Förderung der Wissenschaft als Investition in unsere Zukunft

LR Dr. Elisabeth Zanon überreichte am 28. November 2005 an insgesamt 45 WissenschafterInnen der LFU, der Medizin-Uni, des MCI und der FH Kufstein die Urkunden und Förderverträge des Tiroler Wissenschaftsfonds.
(v.l.) Tilmann Märk (Vizerektor der LFU), Clemens Sorg (Rektor der Medizin-Uni), Dr. Mag. Martin Tribus (Medizin-Uni), Prof. Dr. Stefan Neuhaus (LFU), Dr. Johannes Dickel (MCI), LR Elisabeth Zanon. Foto: Land Tirol/Panzl
Bild: (v.l.) Tilmann Märk (Vizerektor der LFU), Clemens Sorg (Rektor der Medizin-Uni), Dr. Mag. Martin Tribus (Medizin-Uni), Prof. Dr. Stefan Neuhaus (LFU), Dr. Johannes Dickel (MCI), LR Elisabeth Zanon. Foto: Land Tirol/Panzl

83 Anträge wurden bei der Geschäftsstelle des Tiroler Wissenschaftsfonds eingereicht, 45 wurden mit einer Gesamtsumme von 556.000.- Euro dotiert. Besonders erfreulich für die LFU: Deren WissenschafterInnen schnitten mit 33 geförderten Projekten überproportional gut ab.

 

LR Zanon hob die Bedeutung der Förderung wissenschaftlicher Arbeit in ihrer Rede hervor: „Mit den vom Land Tirol zur Verfügung gestellten Mitteln soll einerseits die Leistung von WissenschafterInnen und NachwuchswissenschafterInnen anerkannt und andererseits der Wirtschaftsstandort Tirol gestärkt werden. Das Land Tirol leistet auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zur Forcierung der Wissensgesellschaft im Sinne der Barcelona-Zielsetzung des Europäischen Rates, wonach jedes Mitgliedsland der EU bis 2010 zumindest drei Prozent seines Bruttoinlandsproduktes in die Forschung investieren soll.“

 

Tiroler Literatur- und Kulturzeitschriften 1970 bis 2005

 

Stellvertretend für die WissenschafterInnen der LFU stellte Prof. Stefan Neuhaus, Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik, sein prämiertes Projekt „Tiroler Zeitschriften 1970 – 2005. Bibliographierung, inhaltliche Erschließung und Archivierung“ vor. Bisher gab es weder in Nord- und Osttirol noch in Südtirol eine Stelle, die alle einschlägigen Literatur- und Kulturzeitschriften der Regionen im Untersuchungszeitraum bibliographisch vollständig erfasst hätte. Ebenso gibt es bis heute keine öffentliche Bibliothek, in der sämtliche relevanten Periodika greifbar bzw. einsehbar wären. Auch fehlt bis heute eine inhaltliche Erschließung dieser Zeitschriften. Diese Lücken werden nunmehr durch die Arbeit von Prof. Neuhaus geschlossen.

 

Ebenso gefördert wurden WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck, des Management Center Innsbruck sowie der Fachhochschule Kufstein.

 

Nach oben scrollen