E-Learning in der Kunst- und Kulturvermittlung

Kürzlich entdeckten TeilnehmerInnen aus Tiroler Archiven und Tiroler Museen mit regem Interesse Neue Wege in der Kunst- und Kulturvermittlung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Die Möglichkeiten des E-Learning-Einsatzes in Archiven und Museen lockte auch VertreterInnen aus Salzburg und Südtirol an.
Neue Wege in der Kunst- und Kulturvermittlung
Bild: Neue Wege in der Kunst- und Kulturvermittlung

Am Donnerstag, den 7.7.2005, fand im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Zusammenarbeit mit dem Institut für Erziehungswissenschaften und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck die Informationsveranstaltung zum Forschungsprojekt KUKUK – Kunst, Kultur, Kommunikation statt.

 

Museumsdirektor und Hausherr Prof. Gerd Ammann sowie Prof. Theo Hug wiesen in ihren Begrüßungsworten darauf hin, dass Kunst- und Kulturvermittlung ein wichtiger Arbeitsbereich und Innovationsträger an der Schnittstelle von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Erziehungswissenschaften ist. Die Projektleiterin Mag. Marion R. Gruber zeigte den Stand der Entwicklung des Informations- und Kommunikationstechnologie-Einsatzes in Archiven und Museen zur Vermittlung des künstlerischen und kulturellen Erbes auf. Dabei skizzierte die Referentin, wie weitere Entwicklungsschritte des Einsatzes von E-Learning in der Kunst- und Kulturvermittlung aussehen könnten. Mag. Katharina Walter (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum) und Dr. Gertraud Zeindl (Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck) stellten ihre Arbeit im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung vor und erörterten, welche Möglichkeiten sich durch einen E-Learning-Einsatz in ihren Institutionen ergeben. Dabei wurde ausdrücklich auf den Mehrwert und die Notwendigkeit weiterer Forschung hingewiesen.

 

Angeregte Diskussionen aller TeilnehmerInnen trugen zur Verständigung zwischen ExpertInnen und VertreterInnen der Institutionen bei. Die Informationsveranstaltung wurde zu einem sehr erfolgreichen Auftakt der Vernetzung von universitärer Forschung und den Tiroler Archiven und Tiroler Museen.

 

Das Forschungsprojekt KUKUK wird in Kooperation mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck am Institut für Erziehungswissenschaften durchgeführt. Es wird aus den Mitteln des vom Land Tirol eingerichteten Wissenschaftsfonds gefördert.