Leselisten leichtgemacht

An der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät gehören lange Bibliotheksrecherchen zur Besorgung der Leselisten-Literatur nunmehr der Vergangenheit an. Das E-Learning-Projekt Leselisten der Fakultät stellt die relevante Literatur für die Fächer Romanistik, Anglistik, Slawistik und Latinistik auf einer Wiki-Plattform im Internet zur Verfügung.
Zahlreiche Studierende informierten sich bei Prof. Eva Lavric über die Möglichkeiten der neuen E-Learning-Plattform "Leselisten".
Bild: Zahlreiche Studierende informierten sich bei Prof. Eva Lavric über die Möglichkeiten der neuen E-Learning-Plattform "Leselisten". [Foto: E. Lavric]

Die Anmeldung genügt – und mit ein paar Mausklicks hat man Zugriff auf die verlangten Texte und kann so bequem von zu Hause die Leselisten bearbeiten. Zusätzlich bietet die Lernplattform Hilfen wie Leitfragen, Online-Wörterbücher, eine Suchfunktion, Audio-Dateien für Gedichte und vor allem ein Forum, in dem man Fragen diskutieren und Lerngruppen organisieren kann. Das Projekt wurde von der Abteilung für Neue Medien und Lerntechnologien getestet und zur „Best practice“ im Confluence-Wiki-Bereich erklärt. Am Montag, dem 14.1.2008, wurde es im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Lehrenden und Studierenden der Fakultät vorgestellt.

 

Das E-Learning-Projekt Leselisten wurde in zweisemestriger Arbeit von den Studienassistentinnen Katja Seiter und Mag. Carina Feurle durchgeführt. Projektleiterin war Prof. Eva Lavric vom Institut für Romanistik. Die Initiative ging vom derzeitigen Rektor und damaligen Fakultätsstudienleiter Prof. Karlheinz Töchterle aus, der Prof. Lavric für ihre Projektidee zwei Studienassistentinnen für ein Semester zur Verfügung stellte. In einer zweiten Phase steuerte das Vizerektorat für Lehre und Studierende Gelder aus dem E-Learning-„Topf“ bei, mit denen die Digitalisierung, die den Verlagen zu bezahlenden Rechte sowie die weiteren Personalkosten abgedeckt werden konnten.

 

„Damit das Projekt abgeschlossen werden konnte, mussten viele Menschen an der gesamten Fakultät zusammenhelfen“, berichtet Prof. Lavric. „Vom Dekanat über die Rechtsabteilung, die Quästur, das ZID, den Frankreichschwerpunkt und natürlich die betroffenen Institute bis hin zur Digitalisierungsabteilung und zur Abteilung für Neue Medien und Lerntechnologien haben wir vom gesamten Umfeld die optimale Unterstützung erfahren. Nun kommt die geschaffene Lernplattform allen Studierenden zugute.“ Bereits am ersten Tag haben sich zahlreiche Studierende als User in das neue Wiki eintragen lassen.

 

Die Webadresse des Projekts lautet: http://wiki.uibk.ac.at/confluence/login.action. Anmelden kann man sich bei den Leselisten-Verantwortlichen der jeweiligen Institute sowie bei Eva.Lavric@uibk.ac.at unter Angabe der Benutzerkennung (also z.B. csax3333).

Text: Eva Lavric/ Susanne Röck

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