Ratings für die Zukunft!

Prof.Dr. Helmut Rödl und Ass.Prof.Dr. Richard Hule prämierten kürzlich die besten drei TeilnehmerInnen ihrer Lehrveranstaltung Mikroökonomik.
Ass.Prof.Dr. Richard Hule, Wolfgang Rinnergschwentner (1.Preis), Denise Hämmerle (2.Preis), Andreas Hämmerle (3.Preis) und Prof. Dr. Helmut Rödl
Bild: v.l.: Ass.Prof.Dr. Richard Hule, Wolfgang Rinnergschwentner (1.Preis), Denise Hämmerle (2.Preis), Andreas Hämmerle (3.Preis) und Prof. Dr. Helmut Rödl

Die Unternehmensfinanzierung befindet sich in einem rasanten Wandel. Getrieben durch veränderte Rahmenbedingungen – Stichwort Basel II – und innovative Finanzierungsinstrumente müssen sich auch mittelständische und kleine Unternehmen in Zukunft intensiver mit Themen wie Rating oder Eigenkapitalquote auseinandersetzen.

Der Kurs Mikroökonomik geleitet von Prof.Dr. Helmut Rödl, Aufsichtsratsmitglied des Verbandes Creditreform, und Ass.Prof.Dr. Hule untersuchte diese Problematik sowohl von praktischer als auch theoretischer Seite her:

Einerseits wurden die aktuellen Entwicklungen im Kreditmanagement sowie Bankwesen diskutiert. Ein spezieller Schwerpunkt war dabei die Tatsache, dass Informationen, z.B. in Form des Creditreform Bonitätsindexes oder des Creditreform Ratings, in Zukunft über die Kreditkonditionen bzw. schon über den Erhalt eines Kredits bestimmen werden. Andererseits wurde das Thema auf der Grundlage von mikroökonomischen Modellen mit asymmetrischer Information analysiert.

Eine Hauptaufgabe für zukünftige Unternehmer wird sein, diesen Spagat zwischen Praxis und Theorie umzusetzen. Mit ihren Seminararbeiten zu Themen wie Vor- und Nachteile des Hausbankenprinzips, unterschiedlichen Kreditformen basierend auf Ratings und Ideen zur Verbesserung von Ratings haben die preisgekrönten TeilnehmerInnen Wolfgang Rinnergschwentner (1.Preis), Denise Hämmerle (2.Preis), Andreas Hämmerle (3.Preis) bewiesen, dass sie für diese Aufgabe bestens gerüstet sind.