Vernetzung mit der Wirtschaft forcieren

Am 24. und 25. Januar 2008 veranstaltete der Arbeitsbereich Massivbau und Brückenbau des Institutes für Konstruktion und Materialwissenschaften der Uni Innsbruck erstmalig die Innsbrucker Bautage.
Prof. Jürgen Feix konnte zahlreiche Teilnehmer aus der Bauwirtschaft bei den Bautagen 2008 begrüßen.
Bild: Prof. Jürgen Feix konnte zahlreiche Teilnehmer aus der Bauwirtschaft bei den Bautagen 2008 begrüßen.

„Mit den Innsbrucker Bautagen wollten wir eine Plattform schaffen, um den Informationsaustausch zwischen Bauwirtschaft und Universität zu erleichtern“, erklärt Prof. Jürgen Feix, der gemeinsam mit Dr. Andreas Andreatta die Tagung organisiert hat. Bauunternehmer, Baustoffhersteller und auch Ziviltechniker hatten zwei Tage lang die Möglichkeit, sich über neueste Forschungsergebnisse von Vertretern des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und anderer Universitäten zu informieren bzw. auch von Vorträgen über Erfahrungen ihrer Kollegen in der Wirtschaft zu profitieren.

 

„Ein weiteres Ziel der Innsbrucker Bautage ist es, Unternehmen die Möglichkeiten unserer Forschung und unsere Kompetenz in diesem Bereich zu präsentieren und so eventuell auch künftige Kooperationen und Drittmittelprojekte möglich zu machen“, erklärt Feix. „Die Resonanz der rund 180 Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum war sehr positiv. Sie waren begeistert von der Möglichkeit, sich mit Wissenschaftlern und Fachleuten aus allen Bereichen auszutauschen“, zeigt er sich erfreut.

 

Die Innsbrucker Bautage sollen fortgesetzt und ein jährlicher Fixpunkt für Bauingenieure werden. Um flexibel zu bleiben, wird auf ein bestimmtes Motto verzichtet.  „Wir wollen allerdings von Jahr zu Jahr Themenschwerpunkte setzen“, so Feix. Heuer lagen diese Schwerpunkte in den Bereichen Betontechnologie und hier vor allem bei der Oberflächenqualität von Sichtbeton, sowie dem Brückenbau bzw. Kraftwerksbau. Die Innsbrucker Bautage 2009 sind bereits fixiert: Sie werden am 22. und 23. Jänner 2009 stattfinden.

Text: Susanne Röck