskurses mit den teilnehmenden AbsolventInnen stellte das Institut selbst die Markenführung im Zeichen des Löwen und des Chamäleons gegenüber: sind Marken majestätisch, mächtig und laut oder abwartend bedächtig, blitzschnell, wenn’s darauf ankommt, und passen sich jeder Situation perfekt an? Diese Dialektik hinterließ eine angeregte und mit vielen Ideen bereicherte Gruppe von Menschen, die die Verantwortung für Marken tragen, die wir tagtäglich konsumieren.