Georgische StudentInnen erkunden die LFU

Sieben StudentInnen aus Georgien sind zurzeit in Innsbruck zu Gast und erkunden nicht nur die LFU, sondern auch kulturelle Highlights aus Tirol.
Georgische StudentInnen erkunden die LFU
Bild: Bürgermeisterin Hilde Zach mit den georgischen Studierenden
Jahrzehntelange Partnerschaft

Eine langjährige Partnerschaft verbindet Georgien und Tirol – seit 1982 haben über 80 StudentInnen die Möglichkeit genützt nach Österreich zu kommen. Finanziert wird das äußerst begehrte Stipendium von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol. Die StipendiantInnen werden nach strengen Kriterien ausgewählt, zu denen unter anderem sehr gute Deutschkenntnisse und soziale Bedürftigkeit zählen. Darüber hinaus müssen die StudentInnen während ihres Aufenthaltes Kurse an der LFU besuchen.

 

Bergland Tirol

Die Bergkulisse des Landes und die Kombination von alter und neuer Architektur fasziniert die StudentInnen ebenso wie die Gastfreundschaft der Österreicher. Die georgische Koordinatorin und Germanistik-Professorin Dali Sicharulidse ist bereits zum 14. Mal in Tirol und schwärmt: „Ich mag das Land, es ist ein Teil meiner Person geworden.“

 

Unterschiede Georgien – Tirol

„Eigentlich sind Land und Leute sehr ähnlich“, erklärt Mariam Gabataschwili, Germanistik-Studentin. Es gibt nur sehr geringe Unterschiede, die vor allem die Infrastruktur betreffen. „In Tirol ist alles viel geordneter, aber auch freier. Die Dozenten an der Universität sind immer vorbereitet, in Georgien ist das manchmal nicht der Fall und - das Essen ist in Georgien besser“, meint Mariam und verweist auf die georgische Nationalspeise Chinkali (Maultaschen) und die größere Gewürzvielfalt.

 

Deutsche Literatur als Anreiz

Viele der StudentInnen lernen bereits seit ihrer Kindheit deutsch, wie zB auch Gwanza Khintibidze, deren Mutter Deutschlehrerin ist. Es ist vor allem die deutsche Literatur, die den Reiz der Sprache ausmacht, aber auch die Möglichkeit andere Länder, Menschen und Kulturen kennen zu lernen.

 

Nach oben scrollen