Satzungsteil für neue Studien beschlossen

Der Senat hat in seiner Sitzung vom 26. Jänner den vom Rektorat vorgelegten Satzungsteil als Grundlage für die Einrichtung neuer Studien nach Bologna beschlossen.
Studierende
Bild: Studierende

Ziel der LFU Innsbruck ist die Umstellung und Neueinrichtung von Studien gemäß der Bologna-Architektur bis 2009. Die Bologna-Deklaration sieht ein dreistufiges Studiensystem vor: dreijährige Bakkalaureate (Grundausbildung), zweijährige Magisterstudien (Spezialisierung) und anschließende Doktoratsprogramme. Mit dem Beschluss des Satzungsteils der LFU Innsbruck durch den Senat sind nun die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Studien festgelegt. Aufbauend auf dieser Grundlage können die Curriculum-Kommissionen (früher: Studienkommissionen) ihre Studien ausgestalten: „Diesem Beschluss sind konstruktive Verhandlungen mit dem Rektorat vorausgegangen. Er ist ein erster Schritt in Richtung neuer, attraktiver Studienmöglichkeiten an der LFU Innsbruck“, erklärt Ivo Hajnal, Senatsvorsitzender der LFU Innsbruck. Die Curriculum-Kommissionen sind uniweit eingesetzt und ein Großteil hat bereits seine Arbeit, die Erstellung neuer Curricula (Studienpläne), aufgenommen. Sie sind mit ProfessorInnen, VertreterInnen des Mittelbaus und der Studierenden besetzt.

 

Nach Vorliegen der Curricula wird der Senat die Entwürfe mit den Vorgaben der Satzung der LFU Innsbruck abgleichen und bewilligen. Das Rektorat prüft die finanzielle Bedeckbarkeit und ist in weiterer Folge für die Umsetzung der Studien verantwortlich: „Es wird mit Hochdruck gearbeitet. Spätestens im März werden wir wissen, wie viele Studien die nötigen Voraussetzungen für deren Einführung im Wintersemester 2006/07 verfügen“, so Hajnal. Zum vorliegenden Entwurf für neue Auswahlverfahren an der LFU Innsbruck hat der Senat eine negative Stellungnahme abgegeben. Dieser Entwurf wird nun im Universitätsrat diskutiert werden.