Uni Innsbruck bei Forum AVT stark vertreten

Der innovative Hochwasserschutz im Bereich Kirchdorf - Richtung St. Johann und die europaweit tätige Firma „Egger“ standen im Mittelpunkt des jüngsten „Forum AVT“.
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Bild: GF Berktold (Eggerwerk) Prof. Rauch (LFU AB f.Umwelttechnik), Siegele (AVT St.Johann), BM Grander (St. Johann), BM Schwaiger (Kirchdorf), GF Gruber (Eggerwerk), Putz (Tiroler Zukunftsstiftung), Markovski (AVT Imst)

Die Universität Innsbruck war bei diesem interdisziplinären Forum wieder stark vertreten: Prof. Wolfgang Rauch DI Dr. Sara De Toffol (Infrastrukur/ Baufakultät) sowie mehreren Dissertanten der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften nahmen daran teil.

Bei der Besichtigung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Kirchdorf informierten Erwin Obermaier und Jakob Scherer vom Bezirksbauamt Kufstein und Bürgermeister Ernst Schwaiger die Interessierten über die Fortschritte beim Hochwasserschutz an der Großache zwischen St. Johann und Kirchdorf. Eine eigene Genossenschaft arbeitet dort bereits seit über 100 Jahren für den Hochwasserschutz.  Das Projekt ist deshalb so wirksam, weil „der Ache“ wieder mehr Raum gewidmet wird; und dies unter geradezu liebevoller Beachtung der Ökologie. Für den Raumgewinn mussten zahlreiche Grundbesitzer überzeugt werden. „Das geht nur, wenn man zuerst mit den Leuten redet“, so Jakob Scherer. Insgesamt mussten nicht weniger als 25 Hektar Grund eingelöst werden. 

Die mittlerweile sehr bekannte „Further Brücke“ im Kirchdorfer Erlebnisparadies geht auf eine Maturaarbeit der Innsbrucker HTL zurück.

 

Innovative Technik sichert Arbeit und schützt Umwelt

Als nächster Programmpunkt stand eine beeindruckende Führung durch das „Eggerwerk St. Johann“ vom Leiter für Produktion und Technik,  Albert Berktold, galt das Interesse betriebswirtschaftlichen und  „energieeffizienten“ Fragen. Egger zählt europaweit über 5300 MitarbeiterInnen - eine Steigerung von 83 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre.

Das von Berktold und dem St. Johanner Bürgermeister Josef Grander vorgestellte „Energie - und Umweltprojekt 2008- wird zu einer Reduktion der CO -2- Belastung um 26 000 Tonnen im St. Johanner Talkessel führen. „Es ist ein Jahrhundertprojekt für unsere Gemeinde“, so der Bürgermeister. Er kann  - nach politischen Auseinandersetzungen - auf die Unterstützung durch den Landesumweltanwalt verweisen. Das mit „Unterländer Raffinesse“ durchdachte Vorhaben dient sowohl der weiteren Steigerung der Abluftreinigung des Werkes wie auch der Wärmeversorgung der Gemeinde.

Seitens der Tiroler Zukunftsstiftung und der Vermessung AVT erklärten Frau Mag. Ute Putz und DI Siegfried Siegele das hohe Interesse an der weiteren Beobachtung dieser innovativen Projekte.

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