Was frau selbstständig macht

Nur ein Drittel der Unternehmen werden von Frauen gegründet, überwiegend als Ein-Frauen- bzw. Kleinstfirmen. Frauen bei der Unternehmensgründung zu fördern hat sich das neue EU-Projekt INITIATIVE.FRAUEN.GRÜNDEN zum Ziel gesetzt. Dies wird auch vom Alumni-Verein der LFU- Innsbruck unterstützt. Die Kooperation wurde mit einem Gastvortrag von Dekanin Prof. Heidi Möller erfolgreich begonnen.
v.l. Geschäftsführer des Alumnivereins Ernst Haunholter mit Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Dekanin Prof. Heidi Möller.
Bild: v.l. Geschäftsführer des Alumnivereins Ernst Haunholter mit Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Dekanin Prof. Heidi Möller.

Die Auftaktveranstaltung dieses Projekts fand am 19. Oktober im Innsbrucker Rathaus statt. Nach der Begrüßung durch Frauen-Stadträtin Maga. Christine Oppitz-Plörer erfolgte eine kurze Projektvorstellung durch Pressesprecherin Evelyn Strobl, von der Hafelekar Unternehmensberatung: „Wir wollen insbesondere auch Uni-Absolventinnen für unser Projekt ansprechen. Hier sind oft schon sehr gute Geschäftsideen vorhanden, die mit einer professionellen Begleitung auch erfolgreich umgesetzt werden können.“

 

Weibliche und männliche Eigenschaften nötig

Profin Heidi Möller betonte in ihrem Vortrag, dass Frauen zwar vielen strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt sind, aber auch individuelle Faktoren für das Unternehmerinnentum ausschlaggebend sind:“ Zuerst sollte frau sich die Grundsatzfrage stellen: Will ich mich am Erfolgsgeschäft beteiligen, oder will ich das nicht?“ Beide Entscheidungen seien zu respektieren, aber wenn die Entscheidung für die Selbstständigkeit fällt, dann soll frau auch ihre Macht-, Leistungs- und Erfolgsmotive respektieren und dazu stehen. Dies falle Männer tendenziell leichter. Potenziellen Gründerinnen gab Sie noch eine konkrete Empfehlungen mit auf dem Weg: „Rüsten Sie sich mit weiblichen und männlichen Eigenschaften und Verhaltensdispositionen analog den klischeehaften Vorstellungen, dann haben Sie ein breites Spektrum an verschiedenen Handlungsoptionen!“

 

Auch Ernst Haunholter, Geschäftsführer des Alumni-Vereins war voll des Lobes über die gelungene Veranstaltung: „Allein schon, dass sich 70 Frauen über das Projekt informiert haben zeigt vom großen Interesse diesem Projekt gegenüber. Wir wollen auch weiterhin in engem Kontakt mit der Initiative.Frauen.gründen bleiben und ähnliche Veranstaltungen weiter unterstützen“.

 

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

 

Infos zum Projekt: bei Projektkoordinatorin Maga Julia Rhomberg von ibis acam unter info@frauengruenden.at oder 0512 / 34 36 60 - 25.

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