Büchergeschenk der Region Trentino Südtirol an das Institut für Politikwissenschaft

Die Vizepräsidentin der Region Trentino-Südtirol, Frau Dr. Martha Stocker, überreichte kürzlich Anton Pelinka, Dekan der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, sowie dem Fakultätsstudienleiter Günther Pallaver eine große Anzahl von wissenschaftlicher Literatur zum politischen System Italiens.
v.l. Dekan Prof. Anton Pelinka, Dr. Martha Stocker und Prof. Günther Pallaver.
Bild: v.l. Dekan Prof. Anton Pelinka, Dr. Martha Stocker und Prof. Günther Pallaver.

Frau Stocker, die in Begleitung ihrer Partikularsekretärin Siegrid Pescoller aus Bozen angereist war, betonte bei der Übergabe der Bücher, dass es ihr ein Anliegen sei, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Landesuniversität Innsbruck zu unterstützen. Deshalb habe Sie das Ersuchen des Fakultätsstudienleiters Günther Pallaver nach einer „Bücherhilfe“ auch gerne aufgenommen.

 

Unter den knapp 1.300 Studierenden am Institut für Politikwissenschaft befinden sich auch rund 300 Studenten und Studentinnen aus Südtirol. Diesen wird im Rahmen des Studienplans die Möglichkeit eingeräumt, im zweiten Studienabschnitt an Stelle des politischen System Österreichs das politische System Italiens zu studieren. Dieses Angebot ist in den letzten Jahren immer stärker in Anspruch genommen worden, wobei auch immer mehr österreichische Studierende den Weg „nach Italien“ finden, wie Pallaver mit Genugtuung anmerkte.

 

Der Bozner Politologe bietet aber nicht nur Lehrveranstaltungen über Italien an, sondern auch über das politische System Südtirols. „Wir sind die einzige Universität in Österreich, die systematisch politikwissenschaftliche Lehrveranstaltungen über Südtirol und Italien anbietet“, betonte Dekan Pelinka. Das Literaturgeschenk der Region Trentino-Südtirol trägt nun dazu bei, den Bibliotheksbestand über das politische System Italiens auf den neuesten Stand zu bringen.

 

Das wissenschaftliche Fenster nach Italien ist mit der gemeinsamen internationalen Summer School Innsbruck – Trient über Fragen des europäischen Integrationsprozesses, die heuer im September in die 6. Auflage geht, bereits weit geöffnet worden. Weiters gibt es Erasmus-Abkommen mit den Universitäten Bologna, Pavia und Mailand. Die Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie ist weiters dabei, am Masterprogramm „Informatore Europeo“ der Universität Trient mitzuwirken. GastprofessorInnen aus Italien ergänzen immer wieder die Lehre zum politischen System Italiens in Innsbruck.