"Tropentage" in Innsbruck

Der Sommer scheint es heuer fast schon zu gut mit uns zu meinen: ungetrübter Sonnenschein und 30 sogenannte "Tropentage" mit Temperaturen über 30°C wurden vom Institut für Meteorologie und Geophysik heuer schon gemessen. Die iPoint-Redaktion sprach mit Prof. Michael Kuhn und Prof. Ekkehard Dreiseitl über diesen außergewöhnlichen Sommer.
UBI lud zum Tiroler Büchereitag
Bild: UBI lud zum Tiroler Büchereitag
Herr Prof. Kuhn, der Juni war heuer ein ungewöhnlich warmer Monat, der Juli ließ uns auch ganz schön schwitzen und der August verspricht ebenfalls, ein sehr heißer Monat zu werden, wie sehen die Aufzeichnungen an ihrem Institut aus?



Seit wann gibt es eigentlich Wetteraufzeichnungen in Innsbruck?



Welches war der heißeste Sommer seit dem Jahr 1906 laut ihren Aufzeichnungen?




Manche Klimaexperten behaupten, dass diese sogenannten "Hitzetage" in naher Zukunft noch mehr zunehmen werden, sehen Sie diese Tendenz auch so?



Dies zeigt dann aber doch eine Tendenz nach oben?



Es sollen ja alle Gletscherskigebiete aufgrund des starken Abschmelzens geschlossen sein?



Heiße Sommer wie in Italien oder Griechenland, manche Experten behaupten, dass sich die Klimazonen verschieben werden und wir in wenigen Jahren sogar mediterranes Klima im Alpenraum haben werden.



Mit diesen Aussichten wünscht die iPoint-Redaktion ihren Leserinnen und Lesern noch einen schönen Sommer und dankt Prof. Kuhn und Prof. Dreiseitl für das Gespräch. (bb/cf)