Wrap a building - Ideen aus aller Welt

Der erste Kalzip Student Award 2007 wurde am 26. April 2007 in Innsbruck vergeben. Alle drei Preise gingen an StudentInnen des Instituts für experimentelle architektur.hochbau der Universität Innsbruck.
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Bild: Das Siegerprojekt: metal-composer von Annick Mergen und Johannes Mitterdorfer

Die Preisverleihung des von Corus Bausysteme erstmals ausgeschriebenen European Kalzip Student Award 2007 fand am 26. April am Institut für experimentelle architektur.hochbau der Universität Innsbruck statt. Unter dem Motto „Wrap a building“ (Verpacke ein Gebäude) war dieser Wettbewerb europaweit für StudentInnen der Architektur und Ingenieurwissenschaften ausgeschrieben, weckte aber weltweit das Interesse von TeilnehmerInnen. Aufgabe war es, Konzepte für die Gebäudehülle der Zukunft im Kontext moderner architektonischer Anforderungen zu entwickeln.

 

Alle GewinnerInnen kommen aus der Architekturfakultät der Universität Innsbruck

Der erste Preis ging an Annick Mergen und Johannes Mitterdorfer, ein junges Team der Uni Innsbruck. Beide erarbeiteten ein sowohl von der Funktionsweise als auch vom Design her ungewöhnliches Konzept mit dem Titel „Metal-Composer“, das auf einer Metall-Kunstoff-Hybrid Lösung basiert. Den zweiten Platz belegten Brigitte Bertignoll und Katharina Riedl, den dritten Preis gewann Maria-Elizabeth Schuler, alle Studierende am Institut für experimentelle architektur.hochbau der Uni Innsbruck.

Die Jury, der die Namen und Fakultäten der TeilnehmerInnen nicht bekannt waren, lobte nach der ersten Überraschung die außergewöhnlichen Konzepte, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Institutes für experimentelle architektur.hochbau unter Prof. Patrick Schumacher (Betreuer DI Josef Glas, DI Michael Budig) erarbeitet wurden. Die Jury stellte fest, dass die Projekte unter einer sehr professionellen Betreuung seitens des Instituts entstanden seien.

 

Europäisch besetzte Architekten-Jury

Insgesamt meldeten sich 166 Studierende bzw. Teams auf der Webseite www.kalzip-studentaward.com an, 67 Arbeiten wurden eingereicht. Beachtenswert waren sowohl die Qualität der eingereichten Konzepte als auch die Ideenvielfalt.

Keine leichte Aufgabe für die Jury, die aus prominenten Vertretern der europäischen Architekturszene bestand: Kristien Ring, Direktorin des Deutschen Architekturzentrums DAZ, CJ Lim (London / UK), Prof. Manfred Hegger (Darmstadt /Deutschland), Bostjan Vugar (Ljubljana / Slowenien) und Martin Kohlbauer (Wien / Österreich). Die Kalzip Business Unit wurde durch Dr. Jürgen Neuwald, Director New Business & Technology, vertreten. In insgesamt vier Bewertungsrunden wurden alle Arbeiten gesichtet und ausführlich diskutiert. Neben der Kreativität und dem Neuheitsgrad wurden besonders die Darstellung des Lösungsweges und die potentielle Realisierbarkeit der Ideen bewertet.

Im Rahmen der Feierstunde in Innsbruck haben sich für Corus Bausysteme neben interessanten Kontakten auch verschiedene Ansätze zur Weiterentwicklung der vorgestellten Konzepte ergeben, die vom Unternehmen als Ideenpool bei der Entwicklung neuer Systeme für Gebäudehüllen genutzt werden sollen. 

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