„cash,- Das erste Geschäft“ – die Erfolgsstory geht weiter!

Mit nur sieben Euro ein Unternehmen gründen, am realen Markt agieren, Geld dabei verdienen und das Ganze ohne Risiko. Hört sich unmöglich an – ist es aber nicht! An der Universität Innsbruck genügen diese sieben Euro als Startkapital in erfolgreiches Unternehmertum. Bei „cash,- Das erste Geschäft“, dem praxisnahen, unternehmerischen Wettbewerb für Studierende.
stehend v.l.: Alfred Unterwurzacher (Team 3-2-1 … let’s play), Univ.-Prof. Dr. Stephan Laske, Mag. Christian Mathes (CAST), Komm.-Rat Dr. Oswald Mayr (WK) sitzend v.l.: Verena Steinegger, Jennifer Lachowitz (beide Siegerteam)
Bild: stehend v.l.: Alfred Unterwurzacher (Team 3-2-1 … let’s play), Univ.-Prof. Dr. Stephan Laske, Mag. Christian Mathes (CAST), Komm.-Rat Dr. Oswald Mayr (WK) sitzend v.l.: Verena Steinegger, Jennifer Lachowitz (beide Siegerteam)

Auch in diesem Sommersemester haben sich wieder 41 StudentInnen aller Fakultäten der Herausforderung „Unternehmer sein“ gestellt und sich mit 9 einfallsreichen Geschäftsideen auf den Markt gewagt.  Neun Teams, zusammengesetzt aus 41 StudentInnen aller Fakultäten, nutzten in diesem Sommersemester die einmalige Gelegenheit bei  „cash,- Das erste Geschäft.“ eine neue Geschäftsidee zu entwickeln. Mit nur sieben Euro Startkapital wurde diese Idee, abseits des Hörsaals, während fünf kurzer Wochen am realen Markt umgesetzt. Eine Fachjury prämierte am 17. Juni die Siegerteams.

 

„Die Vermittlung von Wissen, das eine ausgezeichnete Grundlage für späteres unternehmerisches Tätigsein darstellt, entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn dies gleichzeitig mit einer persönlichen Grundhaltung einhergeht, die unternehmerisches Handeln als etwas Anstrebenswertes und Attraktives ansieht. Dazu bedarf es einerseits entsprechender Fachkompetenz, andererseits braucht es auch Gelegenheiten, bei denen der Reiz praktisch erfahren werden kann, erfolgreich etwas zu unternehmen. Hier setzt der von CAST initiierte und von der Fakultät für Betriebswirtschaft durchgeführte Wettbewerb CAST an“, erklärte Prof. Stephan Laske, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft der Uni Innsbruck im Rahmen der Präsentation.

 

Fünf Wochen sind zu wenig Zeit, um ein neues Unternehmen dauerhaft zu etablieren, aber ausreichend, um sich wichtige Fähigkeiten zum Gründen und Führen eines eigenen Betriebes anzueignen und diese eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Dazu gehört es, Partner von einer Geschäftsidee zu überzeugen, Verträge zu verhandeln und abzuschließen, Kunden aktiv zu umwerben, Verkauf zu betreiben und einen – so die Vorgabe - positiven Geschäftsbericht vorzulegen. Im Anschluss an die fünfwöchige Praxisphase ist eine Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik anhand einer Managementpräsentation von der Geschäftsidee und deren Umsetzung zu überzeugen. Noch einmal ein exzellentes Training für alle, die selbst UnternehmerIn werden oder als solche/r in einem anderen Betrieb agieren wollen.

