Vista & Office 2007: Software Circle Tirol holte Experten nach Innsbruck

Seit Ende Jänner können Österreichs Privatkunden die neuen Windows- und Office-Versionen erwerben. Grund genug für den Software Circle Tirol Andreas Schabus, Academic Relations-Beauftragter bei Microsoft Österreich, nach Innsbruck zu holen. Mehr als 50 IT-Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über alle neuen Funktionen und Inhalte zu informieren.
Zahlreiche IT-Interessierte kamen zum Vortrag
Bild: Zahlreiche IT-Interessierte kamen zum Vortrag

„Naturgemäß besteht eine Kluft zwischen den User-Requirements und der Hardware. Mithilfe des Application Codes schließt der Entwickler diesen Gap. Sinkende IT-Budgets einerseits und steigende Anforderungen wie beispielsweise Web Services, Deployment oder Web Applications andererseits ließen in den letzten Jahren den Bedarf nach einer Plattform, die diesen gegensätzlichen Anforderungen gerecht wird, drastisch steigen. Microsoft hat darauf reagiert und mit .NET 3.0 ein Framework geschaffen, das die Verwendung beliebiger Programmiersprachen erlaubt, zugleich aber mit weniger Programmiercode auskommt und bessere Leistung und Zuverlässigkeit bei geringeren Entwicklungskosten bietet“, erklärte Andreas Schabus, Academic Relations-Beauftragter bei Microsoft Österreich, anlässlich seines Vortrags zum Thema Vista & Office 2007 Mitte Jänner in Innsbruck. Und weiter: „Vista ist eindeutig mehr als nur eine Oberfläche. Vor allem in den Bereichen Presentation, Data und Communication wurden entscheidende Features ergänzt, die die Mitarbeiterproduktivität und –mobilität enorm verbessern sollen. So übernimmt künftig beispielsweise der Grafikprozessor wesentlich mehr Aufgaben, wodurch die CPU entscheidend entlastet wird. Unter dem Stichwort Data bestechen die neuen Funktionen für Suche und systemweite Datenverwaltung und auch der Bereich Communication wurde um verbesserte Lösungen für Sicherheit und universelle Vernetztheit ergänzt.“

 

Das .NET-Framework 3.0, welches auch in Vista enthalten ist, setzt sich künftig aus dem aktuellen .NET-Framework 2.0 und den WinFX-Komponenten WPF, WCF, WF sowie WCS zusammen. Die Windows Presentation Foundation (WPF) dient der GUI- und Multimedia-Programmierung, die Windows Communication Foundation (WCF) der Entwicklung transaktionsorientierter Web-Services und die Windows Workflow Foundation (WF) der Abbildung von Geschäftsprozessen. Windows CardSpace (WCS) ist der Nachfolger des Authentifizierungsdienstes Passport.

 

Und auch der Office-Bereich wurde an die geänderten Rahmenbedingungen und Anforderungen angepasst. Dominierten vor zehn Jahren noch mehr oder weniger vernetzte Dienste wie Word Processing (Word), Business Modelling (Excel) oder Presentation (Powerpoint) die Arbeitswelt, stehen heute Begriffe wie Business Intelligence, Collaboration oder Content Management im Fokus des Digital Workstyle. Über alle Anwendungen hinweg erleichtert künftig das so genannte Results-oriented User Interface die Interaktion Mensch-Maschine, da es dem Nutzer erlaubt, das Front-End (beispielsweise die Word-Benutzeroberfläche) gänzlich an seine Bedürfnisse anzupassen.

 

„Ziel der neuen Application Plattform ist es eindeutig, allein stehende Komponenten zu verbinden, um so bessere Applikationen zu liefern, die den Kunden helfen sollen, ihre Tasks leichter und schneller zu erfüllen,“ schloss Andreas Schabus seine Ausführungen über Vista und Office 2007, bevor er den Teilnehmern für zahlreiche Fragen rund um die Implementierung der neuen Microsoft-Produkte zur Verfügung stand.

 

Veranstalter Software Circle Tirol

 

Der Software Circle Tirol dient der Stärkung des Tiroler IT-, Technologie- und Wirtschaftsstandorts sowie dem Erfahrungsaustausch von namhaften IT-ExpertInnen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden für die regionale IT-Landschaft aktuelle Themen aufgegriffen und nach einem Impulsreferat diskutiert. Die regelmäßig stattfindenden Events werden vom Institut für Informatik, der WK-Fachgruppe UBIT und dem universitären Transfercenter trans IT organisiert.

 

Ausblick

 

Die nächste Veranstaltung des SWCT findet am 23. Feber zum Thema “Performance Testing & Approving for JAVA” ebenfalls in den Veranstaltungsräumen von trans IT im ICT-Technologiepark statt.

 

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