Baufakultät traf US - Tunnelbauer

Die Fakultät Bauingenieurwissenschaften der Uni Innsbruck informierte führende US - Tunnelbauer bei einem von der international agierenden Ingenieursgemeinschaft ILF Beratende Ingenieure initiierten Seminar.
Führende US-Tunnelbauer besuchten die Fakultät für Bauingenieurwesen der Uni Innsbruck
Bild: Die Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Uni Innsbruck traf bei ILF auf führende Tunnelbauer aus den USA

Drei Tage lang beschäftigten sich die Tunnelbauer mit Projekten in Tirol. Heiner Sander, Direktor der USA – Niederlassung der weltweit tätigen ILF hat das „Tunnel – Seminar“ nach Tirol gebracht. „Wir sind schon seit 25 Jahren erfolgreich in den Staaten und neuerdings auch in Kanada tätig. Etwa beim Hudson – Tunnel in New York, beim Devil Slide Tunnel in Kalifornien oder beim Niagara – Kraftwerk in Kanada. Jetzt ging es darum, den führenden Leuten der „Tunnelwirtschaft“ die „Neue Österreichische Tunnelbaumethode (NATM)“ systematisch näherzubringen. Und dazu gehört auch die Information über die Angebote unserer Fakultät für Bauingenieurwissenschaften“, erklärt Sander.

 

Präsentation der „Baufakultät“

Die Fakultät hat diese einmalige Chance zur Präsentation der Studien - und Forschungsmöglichkeiten durch die Entsendung einer starken Delegation und einer neu erstellten Präsentation – „Building Your Own Future“ - genutzt. „Wir haben mit der NATM ein überzeugendes Angebot. Dieses ist maßgeblich von den Kriterien einer alpinen Struktur geprägt. Da hat Europa eine ganz andere Tradition als etwa die USA. Und auch eine andere Sicherheitsphilosophie. Aber diese Methode wird Zukunft haben. Zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Bauvorhaben sind ein nachvollziehbarer Beweis dafür“, so Prof. Arnold Tautschnig, von der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften.

 

ILF will Kontakte mit Uni ausbauen

Bei der ILF sind seit Jahren zahlreiche Absolventen der Universität Innsbruck, vor allem ihres Bauingenieurstudiums, erfolgreich tätig. „Wir haben großes Interesse, die bestehenden Kontakte auszubauen“, so DI Klaus Lässer und Geschäftsführer Prof. Rudolf Pöttler. Die ILF beschäftigt derzeit etwa 1200 MitarbeiterInnen an weltweit dreißig Standorten.