 

Die Entscheidung über die Plätze 1-3 ist heuer denkbar knapp ausgefallen. Die cash,- Fachjury hat sich dieses Jahr auf einen Sieger und zwei zweite Plätze geeinigt. Sie erfüllten laut Jury die Anforderungen an Kreativität und Nachhaltigkeit einer Geschäftsidee, an deren bestmögliche Umsetzung am Markt und an den positiven Geschäftsbericht am besten:

 

Platz 1 – 3-2-1 … let’s play

Den ersten Platz, dotiert mit € 700,-, sicherten sich 6 passionierte Musiker und gaben ein Versprechen. Das „3-2-1 … let’s play“-Team, zusammengesetzt aus Jennifer Lachowitz, Katharina Gogl, Daniel Hartmann, Alfred Unterwurzacher, Verena Steinegger und Hanne Bauer hat sich zum Ziel gesetzt, Leute schnell und unkompliziert zur Musik zu bringen. Nach dem Motto „come and play“ konnte jeder Begeisterte - ohne Vorkenntnisse - Musik aktiv erleben und die erlangten Kenntnisse in Form eines unterstützten Bandprojektes in die Praxis umsetzen.

                                                                                                                                     

Platz 2 – 2ndSkinMedia

Die Frage „Fühlt er sich wohl in seiner Haut?“ haben sich Vanessa Siegl, Katharina Diepold, Gunnar Plonar, Pascal Müller und Kerstin Berchtold gestellt und damit den mit € 500;- dotierten 2. Platz errungen. Mit 2ndSkinMedia sorgte das Unternehmen in der monotonen Laptop-Landschaft dafür, Akzente zu setzen. Mit hochwertigen Printfolien, die vom Kunden individuell gestaltet werden konnten, kleidete 2ndSkinMedia Laptops in eine zweite Hülle.

 

Platz 2 – Cool Taschenhalter

Welche Frau fragt sich nicht: wohin mit meiner Tasche? Eva Middrup, Lukas Haffner, Max Dornach, Rebecca Riss und Marion Leggeri beantworteten diese Frage mit dem „Cool-Taschenhalter“ und erhielten dafür € 500,--. Das Unternehmen  fand die kleine, innovative und bequeme Lösung für die Frau von Welt. Der Cool-Taschenhalter ist ein praktisches Accessoire, das in jeder Handtasche Platz findet. Ob als persönliches Schmuckstück oder dekorative Werbefläche verhilft der Cool-Taschenhalter an jedem Tisch zu einem eindrucksvollen Auftritt.

 

Insgesamt wurde durch alle teilnehmenden „cash,- Das erste Geschäft.“-Teams ein Umsatz von rund   EUR 6.800,- sowie ein unternehmerischer Gewinn in Höhe von rund EUR 3.800,- erwirtschaft. Möglich machen den unternehmerischen Wettbewerb „cash,- Das erste Geschäft“ das Gründungszentrum CAST, das Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus sowie das Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie (beide Universität Innsbruck)  und die Wirtschaftskammer Tirol. Die Partner schaffen die besonderen Voraussetzungen, die für die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbs erforderlich sind.

 

Über eine Ausnahmegenehmigung der Gewerbeordnung genießen die TeilnehmerInnen während der fünfwöchigen Marktpräsenz realen Unternehmerstatus. Dieser bringt aber auch Haftung für die Folgen wirtschaftlichen Tuns mit sich. Um dieses Risiko zu minimieren, investieren die Veranstalter viel Zeit. Zum einen in die Vorbereitung der Teams auf das Abenteuer Wirtschaft und zum anderen in die Betreuung der TeilnehmerInnen während des gesamten Wettbewerbs.

 

Nach der Generierung der Geschäftsideen in einem eigenen Workshop werden diese von den Projektverantwortlichen geprüft und bewilligt.  Schließlich gibt es während der Praxisphase Workshops, zum Beispiel zum Thema Businessplan, eine eigene Rechtsberatung und den cash,- Kummerkasten  - eine weitere Gelegenheit zum laufenden und intensiven Austausch mit den erfahrenen ProjektbetreuerInnen für alle TeilnehmerInnen. 

 

„Die Fakultät wird diesen Weg in enger Kooperation mit CAST weitergehen: Cash ist ein innovatives Instrument für innovative Menschen“, betont Dekan Laske.

(CAST/sr)